Razer Black Widow: Hands-on-Test der Spiele-Tastatur mit Video von der Gamescom 2010

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Test Thilo Bayer Carsten Spille Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Razer hat auf der Gamescom 2010 zwei neue Tastaturen für Spieler vorgestellt. Die Razer Black Widow soll durch seine mechanische Tastenarchitektur maximale Präzision bieten - die Black Widow Ultimate kommt mit weiteren Gimmicks.

Razer Black Widow Ultimate (2) Quelle: Razer Razer Black Widow Ultimate (2) razer-black-widow-hands-on-pc-games-hardware 14 Quelle: PC Games Hardware razer-black-widow-hands-on-pc-games-hardware 14 2. Update vom 19.08.2010: Ersteindruck und Praxistest der Razer Black Widow, der laut Hersteller ersten mechanischen Tastatur, die speziell für das Gaming entworfen wurde. Carsten Spille im O-Ton:

"Der Tastenhub ist in der Tat recht gering, auch lösen die Tasten präzise schon auf halbem Weg des Hubs aus - ein hör- und spürbarer Klick sorgt für das von mir zwingend vorausgesetzte haptisch-akustische Feedback. Leise ist das Tippen auf der Tastatur dadurch allerdings nicht und so verbietet sich der (nicht von Razer razer-black-widow-hands-on-pc-games-hardware 16 Quelle: PC Games Hardware razer-black-widow-hands-on-pc-games-hardware 16 priorisierte) Einsatz in Großraumbüros. Am ziemlich dunklen Razer-Stand auf der Gamescom 2010 war die Tastenbeleuchtung etwas zu viel des Guten, bei hellem Licht dagegen wirkt das leuchtende Blau sehr angenehm. Ein gesleevtes Kabel verbindet die Tastatur mit dem PC und leitet gleichzeitig die Anschlüsse für ein Headset (Audio-out, Mic-in) sowie einen USB-Port durch.

Im Probe gespielten Fun-Racer gelangen mir als gewohntem Tastatur-Freak ohne weitere Eingewöhnung gute Drifts und Rundenzeiten - für meine Verhältnisse auch gute Runden. Beim Test hatten wir allerdings ein kleines Handicap: Stehend vor einer viel zu niedrigen Tastaturablage knicken die Hände stark ab, sodass schon nach kurzer Zeit Verkrampfungen einsetzt. Hier sollte Razer am Stand nachbessern, denn so überträgt sich dieser Eindruck fälschlicherweise auf die Produkte - die Razer Black Widow selbst jedenfalls ist in vernünftiger Position sehr angenehm und - soweit man das nach einem Kurztest sagen kann - ergonomisch bedienbar.

Für mich ist die Razer Black Widow tatsächlich nach rund zwanzig Jahren der erste Kandidat, der in Frage kommt, mein mechanisches IBM-Keyboard abzulösen."

Update vom 19.08.2010: Razer hat drei Hauptprobleme bei herkömmlichen Tastaturen identifiziert: Auslösedruck, - feedback und den Tastenhub. Diese drei Punkte will man mit den Black-Widow-Tastaturen angehen, für deren Entwicklung man sich lange Zeit gelassen hat. Von 60 Gramm bei herkömmlichen Folientastaturen bis zu 80 Gramm bei mechanischen Tastaturen habe der Auslösedruck (die "Actuation Force") bisheriger Modelle betragen. Bei der Black Widow konnte Razor diesen Wert nach eigenen Angaben auf 50 Gramm reduzieren, obwohl es sich hier auch um eine mechanische Tastatur handelt. Das reduziere die Ermüdung und verbessere die Reaktion nach längerem Spielen. Im Gegensatz zu anderen mechanischen Tastaturen verfüge die Razer Black Widow über mechanisches Feedback, welches ein Auslösen mit der Präzision von Mausklicks erlaube. Der Tastenhub sei dabei nur halb so groß wie bei herkömmlichen Modellen.

Wie andere Razer-Tastaturen, so verfüge auch die Razer Black Widow über eine Anti-Ghosting-Technik, die auch duck-jumpend-strafende Counter-Strike-Spieler glücklich machen soll.

Im Gegensatz zu früheren Razer-Produkten, so der Razer-CEO Min-Liang Tan durchaus selbstkritisch, könne man die Black Widow jetzt im Razer-Shop vorbestellen und eine Lieferung nach vier Wochen anstelle der früher einmal üblichen sechs Monate zwischen Ankündigung und Verfügbarkeit erwarten.

Wir liefern Ihnen einen ersten Hands-on-Eindruck der Razer Black Widow nach Möglichkeit morgen früh nach - der Autor dieser (update-) Zeilen nutzt selbst noch eine mechanische Uralt-Tastatur aus den 1980ern - eben weil diese ein vernünftiges taktiles Feedback und ausgezeichnete Bedienbarkeit bietet. In unserer Bildergalerie finden Sie umfangreiche Auszüge aus der Razer-Pressekonferenz.

Originalartikel vom 18.08.2010: Seit drei Jahren arbeitet Razer nach eigenen Angaben an der Black Widow. Die Tastatur für Spieler kommt mit einer mechanischen Tastenarchitektur - Razer verspricht, dass sich jeder Tastendruck wie ein Mausklick anfühlt. Das Tastenfeedback sei deutlich spürbar, die Tasten würden bereits bei einem halben Tastendruck auslösen und so besonders niedrige Reaktionszeiten ermöglichen. Auch der Tastenwiderstand soll "unvergleich gering" sein - dank neuer Materialien, die nicht näher spezifiziert sind. Razer verspricht den Beginn einer neuen Gaming-Ära - die Pressemitteilung scheut sich generell nicht vor Superlativen.

Die Black Widow soll grundsätzlich sehr stabil sein - daher rührt vermutlich auch der satte Preis von 80 Euro für die Standardversion und 130 Euro für die Ultimate-Variante. Alle Tasten sollen programierbar sein, dazu gibt es fünf Gamingtasten und On-the-Fly-Makros. Beide Tastaturen sollen im September 2010 erscheinen. Die Ultimate unterscheidet sich von der Standard Black Widow durch die anpassbare Tastenhintergrundbeleuchtung, 3,5-mm-Audioanschlüsse für Mikrofon und Lautsprecher oder Headset sowie einen USB-Anschluss.

Eigenschaften der Razer Black Widow laut Hersteller:
- Mechanische Architektur für schnellere Tastenauslösung und eine längere Lebensdauer
- Freie Programmierbarkeit aller Tasten und 5 zusätzliche Gaming-Tasten mit On-The-Fly-Makroaufnahme
- 10 anpassbare Softwareprofile mit On-The-Fly-Umschaltung
- 1.000 Hz Pollingrate für eine Reaktionszeit von 1 ms
- Gaming-optimierte Tastenmatrix
- Einfach zu bedienende Medientasten
- Zuschaltbarer Gaming-Modus zur Deaktivierung der Windows-Taste
- Ungefähre Größe (LxBxH): 475 x 171 x 30 mm

Eigenschaften der Razer Black Widow Ultimate laut Hersteller:
- Mechanische Architektur für schnellere Tastenauslösung und eine längere Lebensdauer
- Anpassbare Tastenhintergrundbeleuchtung
- Freie Programmierbarkeit aller Tasten + 5 zusätzliche Gaming-Tasten mit On-The-Fly-Makroaufnahme
- 10 anpassbare Softwareprofile mit On-The-Fly-Umschaltung
- 1.000 Hz Pollingrate für eine Reaktionszeit von 1 ms
- Gaming-optimierte Tastenmatrix
- Einfach zu bedienende Medientasten
- Zuschaltbarer Gaming-Modus zur Deaktivierung der Windows-Taste
- Audioausgang / Mikrofoneingang
- USB-Anschluss
- Ungefähre Größe (LxBxH): 475 x 171 x 30 mm

Im PCGH-Preisvergleich ist die Black Widow noch nicht gelistet. Wie finden Sie das Design der Tastatur? Nutzen Sie die Kommentarfunktion.

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    • Kommentare (33)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von b0s Software-Overclocker(in)
        Schau mal genauer hin, es sind quasi alle Buchstaben Kleinbuchstaben. Lediglich solche die klein und groß gleich oder ähnlich geschrieben werden können, wirken wie Großbuchstaben.
      • Von b0s Software-Overclocker(in)
        Schau mal genauer hin, es sind quasi alle Buchstaben Kleinbuchstaben. Lediglich solche die klein und groß gleich oder ähnlich geschrieben werden können, wirken wie Großbuchstaben.
      • Von Biosman Software-Overclocker(in)
        Ich sehe grade was:

        Kann es sein das bei der Tastertur einige Tasten "kleine schrift" und einige wiederrum Groß sind?

        Das "R" und "H" ist doch in kleiner schrift? O_o
      • Von Biosman Software-Overclocker(in)
        Zitat von gh0st76
        K/D sagt nichts über die Hardware aus. Gibt genug Leute die mit einer IntelliMouse Optical und einer Standardtastatur alles wegholen was auf der Map rumrennt.
        Wenn man so überlegt...

        Früher hatte ich ne gammlige No Name Multimedia Tastertur und eine MX 510 (immerhin^^)

        Gefühlt hab ich damit mehr gerockt als heute mit ner Dicken Mircosoft X 6 Tastertur und X 8 Maus welche zusammen die Hälfte eines Rechners von damals gekostet haben.

        Alles in allem liegt es aber glaube mehr daran das ich einfach Alt geworden bin (ist ja fast 10 Jahre her) und meine Zeit auch nurnoch begrenzt ist. "Skillz" Sowas muss man nicht nur Trainieren sondern auch beibehalten.

        vor 10 Jahren hätte ich gesagt das ich in CS ein sehr sehr guter Spieler "wäre" von 1-10 locker ne 8-9 heute würde ich mir ne 3-4 geben.^^

        Als ich damals nach einem MMO (nein kein WoW) Süchtig wurde und meinen CS Clan verlassen habe merkte ich schon das meine CS "Online Karriere" vorbei war.
      • Von Torr Samaho Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von gh0st76
        Trotzdem sind 130 Euro für eine Tastatur mit Mechanischen Switches günstig. Vor allem da man da direkt noch eine Beleuchtung bei bekommt die sonst nur Déck Tastaturen haben. Diese fangen im Deutschen Layout bei 165 Euro an. Ich werde mir auf jeden Fall die BlackWidow kaufen. Geht nichts über Cherry MX Switches. Bei der Tastatur sind sogar nodh die mit Klick verbaut. Besser gehts eigentlich nicht mehr.

        K/D sagt nichts über die Hardware aus. Gibt genug Leute die mit einer IntelliMouse Optical und einer Standardtastatur alles wegholen was auf der Map rumrennt.


        yeah. ich war ja früher trotz schlechterer hardware besser, einfach weil ich mehr zeit zum zocken hatte

        werde mir die razer mal anschauen, gekauft wird nur nach ausprobieren. das design ist mir egal, hauptsache, das ding ist beim spielen absolut zuverlässig. bin ansonsten mit der steelseries 7g fürs zocken und der ibm model m zum schreiben völlig zufrieden. war ja an der zeit, dass endlich auch andere hersteller einsehen, dass leuten membrantastaturen als "gaming-keyboards" anzudrehen eher daneben ist.
      • Von Tjerk Freizeitschrauber(in)
        Na also der USB und Micro + Sound anschluss find ich mal voll blöd auf der seite, da die meisten dort noch mit der Maus arbeiten und dann die kabel nur stören.....
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