Escape from Tarkov: Steam-Start sorgt für Kritik wegen Neukauf-Pflicht

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Escape from Tarkov: Steam-Start sorgt für Kritik wegen Neukauf-Pflicht
Quelle: Battlestate Games/Youtube

Escape from Tarkov startet am 15. November mit Version 1.0 auf Steam. Doch bestehende Spieler müssen das Spiel erneut kaufen, um Achievements und andere Steam-Features zu nutzen. Die Community reagiert kritisch auf diese Entscheidung.

Nach acht Jahren im Early Access steht für Escape from Tarkov am 15. November der offizielle 1.0-Release an. Parallel dazu erfolgt der Start auf Steam, was für viele Spieler zunächst eine erfreuliche Nachricht sein dürfte. Allerdings sorgt eine wichtige Einschränkung für Diskussionen in der Community.

Erneuter Kauf ist notwendig

Wer den Shooter bereits über die Webseite von Battlestate Games erworben hat, kann seine bestehende Version nicht automatisch mit Steam verknüpfen. Stattdessen ist ein erneuter Kauf erforderlich, wenn man die Vorzüge der Valve-Plattform nutzen möchte. Dazu gehören unter anderem Achievements, die Integration in die Freundesliste, das Overlay sowie die automatische Spielzeiterfassung. Das eigentliche Matchmaking findet jedoch weiterhin über die gemeinsamen Server statt, sodass Spieler unabhängig von der Plattform miteinander agieren können.

Passend zum Thema: Escape from Tarkov: Neue Infos bestätigen Releasetermin

Zwar lässt sich Escape from Tarkov auch manuell als Nicht-Steam-Spiel in die Bibliothek einfügen, doch exklusive Features wie Erfolgslisten oder Rezensionen im Store bleiben den Käufern der Steam-Version vorbehalten. Selbst langjährige Spieler mit mehreren Tausend Stunden Spielzeit können eine Bewertung auf Steam nur dann hinterlassen, wenn sie das Spiel ein zweites Mal erwerben.

Titel ist überschattet von Kontroversen

Spieler mit einer hochstufigen Edition benötigen auf Steam lediglich die Standardfassung, um ihren Account zu verknüpfen. Dies ändert jedoch nichts daran, dass ein erneuter Kauf erforderlich ist. Weitere Steam-spezifische Features wie Workshop-Support, Familienfreigabe oder eine offizielle Optimierung für das Steam Deck sind nach aktuellem Stand nicht geplant. Und einen Account bei Battlestate Games braucht man in jedem Fall, auch beim Steam-Kauf.

Escape from Tarkov hat in der Vergangenheit mehrfach mit kontroversen Entscheidungen, unter anderem bei der Monetarisierung, für Aufsehen gesorgt. Entsprechend überrascht es kaum, dass auch der Steam-Start nicht ohne Kritik bleibt. Angesichts der Reichweite der Plattform ist dennoch davon auszugehen, dass der Titel dort viel Aufmerksamkeit erhält. Ob die zusätzlichen Kosten für Bestandskunden den Start von Version 1.0 überschatten werden, hängt wohl auch davon ab, ob die Qualität des Spiels bei Release stimmt.

Was halten Sie von der Kontroverse rund um die Version 1.0 von Escape from Tarkov? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren bitte die gültigen Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.

Quelle: Battlestate Games via www.escapefromtarkov.com

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    • Kommentare (20)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von HoodHood Freizeitschrauber(in)
        Zitat von xxxDerGraue1510
        Ich spiel seit 8 Jahren Tarkov.
        Warum sollte mich jetzt eine Steamverbindung jucken?
        Da wird beim Start auch nur der BSG Launcher geöffnet und man ist da wo man vorher war, nur 10 Sekunden später.

        Achievements und Spielzeiterfassung hab ich auch ingame, da braucht niemand Steam für.

        Hier wird sich aber schon wieder so künstlich drüber aufgeregt als wäre die Steamverbindung Pflicht.
        Wer so dumm ist extra nochmal Tarkov zu kaufen um dafür basically NICHTS zu bekommen ist selbst Schuld.
        Es wäre ganz sicher auch möglich, den Dullilauncher von BSG zu skippen. Falls nicht, wäre es tatsächlich sinnfrei, das ist wahr.

        Da sich der Launcher von BSG aber auch äußerst gern mit "Error XY", "Authentication failed" oder oder oder querstellt, ist die Idee, diesem quatsch nichtmehr aufsitzen zu wollen, überhaupt nicht abwegig. Vorausgesetzt, diese Fehler treten in Steam nichtmehr auf.

        Davon abgesehen: Komfort, Achievements, integration ins einheitliche Update-System von Steam, einfachere Neuinstallationen usw usf. FÜR die Integration gibt's mMn wirklich genügend gründe. Ich spiel übrigens auch seit... ich glaube 2017 oder 2018.

        Und bei anderen Spielen klappt das (scheinbar) auch: [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Dem letzten Satz stimme ich voll und ganz zu: wer wirklich freiwillig nen Key kauft, ist selbst schuld. Ich hoffe einfach, die Community regelt das, wie schon bei PVE.
      • Von HoodHood Freizeitschrauber(in)
        Zitat von xxxDerGraue1510
        Ich spiel seit 8 Jahren Tarkov.
        Warum sollte mich jetzt eine Steamverbindung jucken?
        Da wird beim Start auch nur der BSG Launcher geöffnet und man ist da wo man vorher war, nur 10 Sekunden später.

        Achievements und Spielzeiterfassung hab ich auch ingame, da braucht niemand Steam für.

        Hier wird sich aber schon wieder so künstlich drüber aufgeregt als wäre die Steamverbindung Pflicht.
        Wer so dumm ist extra nochmal Tarkov zu kaufen um dafür basically NICHTS zu bekommen ist selbst Schuld.
        Es wäre ganz sicher auch möglich, den Dullilauncher von BSG zu skippen. Falls nicht, wäre es tatsächlich sinnfrei, das ist wahr.

        Da sich der Launcher von BSG aber auch äußerst gern mit "Error XY", "Authentication failed" oder oder oder querstellt, ist die Idee, diesem quatsch nichtmehr aufsitzen zu wollen, überhaupt nicht abwegig. Vorausgesetzt, diese Fehler treten in Steam nichtmehr auf.

        Davon abgesehen: Komfort, Achievements, integration ins einheitliche Update-System von Steam, einfachere Neuinstallationen usw usf. FÜR die Integration gibt's mMn wirklich genügend gründe. Ich spiel übrigens auch seit... ich glaube 2017 oder 2018.

        Und bei anderen Spielen klappt das (scheinbar) auch: [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Dem letzten Satz stimme ich voll und ganz zu: wer wirklich freiwillig nen Key kauft, ist selbst schuld. Ich hoffe einfach, die Community regelt das, wie schon bei PVE.
      • Von xxxDerGraue1510 Schraubenverwechsler(in)
        Ich spiel seit 8 Jahren Tarkov.
        Warum sollte mich jetzt eine Steamverbindung jucken?
        Da wird beim Start auch nur der BSG Launcher geöffnet und man ist da wo man vorher war, nur 10 Sekunden später.

        Achievements und Spielzeiterfassung hab ich auch ingame, da braucht niemand Steam für.

        Hier wird sich aber schon wieder so künstlich drüber aufgeregt als wäre die Steamverbindung Pflicht.
        Wer so dumm ist extra nochmal Tarkov zu kaufen um dafür basically NICHTS zu bekommen ist selbst Schuld.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von h_tobi
        Genau mein erster Gedanke, kaufen, bewerten, refunden, mehr haben die auch nicht verdient!
        Gut, das ist mir persönlich dann doch weder die Zeit, den Strom noch die Schreibzyklen wert.
      • Von HoodHood Freizeitschrauber(in)
        Zitat von laubiwaubi
        Man müsste halt den Key hinter jedem Spiel halt binden. Bist du bei Steam damit online, geht das nicht im eigenen Launcher und umgekehrt.
        Einfach Keys rauswerfen sorgt dafür dass die einfach verkauft werden. Kann die Entscheidung schon verstehen.

        Was ein Kindergarten.
        Frage 1: hat das bei anderen Spielen nicht auch schon funktioniert? Path of Exile hat doch was ähnliches gemacht oder? Battlestate selbst hat auch geschrieben, das, sobald man eine Version des Spiels kauft, egal welche, das Linken funktioniert, man kann theoretisch auch die kleinste Version kaufen. In Steam zeigt er dann die Version an, welche über BSG ursprünglich gekauft wurde.

        Frage 2: Worauf bezog sich denn der Kindergarten? Das da jemand Hentai, Sexual Content und Psychological Horror getaggt hat? FInd ich jetzt, bis auf Hentai, nicht unbedingt so daneben.
      • Von h_tobi Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von HoodHood
        Ich hab das Spiel wirklich recht lang gespielt (und verteidigt...) aber dieser Punkt, und das die Firma recht offensichtlich russische Kriegspropaganda betreibt und die Streamer alle trotzdem dabei bleiben... ich kann da langsam nur noch mit'm Kopf schütteln...Nicki vergoldet sich jedenfalls schön damit seine Zukunft.

        Was nun passieren wird: Die Leute kaufen das Spiel auf Steam, das Spiel wird gereview-bombed > Refund innerhalb von zwei Stunden Spielzeit.
        Genau mein erster Gedanke, kaufen, bewerten, refunden, mehr haben die auch nicht verdient!
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