Nvidia DLSS 4.5: Ray Reconstruction soll im August für RTX-GPUs starten
Nvidia kündigt DLSS 4.5 Ray Reconstruction an. Die neue Version soll im August erscheinen und die Bildqualität in Raytracing- und Pathtracing-Spielen verbessern.
Nvidia erweitert DLSS 4.5 um eine neue Version von Ray Reconstruction. Nach Angaben des Herstellers soll die Technik im August erscheinen und für alle Geforce-RTX-Grafikkarten verfügbar werden. Laut Kompatibilitätsübersicht umfasst das Grafikkarten von RTX 20 bis RTX 50. Damit wäre die Funktion nicht allein auf aktuelle RTX-50-Modelle beschränkt, sondern würde auch ältere RTX-Generationen erreichen.
Ray Reconstruction ist innerhalb von DLSS für raytracing- und pathtracingbasierte Bildinhalte zuständig. Vereinfacht gesagt ersetzt Nvidia dabei klassische, manuell angepasste Denoiser durch ein KI-Modell, das auf Supercomputern trainiert wurde. Dieses Modell rekonstruiert Bildbereiche, in denen nur eine begrenzte Zahl an Strahlen berechnet wurde. Ziel ist eine stabilere und sauberere Darstellung, ohne dass Entwickler für jede Szene eigene Denoising-Lösungen abstimmen müssen.
Mit DLSS 4.5 Ray Reconstruction setzt Nvidia laut eigener Darstellung auf ein Transformer-Modell der 2. Generation. Dieses soll 35 Prozent mehr Rechenkapazität bieten und 20 Prozent mehr Parameter verarbeiten, dabei aber eine ähnliche Performance wie das bisherige Modell erreichen. Zusätzlich verweist Nvidia auf einen erweiterten Trainingsdatensatz. Dadurch soll das Modell besser einschätzen können, welche Bild- und Bewegungsinformationen einer Szene für die Rekonstruktion relevant sind.
Praktisch soll sich das vor allem bei Beleuchtung, feinen Bewegungsdetails und temporaler Stabilität bemerkbar machen. Nvidia nennt unter anderem eine präzisere Lichtreaktion, weniger Ghosting bei Partikeleffekten oder Wetterdarstellungen und eine stabilere Bildausgabe über mehrere Frames hinweg. In den bereitgestellten Beispielen werden unter anderem Indiana Jones and the Great Circle, Pragmata und Alan Wake 2 gezeigt.
Technisch kombiniert Ray Reconstruction weiterhin Denoising und Super Resolution in einem Modell. Das System nutzt also nicht nur aktuelle Bildinformationen, sondern auch räumliche und zeitliche Daten aus der Engine. Dazu gehören etwa Farbinformationen, Bewegungsvektoren und Ray-Samples. Mit DLSS 4.5 soll Nvidia den Entwicklern zudem feinere Kontrolle über die temporale Akkumulation geben. Das könnte vor allem dann relevant sein, wenn schnelle Bewegungen, transparente Effekte oder stark wechselnde Lichtquellen auftreten.
Mitmachen und kommentieren
Wie stehen Sie zu diesem Thema? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre fundierte Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Sollten Sie noch keinen Extreme-Account haben, laden wir Sie zu einer Registrierung im Forum ein. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln. Folgen Sie gerne PCGH bei 🔈 Youtube oder 💬 Whatsapp und erhalten Sie Neuigkeiten zu Grafikkarten, CPUs und Gaming direkt in Ihrem Feed.
Quelle: Nvidia

Natürlich hat jeder Upscaler am Ende einen Rauschfilter.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]