Warner Bros.: Weiterer Herr-der-Ringe-Film mit Stephen Colbert und den Hobbits geplant
Warner Bros. kündigt ein weiteres Filmprojekt im Herr-der-Ringe-Universum an. Dieses soll nach "The Hunt for Gollum" entstehen und eine bislang ausgelassene Passage der Vorlage aufgreifen.
Das Mittelerde-Franchise wird offenbar weiter ausgebaut. Warner Bros. hat ein neues Filmprojekt im Universum von Der Herr der Ringe angekündigt, das sich derzeit in Entwicklung befinden soll. Demnach arbeite der US-Moderator Stephen Colbert gemeinsam mit seinem Sohn Peter McGee an einem Drehbuch für einen weiteren Kinofilm.
In dem entsprechenden Ankündigungsvideo gab Peter Jackson zunächst ein Update zu The Hunt for Gollum, einem bereits bestätigten Projekt innerhalb des Franchise. Dieses werde unter der Regie von Andy Serkis entwickelt und befinde sich laut Jackson in einem fortgeschrittenen Stadium. Das Drehbuch nehme Form an, Details zur Handlung bleiben jedoch bislang begrenzt. Ein Kinostart ist derzeit für das Jahr 2027 vorgesehen.
Im Anschluss wird ein weiteres Projekt angedeutet, das nach "The Hunt for Gollum" folgen soll. Dieses trägt den Arbeitstitel "The Lord of the Rings: Shadows of the Past" und entsteht unter Beteiligung von Colbert. Der Moderator gilt seit Jahren als ausgewiesener Kenner der Werke von J. R. R. Tolkien und hat sich mehrfach öffentlich zu seiner Faszination für das Universum geäußert.
Inhaltlich soll das neue Projekt auf Abschnitten aus Die Gefährten basieren, die in der ursprünglichen Verfilmung von 2001 nicht berücksichtigt wurden. Konkret gehe es um mehrere frühe Kapitel, die zwischen dem Aufbruch der Hobbits und ihren ersten größeren Begegnungen angesiedelt sind. Diese Passagen könnten laut Colbert eine eigenständige Geschichte ergeben, die sich in die bestehende Filmkontinuität einfügen lasse. Es kehrten somit Figuren wie Sam, Merry und Pippin wieder zurück auf die Leinwand.
Gemeinsam mit seinem Sohn habe Colbert zunächst ein erzählerisches Rahmenkonzept entwickelt. Anschließend sei die Idee an Jackson herangetragen worden. Seit rund zwei Jahren arbeite man nun zusammen mit Drehbuchautorin Philippa Boyens an der Ausarbeitung.
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Quelle: via Variety, Warner Bros

Andy Serkis, Alte Crew, Philippa Boyens (hat auch schon an den Film-Scripten von Lord of the Rings zusammen mit Fran Walsh und Peter Jackson als Co-Writer mitgewirkt) ... könnte gut werden, solange man das Source-Material respektiert und nicht mit Füssen tritt.
Ich hoffe auch auf viel Art-Style und Film-Liebe und dezente Digital Effects, so wie noch zu Zeiten von Herr der Ringe.
Leider hat Wētā seine Digital-Art-Sparte (Wētā Digital) 2021 an Unity verkauft (heute Wētā FX) und viele Weta-Leute sind darauf hin 2023 und wiederholt -zuletzt 2025- entlassen worden.
Mein Interesse ist vorsichtig geweckt - ich gerate jetzt aber nicht aus dem Häuschen.
Auf der Negativ-Seite:
- vollkommen unbedeutende Nebengeschichte, die Tolkien selbst nicht mal für Wert hielt, in ein Buch oder Kapitel zu packen
- Andy Serkis spielt Regisseur
- Philippa Boyens hat zuletzt ... sagen wir es mal freundlich: nicht gerade Glanzstück fabriziert (wenn sie nicht als Co-Writer in Schach gehalten wird)
- Stephen Colbert ... um Ilúvatars Willen! Stephen Colbert!!!
- und zu guter Letzt: Warner Bros. - das heute WB des heutigen Hollywood
Immer wieder habe ich die vergangenen Jahre gesagt wie schade es ist, dass da nichts wirklich Vergleichbares kam und das Fantasy Genre vor sich hinstirbt. Da ist das zumindest Licht am Horizont.
Ringe der Macht war zumindest in der ersten Staffel "ok" aber im HDR Universum ignoriere dessen Existenz xD.
Und ja Stimme [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] zu, die Amazon Serie und Witcher ging mir das Wokiegedöns auch auf die Nerven. Vielleicht beglücken sie uns noch mit einem weißen oder asiatischen Black Panther ... soll jeder nach seinem Lebensstil glücklich werden bitte, aber nervt die Mehrheit nicht damit.
Der Herr der Ringe klappt nicht mit Quote. Ob Colbert das schafft wage ich zu bezweifeln, nachdem ich die angeteaserte Zusammenfassung überflogen habe.
„Sam, Merry und Pippin machen sich auf, um die ersten Schritte ihres Abenteuers noch einmal nachzuverfolgen. Unterdessen hat Sams Tochter Elanor ein lange verborgenes Geheimnis entdeckt und ist entschlossen, aufzudecken, warum der Ringkrieg beinahe verloren war, noch bevor er überhaupt begonnen hatte.“
Und ja Stimme [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] zu, die Amazon Serie und Witcher ging mir das Wokiegedöns auch auf die Nerven. Vielleicht beglücken sie uns noch mit einem weißen oder asiatischen Black Panther ... soll jeder nach seinem Lebensstil glücklich werden bitte, aber nervt die Mehrheit nicht damit.