Far Cry 6 ... Das sagen die PCGH-Redakteure dazu
Die Redakteure der PC Games Hardware kommentieren aktuelle Ereignisse oder Entwicklungen aus der Welt der PC-Hardware, IT-Branche, Spiele, Technik oder Unterhaltung. Lesen Sie die wirklich persönlichen Meinungen der PCGH-Redakteure, heute zum Thema "Far Cry 6"
Das Format "Redaktion intern" gibt Ihnen Einblicke in die Redaktion fernab einer Webcam oder einer Heft-Kolumne. Jeder PCGH -Redakteur gibt hier seinen persönlichen Kommentar zu einem aktuellen Thema ab. Dabei behandeln wir nicht nur die ganze Welt der PC-Hardware, sondern auch Spiele inklusive aktueller Konsolentitel, Filme und ganz allgemein der Technik - welche in mannigfaltiger Art und Weise unser tägliches Leben beeinflusst. Redaktion Intern erscheint regelmäßig am Wochenende. Das Thema diesmal:
Far Cry 6 ...
Bildergalerie
Hintergrund zu Far Cry 6
Allen szenarioabhängigen Rufen nach Revolution zum Trotz ist Far Cry 6 wenig umstürzlerisch, nur hier und dort gibt es behutsame Änderungen an Gameplay und Design. Tatsächlich zitiert Far Cry 6 bereits in den ersten Spielstunden mehrfach die Vorgänger, insbesondere eine Szene mit Flammenwerfer und treibender Musik dürfte bei fast allen Far-Cry-Spielern Erinnerungen wecken. Und so ist Far Cry 6 eher eine Rückbesinnung auf die eigenen Werte: eine Welt voll ulkigem Open-World-Chaos, charmant-irren Charakteren, ein hübscher Abenteuerspielplatz zum Erkunden in der Ego-Perspektive. So "politisch" Far Cry 6 nun offiziell ist, so konservativ-bewahrend ist das Design-Konzept. Hier und dort ein wenig Crafting, ein bisschen PC-exklusives Raytracing und eine spanische Iteration des berühmten italienischen Partisanenlieds ändern daran wenig.
Das Gameplay von Far Cry ist auch mit dem sechsten Teil nicht allzu anspruchsvoll, wohl aber sehr unterhaltsam und durchaus abwechslungsreich, jedenfalls falls Sie bei Missionen oder dem Erobern von Lagern und Stützpunkten nicht immer nach dem gleichen Schema vorgehen. Immerhin: Far Cry 6 ist im "Action-Modus" relativ anspruchsvoll, Rambo-Aktionen führen zumindest im frühen Spiel rasch zum Bildschirmtod. Die Welt ist sehr schick gestaltet, insbesondere die Beleuchtung und die scharfen, gefällig mit dem Lighting interagierenden Materialien machen einen sehr guten Eindruck und geben dem Spiel zusammen mit Raytracing einen gewissen Next-Gen-Touch. Was die PCGH-Redakteure zu Far Cry 6 meinen, lesen Sie unverblümt in der Bildergalerie.

Zum Spiel selbst. Ich habe ein paar mal kurz in Lets plays geschaut. Scheint eine recht anspruchslose, aber gut gemachte und zuweilen witzige Ballerei zu sein. So etwas kann man zwischen durch auch mal brauchen. Ich hatte eigentlich keine Kaufpläne, aber vielleicht hole ich es mir doch noch.
Und das habe ich auch erwartet.
Für zwischen durch und neben allem anderen Titeln die man so zockt find ich es auch immer wieder gut und spaßig. (besonders im Coop
Dürfte ich aber nur ein Spiel im Jahr kaufen wäre es sicher nicht das.
Ging mir mit FC5 und New Dawn übrigens ganz genauso.
Der Download bricht alle 2 Minuten ab (Springt auf 0 kb/s). Im Netzt gibt es ein Haufen threads dazu aber nichts bringt Abhilfe.
Alles was bisher hilft ist Offline und Online gehen.
Kann doch nicht deren Ernst sein? Für sowas bezahlt man Geld ?
Aber Hauptsache nicht auf Steam verkaufen.
Der Hauptcharakter: ich will eigentlich in die USA fliehen und nicht Guerilla spielen
Irgendwie ist da noch eine Dissonanz und man hat den Eindruck das Story Team kann sich nicht so richtig in ihre Konsumenten hinein versetzen. Als erstes rennt man unbewaffnet weg als wäre man in Mirror's Edge und dann sieht die Boot Sequenz. Dann wenn Liam Neeson sich aller spätestens sicher ist seine speziellen Fertigkeiten einsetzen zu wollen redet der Charakter des Spielers weiter davon in die USA fliehen zu wollen. Leute, ich hab Farcry 6 gekauft und nicht Astragon's Bootsflüchtlingssimulator 2022. Diese ganze reluctant Hero Kagge ist nix für Spiele, der Spieler will es ja ab Sekunde 1.
Man kann es den Leuten echt nicht recht machen. Bei FC 3&4 wurde ohne Ende herumgejammert, wie unrealistisch das ganze sei, wenn irgend ein Typ, der noch nie etwas von Kriegsführung verstanden hat, plötzlich von einer Minute auf die andere zur Killermaschine mutiert. Das ganze müßte doch mehr in die Story eingebettet werden. Überhaupt müßte die Veränderung des mehr im Mittelpunkt der Geschichte stehen.
Jetzt hat Ubisoft geliefert. Die Spielfigur hat eine Grundausbildung, ist also mit Knarren vertraut. Die Spielfigur will eigentlich garnicht heldenhaft sein, sondern einfach nur weg. Die Freunde der Spielfigur wurden ermordet und irgendwie ist die Spielfigur doch in ihrer Heimat verwurzelt. Eigentlich genau das, was früher bemängelt wurde und meiner Meinung nach echt großartig gelöst, da kann man eigentlich nur applaudieren.
Weißt du was? Zock einfach was anderes. Doom hast du ja schon genannt, auch in CoD kannst du recht schnell ballern. Ansonsten zock einfach irgendwelche Multiplayerspiele, da gibt es meist keine Story, UT wäre für dich ideal.
Der Hauptcharakter: ich will eigentlich in die USA fliehen und nicht Guerilla spielen
Irgendwie ist da noch eine Dissonanz und man hat den Eindruck das Story Team kann sich nicht so richtig in ihre Konsumenten hinein versetzen. Als erstes rennt man unbewaffnet weg als wäre man in Mirror's Edge und dann sieht die Boot Sequenz. Dann wenn Liam Neeson sich aller spätestens sicher ist seine speziellen Fertigkeiten einsetzen zu wollen redet der Charakter des Spielers weiter davon in die USA fliehen zu wollen. Leute, ich hab Farcry 6 gekauft und nicht Astragon's Bootsflüchtlingssimulator 2022. Diese ganze reluctant Hero Kagge ist nix für Spiele, der Spieler will es ja ab Sekunde 1.
Sicherlich ist Doom Eternal das andere Extrem, da dauert es exakt zwei Sekunden zwischen dem Moment an dem der Spieler die Steuerung übernimmt und dem Moment in dem ein Zombie in der Schrotflinte verdampft. Aber man kann wenigstens sagen, die Leute haben einen Shooter gekauft und das Spiel macht da zuerst den Haken dran, Gratulation Spieler, da ist der Shooter. Farcry 6 ist verglichen damit zäh wie Kaugummi und ständig von Story-Gelaber und Tutorials unterbrochen. Da kommt noch kein Fluss auf.