End of Nations angespielt: MMO für Echtzeitstrategen von C&C-Veteranen
Ein Online-Rollenspiel? Das kennen Sie. Aber wie sieht es mit einem Online-Echtzeit-Strategiespiel aus, das dazu noch von den Köpfen hinter Command & Conquer und Universe at War ersonnen wird? Das sollten Sie sich ansehen!
Warum sollten nur Rollenspieler in den Genuss kommen, online mit Menschen auf der ganzen Welt gemeinsam Abenteuer zu bestehen, knifflige Monster zu erlegen und epische Beute einzusammeln? Das fragten sich zu Recht die Entwickler von Petroglyph Games, bekannt unter anderem durch Star Wars: Empire at War, Universe at War und einer kleinen Serie namens Command & Conquer, an deren Erfolgsgeschichte viele der Petroglyph-Designer noch unter dem Namen Westwood Studios mitwirkt haben. Ihre Antwort: End of Nations, ein MMORTS oder Online-Echtzeit-Strategiespiel, in dessen Schlachten derzeit über 50 Spieler mitwirken können.
End of Nations: Alle Macht dem Orden!
Worum geht's in End of Nations? Durch eine globale Wirtschaftskrise sinkt der Wert aller Währungen ins Bodenlose. Die Arbeitslosenzahlen steigen und um knappe Nahrungs- und Energievorräte wird mit Waffengewalt in bürgerkriegsähnlichen Zuständen gekämpft. Auftritt des "Ordens der Nationen", eines Geheimbundes, der sich seit langem auf die Machtergreifung vorbereitet hat und von den verbleibenden Regierungen nur zu willig als Retter gefeiert wird. Doch nachdem der Orden mit einer mächtigen Armee alle Aufstände brutal niedergewalzt hat, löst er alle Regierungen auf und ruft eine Weltregierung aus. Wer nicht mit deren Meinungen übereinstimmt, verschwindet, private Besitztümer und Produktionsstätten werden verstaatlicht. Datenschutz? Persönliche Freiheiten? Guter Witz. Deshalb gründen sich schon bald Rebellengruppen, um sich gegen die Unterdrücker aufzulehnen. Hier kommen Sie ins Spiel: Flugs eine Karriere wie Panzer- oder Luftwaffen-Kommandanten gewählt, schon können Sie an der Befreiung der Welt mitwirken.
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End of Nations: Berufssoldaten
Über den "War Room", eine Weltkarte, in der alle Informationen der Spielwelt zusammen laufen, entscheiden Sie, wo Sie gegen den Orden der Nationen vorgehen wollen. Rasch ein paar Fahrzeuge aus Ihrer Basis ausgewählt, die übrigens für andere Spieler unsichtbar und damit unzerstörbar ist. Die vorhandenen Fahrzeuge richten sich nach Ihrer Klasse beziehungsweise Karriere - ein Panzerkommandant verfügt über jede Menge Bodenfahrzeuge. Die können Sie im Laufe des Spiels mit für erledigte Missionen erhaltenen Farben und Abzeichen individualisieren. Dazu kommen immer wieder neue Vehikel hinzu, die auch mit anderen Spielern getauscht und erforscht werden. Dicke Kommandoeinheiten erfordern unbedingt die Zusammenarbeit mehrerer Spieler. Die alten Fahrzeuge gehören aber nicht zu alten Eisen: Wollen Sie einem Freund helfen, der noch in niedrigen Level-Regionen unterwegs ist, reaktivieren Sie einfach wieder die betagten Einheiten. Die gehören in den Einsteigerzonen schließlich noch nicht zum alten Eisen.
End of Nations: Dungeons unter blauem Himmel
Anschließend geht es entweder alleine oder mit ein paar Verbündeten zur Sache. "Wir arbeiten derzeit an unserem Gegenstück von Dungeons", erklärt uns Producer Jeff Jirsa von Petroglyph Games. "Die sind für vier bis acht Spieler gedacht, und deswegen im Spiel, weil wir euch darin die Geschichte besser erzählen und gleichzeitig die Schlachten etwas stärker skripten können." In einer Raid-Instanz könnte das eine Reihe von Quests sein, die Sie und Ihre Freunde erledigen müssen, bevor sich eine Zone mit dem "Endgegner" öffnet. Jeff Jirsa fährt derweil mit seinen Panzern durch einen fesch anzuschauenden, brennenden Wald. "Auch, wenn ihr mit Panzern und anderen großen Einheiten unterwegs seit, streben wir für unsere Karten die Dramatik von Grabenkämpfen an", erklärt Jirsa. Ganz wie in einem MMO ist die Weltkarte von End of Nations sorgsam in Zonen für verschiedene Erfahrungslevel eingeteilt. Kontrollpunkte helfen Ihnen dabei, Ihre Truppen schnell zu Freunden zu bugsieren, die am anderen Ende des Planeten gegen Orden der Nationen kämpfen.
End of Nations: Server-Lag war gestern
Unser Ziel ist inzwischen in Bildschirm füllende Nähe gerückt: Ein massives Gatling-Geschütz, das wir jedoch nicht zerstören. Stattdessen schleusen wir einen Computervirus in dessen Computersystem, mit dem wir das Geschütz auf unsere Seite bringen. Mit dem Spezialangriff "Napalmbombardement" beseitigen wir Einheiten des Ordens, die unseren Erfolg rückgängig machen wollen und rücken weiter vor. Nächstes Ziel eine gewaltige Kanone, die kleinwagengroße Geschosse auf eine benachbarte Karte schießt und mit jedem Schuss einen Schwall heißer Gase in die Umgebung abgibt. Dieses Waffensystem lässt sich nicht überlisten, und so nehmen wir es mit allem, was wir haben unter Beschuss. Schließlich bricht der Koloss zusammen und öffnet ein Tor, das uns weiter ins Dungeon hineinführt. "An dieser Stelle seid ihr beispielsweise schon 45 Minuten unterwegs gewesen - Halbzeit für dieses spezielle Dungeon", erklärt Jeff Jirsa.
Aus Zeitgründen sparen wir uns leider das Vorrücken ins Allerheiligste einer Stadt, die vom Orden der Nationen in seinen Klauen gehalten wird. Damit bei so massiven Gefechten die Spielgeschwindigkeit nicht leidet, nutzt Petroglpyh Games die Servertechnik von Trion Worlds. Diese schaltet dynamisch und je nach Lastaufkommen Server zu den bestehenden dazu oder trennt überflüssige vorerst vom Netz. Klingt alles sehr vielversprechend - zumal mit Petroglpyh Games und Trion Worlds erfahrene Entwickler mit an Bord sind. Wir freuen uns schon auf eine Beta-Version - auch, wenn das noch etwas dauern dürfte.

für das spiel werden monatliche gebühren anfallen (laut pcgames)
Ich hab mich auch schon ein bisschen informiert und muss sagen, dass das Spiel verdammt gut aussieht. Ich hoffe, dass die Monatliche Gebühr nicht mehr als 10 € beträgt....wenn überhaupt, vielleicht überlegen sie es sich ja noch einmal.
Hmm ..
die Grafik erinnert mich schwer an C&C Generals, welches immernoch einer meiner Lieblingsteile der C&C-Reihe ist.
An WoW hab ich nie viel Interesse gehabt, aber wenn das Spiel hält was die Entwickler versprechen überlege ich mir das mit dem monatlichen Obulus nochmal.
ei kinders ich hab das FAQ doch schon verlinkt
JA man MUSS monatlich bezahlen!