Dying Light: Hands-On-Test auf der Gamescom - Dead Island trifft auf Mirror's Edge
Neben Hellraid konnte sich PC Games Hardware auch Dying Light aus dem polnischen Hause Techland auf der Gamescom näher ansehen und dieses auch selbst anspielen. Schnell wurde dabei klar: Die Kombination aus Zombie-Abschlachten und Parkour-Elementen hat durchaus Potenzial, sofern einem die absichtlich übertriebene Brutalität zusagt.
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Abseits von der Dead-Island-Serie hat Techland mit Dying Light einen weiteren Zombie-Schnetzler in der Mache, welcher im kommenden Februar erscheinen soll. Auf der Gamescom ließ der Entwickler uns eine noch nicht finale Version mit einem zweiten Pressevertreter im Koop anspielen. Bis zu vier Spieler können zusammen Zombies abmetzeln, wobei es theoretisch auch möglich sein sollte, die Untoten zu steuern: Bei unserem Anspieltermin hat ein Entwickler einen sogenannten Nighthunter gespielt - vielleicht lässt man sich hier noch weitere Modi einfallen.
Dying Light angespielt: Dead Island + Mirror's Edge = gutes Konzept?
Quelle: Techland
Dying Light auf der Gamescom angespielt (5)
Bei Warner Bros. Interactive durften wir ein Level anspielen, wo wir eine Bombe im Hochhaus platzieren, anschließend von dort fliehen und draußen zünden mussten. Anschließend wurde ein zweiter Teil eingebaut, wo wir Brutstätten zerstören mussten, während uns ein Nighthunter (vom Entwickler gespielt) davon abhalten wollte. Letzteres spielte im Freien, sodass wir ausgiebig die Parkour-Elemente ausprobieren konnten.
Diese machten ziemlich viel Spaß, sind allerdings noch nicht sehr "flüssig", man könnte auch sagen "smooth". Obwohl Dying Light auf einem PC lief, drückte man uns einen Xbox-One-Controller in die Hand. Dort befindet sich der Sprung auf der vorderen, rechten Schultertaste, die sich für diesen Einsatz nicht wirklich natürlich anfühlt. Während unseres 30-minütigen Anspieltermins haben wir nicht selten versucht, mit einer der D-Pad-Tasten zu springen, sodass wir einfach gegen eine Wand gerannt sind.
Glücklicherweise darf man sich zumindest bei der PC-Version über eine Menü-Option freuen, in welcher die Tastenverteilung nach eigenem Belieben vorgenommen werden kann. Spätestens dann sollte die Kombination aus Zombies Schnetzeln und Parkour-Elementen Spaß bereiten.
Dying Light angespielt: Schöne Open-World mit kleineren Schwächen
Im Hochhaus hatten wir genügend Zeit, um uns die Open-World aus dem Fenster anzuschauen. Diese wusste durchaus zu gefallen: Ein auffälliges LOD-System fiel uns nicht ins Auge, wobei uns wie auch schon bei Hellraid, das ebenfalls auf der hauseigenen Chrome Engine 6 basiert, die Beleuchtung gut gefallen hat. Insgesamt hat sich grafisch in den letzten Monaten allerdings nur wenig bis gar nichts getan, sodass das Spiel nicht ganz so schön wie Hellraid wirkt.
Das liegt vermutlich daran, dass Dying Light auch noch für die Last-Gen-Konsolen in Form der Playstation 3 sowie Xbox 360 erscheinen wird. Nichtsdestotrotz ließ sich der Titel gut spielen, eine schlechte Optik lenkte uns nicht ab. Hinzu kommt, dass die Spielwelt in Sachen Objektanzahl sehr detaillierte wirkt und so zahlreiche Möglichkeiten bestanden, die Parkour-Elemente auszunutzen.
Dying Light angespielt: Vorläufiges Fazit
Sobald wir in die Freiheit entlassen wurden, hat uns Dying Light auf Anhieb Spaß gemacht - wenn da nicht die "unnatürliche" Steuerung gewesen wäre. Besonders interessant sind die Möglichkeiten im Koop-Modus: Ohne mit unserem Pressekollegen kommuniziert zu haben, lief es darauf hinaus, dass einer die Brutstätten zerstört und der andere den Nighthunter auf Abstand gehalten hat - im Zusammenspiel zu viert sollten noch mehr Möglichkeiten bestehen.
Kann man sich also für die unserer Meinung nach herrlich übertriebene Brutalität begeistern und ist schon ein Fan von Mirror's Edge oder auch Assassin's Creed, sollte man sich Dying Light unbedingt mal näher ansehen. Im kommenden Februar soll die Veröffentlichung für PC, Playstation 4 sowie Xbox One stattfinden. Für PC wird ein Early-Access auf Steam verfügbar sein.

endlich haben sie eine doppelläufige abgesägte Schrotflinte im Waffenarsenal, die habe ich so dermaßen vermisst bei den Dead ISland spielen !!!
damit ist der instant buy gesichert !
@Top->
Freu mich auch auf das Spiel, denn wenn Multiplayer dann nur im Quad-CoOp
Ansonsten bleibe ich dabei, neben Witcher 3 und Evolve mein "Highlight" für 2015.