Freelancer: The Nomad Legacy - Neue Mod erweitert den Space-Klassiker um neue Inhalte
Freelancer: The Nomad Legacy ist eine inoffizielle Fortsetzung der Space-Sim von 2003. Das Mod-Projekt erweitert das Universum um neue Systeme, Missionen, Technik und überarbeitete Spielmechaniken.
Mit Freelancer: The Nomad Legacy ist eine inoffizielle Fortsetzung der bekannten Space-Sim aus dem Jahr 2003 erschienen. Das Projekt stammt von einer Gruppe langjähriger Fans und knüpft an ein Spiel an, dessen Entwicklung bereits in der Originalfassung von Turbulenzen geprägt war. Freelancer wurde Ende der neunziger Jahre von Chris Roberts bei Digital Anvil entworfen. Nach einer kostspieligen und verlängerten Entwicklung übernahm Microsoft das Studio, woraufhin Roberts das Unternehmen verließ und nur noch beratend tätig war. Das Spiel erschien schließlich 2003 in deutlich abgespeckter Form, wurde für sein zugängliches Weltraumkampfsystem gelobt, aber auch für seine geringere Komplexität kritisiert.
Ursprüngliche Version als Vorlage
The Nomad Legacy setzt genau an diesem Punkt an. Die Entwickler verfolgen die Idee, wie Freelancer hätte aussehen können, wenn Roberts seine ursprüngliche Vision vollständig hätte umsetzen können. Über einen Zeitraum von mehr als 15 Jahren entstand eine eigenständige Erweiterung, die als vollwertige Fortsetzung ausgelegt ist.
Inhaltlich erweitert das Projekt das bekannte Universum um mehrere neue Sternensysteme, die nicht nur durchflogen, sondern auch erkundet werden sollen. Die Kampagne umfasst 13 Missionen mit unterschiedlichen Schwerpunkten, darunter verdeckte Operationen, klassische Raumgefechte und Auseinandersetzungen mit großen Kriegsschiffen. Sämtliche Inhalte werden mit neu erstellter, hochauflösender Grafik dargestellt.
Bildergalerie
Auch spielmechanisch nimmt das Mod-Projekt Anpassungen vor. Das Fortschrittssystem wurde überarbeitet, sodass Aufrüstungen der eigenen Schiffe stärker in den Mittelpunkt rücken. Zudem kehren Animationen zurück, die im Originalspiel nicht umgesetzt wurden. Neue Raumstationen und große Basen erweitern die Infrastruktur des Universums und sorgen für zusätzliche Anlaufpunkte.
Vertonung gestaltete sich schwierig
Eine Besonderheit betrifft die Vertonung. Da das Mod-Projekt überwiegend von russischsprachigen Entwicklern umgesetzt wurde, ist ein Teil der Sprachausgabe in russischer Sprache von Menschen eingesprochen worden. Spätere Missionen greifen hingegen auf KI-Stimmen zurück. Die englische Übersetzung basiert vollständig auf neuronaler Sprachsynthese, nachdem Versuche mit englischen Sprechern gescheitert waren.
Freelancer: The Nomad Legacy steht ab sofort bei Moddb als Download bereit. Das Projekt richtet sich an Spieler, die dem Klassiker eine umfangreiche neue Kampagne in einem erweiterten Universum hinzufügen möchten, die vielleicht ein Stückchen näher an der ursprünglichen Vision des Schöpfers von Star Citizen ist.
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Quelle: via Moddb


Das einzige was sich geändert hat das Roberts heute kein Chef mehr hat, der eingreift.
Eigentlich wollten alle nur ein Freelancer2.
Ne aufgebohrte Version von Freelancer in Form von einem hübscheren Freelancer2 hätte mir vollkommen gereicht. Aber nein, der Roberts muß sich ja in dieser überfachteten Ewigbaustelle namens StarCitizen verrennen.