For Honor in der E3-Vorschau: Vielversprechendes Schwertkampf-Spektakel

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For Honor: Impression von der E3 2015 (1)
Quelle: Ubisoft

Ruhm und Ehre: Ritter, Samurai und Wikinger gehen im Schwertkampf-Spektakel For Honor in fescher Optik und an dramatisch inszenierten Schauplätzen aufeinander los. Die PCGH-Vorschau zur E3.

Ein Faible für Spiele mit geschichtlichem Hintergrund hat Ubisoft nicht erst seit gestern. So bildet das brandneue Schwertgeschnetzel For Honor zusammen mit dem neuesten Assassin's Creed einen Gegenpol zu den drei Tom-Clancy-Schießereien, die der Entwickler auf der diesjährigen E3 im Gepäck hatte. Creative Director Jason Vandenberghe aus dem Ubisoft-Studio Montreal enthüllte For Honor erstmalig auf der Ubisoft-Pressekonferenz am Vortag der Messe. Vandenberghe erinnerte dabei mit seiner hühnenhaften Gestalt, seinem graumelierten Bart und seinen langen Haaren selbst an einen in zahlreichen Schlachten gestählten Krieger.

Nahkampf ist Trumpf

For Honor setzt auf kernige Nahkämpfe mit Schwerter, Äxten und anderem Kriegsgerät. Das wird von Rittern, Samurais und Wikingern geführt, die sich damit unter lautem Krachen eins auf und in die Rübe geben. Die Bewegungen unserer Primärwaffe werden dabei mit einem Gamepad-Ministick simuliert - Bonuspunkte für alle, die sich noch jemand an den Treyarch-PC-Erstling Die By The Sword erinnert, der vor knapp 20 Jahren eine ähnlich ungewöhnliche Steuerung einsetze. Je nach Stickposition hacken wir beispielsweise mit der linken oder rechten Schwertseite auf einen Gegner ein oder blocken dessen Angriff ab. "The Art of Battle" nennt Jason Vandenberghe dieses System.

Ritter gegen Samurai

Kämpfe sind mehr als nur simples Buttonmashing.Von der versprochen Singleplayer-Kampage bekommen wir vorerst nichts zu sehen. Stattdessen erwartet uns ein Einblick in einen der derzeit immens populären Team-Koop-Mehrspielermodi, gespielt auf PlayStation 4. Eine Gruppe von vier Rittern stürmt einen Stützpunkt der Samurai, der von vier Helden verteidigt wird. Zu beiden Gruppen gehören auch Heerscharen von Fußsoldaten, die wie in Dynasty Warrior oder Ninety-Nine Nights für das hintergründige Schlachtengewimmel sorgen. Die Schwerthiebe gehen dabei durch Kettenhemden, Rüstungen und Helme, sparen sich bei einem Treffer jedoch übermäßige Gewaltausbrüche wie etwa unlängst in Doom zu sehen waren. Gewiss, ab und an fliegt mal ein Kopf durch die Gegend - aber das gehört nun mal dazu, wenn sich zwei und mehr Krieger mit langen, scharfen Schwertern gegenüberstehen. Apropos Rüstungen und Helme: Schulterstücke, Brustpanzer und Helme lassen sich individuell gestalten, um unseren Helden einen besonders einprägsamen und furchterregenden Look zu verleihen.

Sieg nach Kontrollpunkten

For Honor ist jedoch kein reiner Schnetzler, so wie etwa der Xbox-One-Launch-Titel Ryse: Son of Rome. Seine Mehrspielermodi sind mit pfiffigen Ideen garniert. So versuchen im Dominion-Modus zwei Viererteams, drei Kontrollpunkte zu besetzen. Erreicht ein Team dabei über 1000 Punkte, dürfen die Gegner nicht mehr respawnen - was deren Sieg zunehmend unwahrscheinlicher macht. Jede Gruppe darf dabei Helden aus unterschiedlichen Heldenklassen auswählen. So besitzt ein Samurai-Assassine lausige Verteidigungsfähigkeiten, dafür sind seine Angriffe durchschlagend und seine Todesattacken besonders, nun ja, tödlich. Samurais lassen als Spezialfähigkeit außerdem Pfeilhagel auf ihre Gegner niederregnen.

E3-Fazit: For Honor

Viel hängt davon ab, was Ubisoft aus der Einzelspielerkampagne macht.Mit dem ungewöhnlichen, aber einleuchtenden Kontrollsystem und seinen drei Fraktionen hebt sich For Honor wohltuend vom Gros aktueller Action-Titel ab, die primär auf große und noch größere Schusswaffen setzen. Auch optisch ist For Honor eine Schau. Ritter, Wikinger und Samurai bekriegen sich in und auf Burgen, in felsigen und bewaldeten Landstrichen und Szenen, die ans schottische Hochland erinnern. Riesige Rammböcke hämmern vor Burgtore, während auf hohen Zinnen zwei Gegner miteinander kämpfen und einer von ihnen dann in die Tiefe stürzt. Kämpfe sind mehr als nur simples Buttonmashing - wer nicht auf die Schläge des Gegners reagiert und sie pariert, liegt schnell kopflos am Boden. Jetzt hängt viel davon ab, was Ubisoft Montreal aus der Einzelspielerkampagne macht - denn nicht immer hat man gleich sieben Mitspieler zur Hand.

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gamer090 Lötkolbengott/-göttin
        Da muss aber einiges an Ausrüstung rein das man sich erspielen kann um auf Dauer zu begeistern, hoffentlich sind auch die Maps Abwechslungsreich.
      • Von Gamer090 Lötkolbengott/-göttin
        Da muss aber einiges an Ausrüstung rein das man sich erspielen kann um auf Dauer zu begeistern, hoffentlich sind auch die Maps Abwechslungsreich.
      • Von Bazilus Schraubenverwechsler(in)
        Freu mich drauf. Sieht viel versprechend aus. Wenn es dann noch Grafik - mässig wie Ryse Son of Rom mit kommt ist der Kauf schon sicher.
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