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    Mein Favorit im Spiele-Hammerjahr 2023 ist ... - Das sagt das PCGH-Team

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    [Quelle: PCGH]
    https://www.pcgameshardware.de/E3-Event-237008/News/PC-Games-2023-Releases-Spiele-des-Jahres-1422232/galerie/3569364/
    [26/11/2021] Mein Favorit im Spiele-Hammerjahr 2023 ist … kein einzelner Favorit. Und ich fiebere auch nicht wirklich einem bestimmten Spiel entgegen. Irgendwie halte ich es nicht so schlau, das ganze Investment auf einen einzelnen Favoriten zu setzen. Was ist, wenn der Favorisierte beim Start stolpert und auf die Fresse fliegt? Dann war alles vergebens.Spaß beiseite, ich freue mich natürlich auch einige Spiele. Auf ein Stalker 2 habe ich Bock, aber da setze ich gar nicht erst allzu sehr darauf, dass es überhaupt noch 2023 erscheint. Aber da würde ich mich auch 2025 noch drauf freuen und danach noch länger, wenn es denn entsprechend gut wird. Dann kann ich es auch lange Zeit genießen, selbst das erste Stalker rockt heute noch. Gebt euch das mal mit GAMMA-Modpack, das ist einfach nur brillant und sieht sogar noch heute gut aus. Und auf Starfield freue ich mich auch, auch wenn mir da jetzt schon wieder das Hype-Getöse auf die Nerven geht und die vollmundigen Versprechen schon wieder Ausmaße annehmen, die ganze Universen sprengen. Aber ich bin Fan von nahezu allen Bethesda-Rollenspielen und wenn sie es tatsächlich vollbringen, die (von mir aus etwas, aber nur etwas! gestreamlineten) Rollenspiel-Tugenden früherer Hits in eine große, dynamische Sci-Fi-Welt zu transplantieren, ohne dass dabei der Patient der Fallout-76-Bug-und-DLC-Seuche erliegt, dann werde ich wahrscheinlich auch ein Starfield-Fan. Ich hoffe nur, das Ganze wird gameplay-technisch nicht zu dröge und die unterschiedlichen Planeten nicht zu leer und austauschbar, aber die zuletzt gesehenen Schnipsel sehen eigentlich ganz ordentlich aus. Ich warte jedenfalls mit gewisser Vorfreude. Aber eben auch nicht zu viel davon.Wahrscheinlich etwas kontroverser: Ich freue mich auch auf Ark. Beziehungsweise das Ark Remake auf UE5-Basis. Auch wenn das ganze desaströse Marketing- und PR-Getöse darum ein riesiges Dumpster-Fire ist und ich die chaotisch anmutende Entwicklung(en) der betreffenden Studios als etwas seltsam befinde, ich habe das Original-Ark viele Hundert Stunden gespielt und tue das noch immer ab und zu. Und mit hochgezogener Grafik und den ganzen Updates sieht es auch heute noch sehr eindrücklich aus, insbesondere die Beleuchtung betreffend. Und liebe an Ark, dass es tatsächlich schwer ist und Spieler nicht zu sehr an die Hand nimmt, gerade zu Beginn. Ich hätte wirklich Lust, die ganzen Arks (also die „Welten“ bzw. DLCs) im Unreal-Engine-5-Gewandt zu geben, wenn’s (in mehreren Belangen) gut läuft, stecke ich da auch bestimmt noch mal einige Hundert Stunden rein. Dafür hätte ich sogar ohne großes Murren 60 Euro gelatzt, wenn denn die Entwickler nicht im Vorfeld groß angekündigt hätten, das Remake für Besitzer des Originals (samt DLCs) kostenfrei zu überlassen. „Geschenkt ist geschenkt, wiederholen ist gestohlen“, sagt der Volksmund.Außerdem freue ich mich noch auf Baldur’s Gate 3. Aber ich habe auch noch Pillars of Eterntiy 2, Pathfinder 1 und 2, Planescape und beide neuen Divinity-Teile noch nicht durch. Unter anderem. Mit klassischen CRPGs bin ich eigentlich gut versorgt, außerdem zocke ich ab und an einige der alten Klassiker, aktuell etwa Ultima 6 und den „Lost World“-inspirierten Ableger Savage Empire. Und mein aktuelles Spiel 2023 ist X4 samt dem neuen DLC Kingdom’s End, das wirklich reichhaltig ist. Damit kann ich mich wohl noch Jahre beschäftigen, ich habe aktuell laut Steam 160 Stunden (wenn Sie diese Zeilen lesen, wahrscheinlich schon einige mehr) investiert und habe immer noch das Gefühl, da erst an der Oberfläche gekratzt zu haben, so komplex und tiefgründig wie das ist. Und es ist jedes Mal ein wenig anders, auch, weil die Wirtschaft da komplett simuliert ist und sich jedes Mal ein wenig anders entwickelt. Und das wiederum Auswirkungen auf die ganzen Fraktionen und deren Interaktionen untereinander hat. Wirklich beeindruckend, und mit der ganzen Arbeit, die Egosoft da über die Jahre hat einfließen lassen, ist X4 wirklich ein beeindruckendes Gesamtwerk geworden. Es ist janky, klar – insbesondere die KI. Und es ist eine absolute Performance-Sau, jedenfalls unter bestimmten Umständen (unpraktischerweise oft dann, wenn man sie braucht, z. B. in Kämpfen). Aber es ist auf eine gute Art und Weise janky. Ein bisschen so wie ein Gothic, vielleicht. Beinahe wahnsinnig ambitioniert, insbesondere im Anbetracht des eher kleinen Entwicklers. Und nicht perfekt, nicht einfach zu verstehen, teils fummelig, teils frustig, aber hochsympathisch. Ein treffliches Beispiel für Eurojank, im besten Sinne des Begriffes. (Philipp

    [26/11/2021] Mein Favorit im Spiele-Hammerjahr 2023 ist … kein einzelner Favorit. Und ich fiebere auch nicht wirklich einem bestimmten Spiel entgegen. Irgendwie halte ich es nicht so schlau, das ganze Investment auf einen einzelnen Favoriten zu setzen. Was ist, wenn der Favorisierte beim Start stolpert und auf die Fresse fliegt? Dann war alles vergebens.

    Spaß beiseite, ich freue mich natürlich auch einige Spiele. Auf ein Stalker 2 habe ich Bock, aber da setze ich gar nicht erst allzu sehr darauf, dass es überhaupt noch 2023 erscheint. Aber da würde ich mich auch 2025 noch drauf freuen und danach noch länger, wenn es denn entsprechend gut wird. Dann kann ich es auch lange Zeit genießen, selbst das erste Stalker rockt heute noch. Gebt euch das mal mit GAMMA-Modpack, das ist einfach nur brillant und sieht sogar noch heute gut aus. Und auf Starfield freue ich mich auch, auch wenn mir da jetzt schon wieder das Hype-Getöse auf die Nerven geht und die vollmundigen Versprechen schon wieder Ausmaße annehmen, die ganze Universen sprengen. Aber ich bin Fan von nahezu allen Bethesda-Rollenspielen und wenn sie es tatsächlich vollbringen, die (von mir aus etwas, aber nur etwas! gestreamlineten) Rollenspiel-Tugenden früherer Hits in eine große, dynamische Sci-Fi-Welt zu transplantieren, ohne dass dabei der Patient der Fallout-76-Bug-und-DLC-Seuche erliegt, dann werde ich wahrscheinlich auch ein Starfield-Fan. Ich hoffe nur, das Ganze wird gameplay-technisch nicht zu dröge und die unterschiedlichen Planeten nicht zu leer und austauschbar, aber die zuletzt gesehenen Schnipsel sehen eigentlich ganz ordentlich aus. Ich warte jedenfalls mit gewisser Vorfreude. Aber eben auch nicht zu viel davon.

    Wahrscheinlich etwas kontroverser: Ich freue mich auch auf Ark. Beziehungsweise das Ark Remake auf UE5-Basis. Auch wenn das ganze desaströse Marketing- und PR-Getöse darum ein riesiges Dumpster-Fire ist und ich die chaotisch anmutende Entwicklung(en) der betreffenden Studios als etwas seltsam befinde, ich habe das Original-Ark viele Hundert Stunden gespielt und tue das noch immer ab und zu. Und mit hochgezogener Grafik und den ganzen Updates sieht es auch heute noch sehr eindrücklich aus, insbesondere die Beleuchtung betreffend. Und liebe an Ark, dass es tatsächlich schwer ist und Spieler nicht zu sehr an die Hand nimmt, gerade zu Beginn. Ich hätte wirklich Lust, die ganzen Arks (also die „Welten“ bzw. DLCs) im Unreal-Engine-5-Gewandt zu geben, wenn’s (in mehreren Belangen) gut läuft, stecke ich da auch bestimmt noch mal einige Hundert Stunden rein. Dafür hätte ich sogar ohne großes Murren 60 Euro gelatzt, wenn denn die Entwickler nicht im Vorfeld groß angekündigt hätten, das Remake für Besitzer des Originals (samt DLCs) kostenfrei zu überlassen. „Geschenkt ist geschenkt, wiederholen ist gestohlen“, sagt der Volksmund.

    Außerdem freue ich mich noch auf Baldur’s Gate 3. Aber ich habe auch noch Pillars of Eterntiy 2, Pathfinder 1 und 2, Planescape und beide neuen Divinity-Teile noch nicht durch. Unter anderem. Mit klassischen CRPGs bin ich eigentlich gut versorgt, außerdem zocke ich ab und an einige der alten Klassiker, aktuell etwa Ultima 6 und den „Lost World“-inspirierten Ableger Savage Empire. Und mein aktuelles Spiel 2023 ist X4 samt dem neuen DLC Kingdom’s End, das wirklich reichhaltig ist. Damit kann ich mich wohl noch Jahre beschäftigen, ich habe aktuell laut Steam 160 Stunden (wenn Sie diese Zeilen lesen, wahrscheinlich schon einige mehr) investiert und habe immer noch das Gefühl, da erst an der Oberfläche gekratzt zu haben, so komplex und tiefgründig wie das ist. Und es ist jedes Mal ein wenig anders, auch, weil die Wirtschaft da komplett simuliert ist und sich jedes Mal ein wenig anders entwickelt. Und das wiederum Auswirkungen auf die ganzen Fraktionen und deren Interaktionen untereinander hat. Wirklich beeindruckend, und mit der ganzen Arbeit, die Egosoft da über die Jahre hat einfließen lassen, ist X4 wirklich ein beeindruckendes Gesamtwerk geworden. Es ist janky, klar – insbesondere die KI. Und es ist eine absolute Performance-Sau, jedenfalls unter bestimmten Umständen (unpraktischerweise oft dann, wenn man sie braucht, z. B. in Kämpfen). Aber es ist auf eine gute Art und Weise janky. Ein bisschen so wie ein Gothic, vielleicht. Beinahe wahnsinnig ambitioniert, insbesondere im Anbetracht des eher kleinen Entwicklers. Und nicht perfekt, nicht einfach zu verstehen, teils fummelig, teils frustig, aber hochsympathisch. Ein treffliches Beispiel für Eurojank, im besten Sinne des Begriffes. (Philipp "The Wall of Text is back" Reuther)

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