Bessere Shader, GPU-Tools auf Konsolen-Niveau und mehr: Microsofts DirectX-12-Pläne
In wenigen Tagen startet die Entwicklerkonferenz GDC 2026 und Microsoft will mit seinem DirectX-Team allerhand Neuerungen für Spiele vorstellen.
In einem aktuellen Blog-Beitrag hat Microsoft einen Vorgeschmack auf das eigene Programm zur Game Developer Conference 2026 (GDC) gegeben, die vom 9. bis 13. März in San Francisco stattfindet. Laut der Ankündigung hat das DirectX-Team "viel zu berichten" und wird wichtige Neuerungen in den Bereichen Asset-Streaming, GPU-Tools, ML-gestützte Echtzeitgrafik unter Windows und Shader-Kompilierung vorstellen.
Microsoft verspricht Shader-Neuerungen
In Sachen Shader hatte Microsoft kürzlich bereits Shader Execution Reordering für Raytracing mit womöglich riesigem Performance-Potenzial für Grafikkarten angekündigt. Doch auf der GDC wollen die Entwickler am 12. März auch "Advanced Shader Delivery" und damit einen neuen Ansatz für die Verteilung vorkompilierter Shader über Storefronts vorstellen, damit Spieler von einem schnelleren Start und einer flüssigeren Leistung profitieren können.
Direct Storage: "das volle Potenzial von NVMe-Speichern ausschöpfen"
Bereits am 11. März soll es eine Präsentation zum Thema Direct Storage und darüber hinaus geben. Hierbei will das Team die Unterstützung der Zstandard-Komprimierung, die Veröffentlichung der Game Asset Conditioning Library (GACL) und Optimierungen von Asset-Pipelines besprechen, die das volle Potenzial von NVMe-Speichern ausschöpfen sollen. Die Neuerungen sollen die Eingabe/Ausgabe-Latenz reduzieren und so ein flüssigeres Streaming ermöglichen, was den "Weg für reichhaltigere, reaktionsschnellere Welten" ebnen soll.
GDC 2026: Microsofts "GPU-Tools auf Konsolen-Niveau"
Ein weiterer Vortrag am 12. März verspricht "GPU-Tools auf Konsolen-Niveau" und soll unter anderem wichtige neue DirectX-Funktionen vorstellen, die Entwicklern "bei den größten Herausforderungen der heutigen PC-Grafikentwicklung helfen". Microsoft verspricht hier "einen beispiellosen Einblick in die ambitionierte GPU-Tooling-Arbeit, die derzeit und auch in Zukunft in der gesamten Branche stattfindet". Microsofts Performance-Analyse-Tool PIX soll hierbei die "größte Welle neuer Funktionen, [...] in seiner zehnjährigen Geschichte" erhalten und es sollen noch weitere Werkzeuge vorgestellt werden.
Maschinelles Lernen verändert die Grafikwelt
Am selben Tag soll außerdem beleuchtet werden, wie maschinelles Lernen (ML) die Grafikwelt verändert und an welcher Stelle dabei DirectX ins Spiel kommt. Themen sind hier unter anderem neuronales Rendering unter Windows mittels linearer Algebra-Funktionen in HLSL (High-Level Shader Language), dedizierte Hardwarebeschleunigung für KI-Operationen sowie die Einbettung kleiner Sprachmodelle direkt in Shader. Zudem soll es um die Herausforderungen bei der Skalierung handgeschriebener Shader-Modelle gehen und wie sich das Team die Integration ganzer Modelle in Engines vorstellt.
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"Für AMD sieht die Lage anders aus. Zwar unterstützen die Treiber der Radeon RX 9000-Serie die API, eine hardwarebasierte Beschleunigung wie bei der Konkurrenz fehlt jedoch. Spieler werden hier vorerst nicht von den drastischen Leistungssprüngen profitieren. Echte Gains dürfte es erst mit AMDs nächster GPU-Generation geben."
Quelle: https://www.ad-hoc-news.d...