GTA 6: Take-Two-Chef stichelt gegen Ex-Rockstar-Entwickler und zweifelt an KI-Konkurrenz
Take-Two-CEO Strauss Zelnick sieht für GTA 6 keine Gefahr durch KI-gestützte Mini-Teams. Selbst frühere Rockstar-Mitarbeiter hätten bislang keinen vergleichbaren Hit geschafft.
Take-Two-Chef Strauss Zelnick hält wenig von der Vorstellung, dass ein kleines Team dank Künstlicher Intelligenz einfach den nächsten GTA-Konkurrenten erschaffen könnte. In einem Investorenformat, das auf Youtube geteilt wurde, ging der CEO des Rockstar-Mutterkonzerns auf die Frage ein, ob neue Technologien den Abstand zwischen GTA 6 und möglichen Herausforderern verkleinern könnten. Zelnicks Antwort fiel deutlich aus: Es gebe "gar keine Beweise" dafür, dass KI allein einen Hit in der Größenordnung von GTA ermögliche.
Dabei stellte Zelnick nicht in Abrede, dass technologische Werkzeuge hilfreich sein können. Er ordnete KI aber als allgemein verfügbares Werkzeug ein. Entscheidend sei demnach nicht der Zugang zu derselben Technik, sondern die kreative Arbeit hinter einem Spiel. Zelnick formulierte sinngemäß, dass jeder auf denselben "Knopf" zugreifen könne, wenn KI-Tools breit verfügbar seien. Daraus folge aber nicht automatisch, dass auch ein vergleichbarer Hit entstehe. Für Take-Two bleibt demnach der Kern des Erfolgs Kreativität, Talent und die Fähigkeit, große Projekte konsequent umzusetzen.
"Ehemalige Rockstar-Mitarbeiter" hätten es versucht
Besonders auffällig ist Zelnicks Verweis auf frühere Rockstar-Angestellte. Der Take-Two-Chef sagte, die Teams bei Rockstar seien weiterhin in der Lage, große Hits zu entwickeln. Viele andere hätten es ebenfalls versucht, darunter auch ehemalige Rockstar-Mitarbeiter. Bislang sei es ihnen aber nicht gelungen, dasselbe zu erreichen. Einen konkreten Titel nannte Zelnick in der Passage nicht. Man bringt die Aussage jedoch mit Mindseye in Verbindung, dem Actionspiel von Build A Rocket Boy. Das Studio wurde von Leslie Benzies gegründet, der früher Präsident von Rockstar North war.
Die Verbindung ist naheliegend, wenn auch keine Namen seitens des Take-Two-Chefs gefallen sind. Mindseye wurde im vergangenen Jahr weitreichend diskutiert, unter anderem wegen technischer Probleme und schwacher Resonanz. Da der Titel klar Grand Theft Auto nacheiferte, ist im Kontext von GTA 6 Zelnicks Aussage dennoch wie ein klarer Hinweis darauf, dass Take-Two den Rockstar-Erfolg nicht allein an einzelnen prominenten Namen festmacht. Entscheidend sei das bestehende Team- und Produktionsumfeld.
GTA 6 bleibt der Maßstab
Zelnick warnte zugleich vor Überheblichkeit. Take-Two habe laut seiner Aussage kein Monopol auf Hits, und künftig könnten kreative Personen oder Teams etwas Überraschendes schaffen. Der Anspruch des Unternehmens sei es, solche Talente im eigenen System zu gewinnen, zu unterstützen und zu finanzieren. Damit verbindet Zelnick die Verteidigung von Rockstars Sonderstellung mit dem Hinweis, dass Konkurrenz grundsätzlich möglich bleibt - nur eben nicht automatisch durch neue Technik wie KI.
GTA 6 ist derzeit offiziell für den 19. November 2026 angekündigt. Rockstar hatte den Termin im November 2025 bestätigt und die zusätzliche Entwicklungszeit mit dem gewünschten Feinschliff begründet. Eine PC-Version wurde in den offiziellen Mitteilungen weiterhin nicht für den Launch genannt.
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GTA Online hatte nie einen Reiz für mich, aber wenn das mit den Cheatern da so krass ist, ist das natürlich Mist von R* und da müssen die dann was tun, ist keine Frage. Hat RDR 2 das gleiche Problem? Kann das nicht selbst beurteilen - noch nie einen der online-Modi in den R*-Games probiert.
Denke aber schon, dass sie wissen, was da abgeht und lassen das halt mal so laufen. So nach dem Motto "läuft ja erfolgreich" und GTA VI erscheint ja sowieso bald.
Die kennen ihre qualitativ fragwürdigen Produkte ganz genau und wissen auch genau, wie man den Leuten dauerhaft Geld aus der Tasche zieht , viel labert, aber leere Versprechungen macht und schaut, dass die Aktionäre zufrieden sind.
Die sollten sich mal um GTA Online kümmern; auf dem PC sollen sie selbst spielen und sehen, wie viele Cheater machen können, was sie wollen.
Wobei ich bezweifle, ob die höheren Etagen ihr eigenes Spiel überhaupt gut genug verstehen, um zu erkennen, wie viele Cheater es in jeder Lobby gibt.
Die kennen ihre qualitativ fragwürdigen Produkte ganz genau und wissen auch genau, wie man den Leuten dauerhaft Geld aus der Tasche zieht , viel labert, aber leere Versprechungen macht und schaut, dass die Aktionäre zufrieden sind.
Die sollten sich mal um GTA Online kümmern; auf dem PC sollen sie selbst spielen und sehen, wie viele Cheater machen können, was sie wollen.
Wobei ich bezweifle, ob die höheren Etagen ihr eigenes Spiel überhaupt gut genug verstehen, um zu erkennen, wie viele Cheater es in jeder Lobby gibt.
Ich würde mich freuen. GTA 5 ist 2013 erschienen, GTA 6 wird 2026 rauskommen... wäre toll, wenn man auf GTA 7 oder ein vergleichbares Topgame nicht bis 2039 warten müsste.