"Alptraum für die Privatsphäre": Smart-TVs unter Beschuss
Ein umfangreicher Bericht sieht Smart-TVs als große Bedrohung für die Privatsphäre. Grund dafür sind verschiedene Tracking-Technologien, die zu Werbezwecken genutzt werden können.
Die Sicherheit der Privatsphäre wird in Zeiten fortschreitender Digitalisierung immer größerer Teile des Alltags zu einer immer schwerer zu wahrenden Selbstverständlichkeit. Einem neuen Bericht zufolge sind dabei gerade Smart-TVs eine empfindliche Sicherheitslücke. Der Bericht stammt vom Center for Digital Democracy (CDD) und wurde gestern veröffentlicht und an die Federal Trade Commission (FTC) geschickt. Bei der FTC handelt es sich um eine unabhängige Behörde der USA, die sich vor allem um den Verbraucherschutz kümmert. Der Bericht trägt den Titel 'How TV Watches Us: Commercial Surveillance in the Streaming Era' (zu Deutsch etwa 'Wie das Fernsehen uns beobachtet: Kommerzielle Überwachung in der Streaming-Ära') und ist satte 48 Seiten lang.
In dem Bericht hat das CDD verschiedene Anbieter wie Amazon, Samsung oder LG unter die Lupe genommen. Die Kernaussage des Reports kann dabei folgendermaßen zusammengefasst werden:
"Die weitreichenden technologischen und geschäftlichen Entwicklungen der letzten fünf Jahre haben ein vernetztes Medien- und Marketingsystem mit beispiellosen Möglichkeiten der Überwachung und Manipulation geschaffen."
Dabei kommen auch irreführende Datenschutzrichtlinien zum Einsatz, die kaum Informationen zu den gesammelten Daten und den Tracking-Methoden beinhalten. Zu Werbezwecken werden sensible Daten über Gesundheit, Kinder, Ethnie und politische Interessen gesammelt, ohne dass User darüber informiert werden. Einen Smart-TV zu kaufen wäre demnach, als würde man ein trojanisches Pferd in seinen Haushalt einladen.
In Zukunft könnte die Situation noch zu weiteren Problemen führen. So experimentieren Streaming-Anbieter wohl schon mit generativer KI. Mithilfe der künstlichen Intelligenz könnten so Produktplatzierungen direkt in Serien oder Filmen auf die jeweiligen Nutzer angepasst werden, ohne dass diese das mitbekommen. Während ein Nutzer in einer Szene etwa eine bestimmte Kaffeemarke präsentiert bekommt, ist bei einem anderen beispielsweise eine Biermarke zu sehen.
Quelle: arstechnica.com



Wer sowas in die Wildniss entlässt ist halt auch selber Schuld
PS: Der Fernseher hat übrigens keinen Zugang zum www weil ich paranoid bin oder so, nein;
Ich brauch den shice einfach nicht!
Ich nutze seit jeher meine Shield z.b. um darüber meine Apps etc. Zu nutzen. Ist schneller und komfortabler als die integrierten Systeme und beim TV Wechsel muss ich nichts neu einrichten.
Eine ähnliche Diskussion gab es bei Spielen im Zusammenhang mit nicht passender/ immersiver Werbung.
Wo ist da jetzt das Riesenproblem? Worin liegt für mich denn genau der Mehrwert darin, in einem Film oder einer Serie exakt die gleiche Kaffeewerbung zu sehen wie alle anderen, anstatt einer davon abweichenden Bierwerbung? Was nervt, ist ja die generelle Präsenz von Werbung; ob die nun personalisiert ist oder nicht, dürfte dabei den meisten wohl ziemlich schnurzpiepe sein (so lange die für eine solche Personalisierung notwendigen Daten mit dem Einverständnis des Nutzers gesammelt wurden).
Eine ähnliche Diskussion gab es bei Spielen im Zusammenhang mit nicht passender/ immersiver Werbung.
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Neues Update und der Screensaver ist weg, gibt nur noch den mit Werbung. Dieser springt aber nur im Homescreen und wenn Verbindung zum Netz besteht an.
Mit Internet aber aktivem Pi-Hole läuft auch kein Screensaver. Wird auch ordentlich Traffic mit LG Servern blockiert.