Film zu Batgirl: Warner Bros. wird 80-Millionen-USD-Projekt nicht veröffentlichen
Der DC-Film "Batgirl" wird nicht mehr auf HBO Max veröffentlicht. Dies geht zurück auf eine Entscheidung des neuen Chefs von Warner Bros. Discovery. Das Projekt für 80 Millionen USD wurde eingestellt, da man bei Warner den Fokus auf Kinofilme, statt auf Streaming-Angebote legen und Kosten einsparen möchte.
Dieses Jahr sollte auf dem Streaming-Dienst HBO Max von Warner Bros. Discovery ursprünglich ein neuer Film rund um die DC-Figur Barbara Gordon alias Batgirl veröffentlicht werden. 80 Millionen US-Dollar groß war das Budget für den Film, welches noch auf 90 Millionen US-Dollar aufgrund von Covid-19 angestiegen sein soll. Aus dem Release bei HBO Max wird nun nichts, denn der Film wurde offiziell auf Eis gelegt.
Mehr Kino, weniger Streaming und weniger Kosten
Federführend in dieser Angelegenheit ist der neue Warner-Bros.-Discovery-Chef David Zaslav, der erst kürzlich den Führungsposten von Jason Kilar übernommen hatte. Schon Letzterer plante, die Priorität bei Filmproduktionen von Warner Bros. wieder stärker auf den Kinosektor zu legen und weniger auf das Streaming-Angebot. Diesen Weg schlug David Zaslav jetzt ein, zusammen mit Maßnahmen zur Kosteneinsparung.
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Die Folge daraus war die Nicht-Veröffentlichung von Batgirl. 80 bzw. 90 Millionen US-Dollar erscheinen auf den ersten Blick gewaltig, ein Vergleich mit einem anderen DC-Film relativiert die Summe wieder ein wenig. "The Batman" etwa, der im März dieses Jahres in den Kinos anlief, kam mit einem Budget von 185 Millionen US-Dollar daher. Neben Batgirl wird aber auch das 40-Millionen-US-Dollar-Projekt "Scoob! Holiday Hunt" eingestellt.
Die Hauptrolle von Barbara Gordon/Batgirl übernahm Leslie Grace, bekannt aus "In the Heights". Weitere Charaktere wurden durch Michael Keaton, James Gordon und Brendan Fraser verkörpert, während Adil El Arbi und Bilall Fallah Regie führten. Zur nicht erfolgenden Veröffentlichung von Batgirl äußerte ein Sprecher von Warner Bros. öffentlich:
"Die Entscheidung, Batgirl nicht zu veröffentlichen, spiegelt die strategische Veränderung unserer Führung in Bezug auf das DC-Universum und HBO Max wider. Leslie Grace ist eine unglaublich talentierte Schauspielerin und diese Entscheidung spiegelt nicht ihre Leistung wider. Wir sind den Filmemachern von Batgirl und Scoob! Holiday Haunt und ihren jeweiligen Darstellern unglaublich dankbar und wir hoffen, dass wir in naher Zukunft wieder mit allen zusammenarbeiten werden."
Brancheninsider meinen derweil zu wissen, dass fürs Streaming optimierte Filme mit großem Budget finanziell für die neue Strategie der Kosteneinsparung des Unternehmens nicht mehr sinnvoll sind. Nachdem aus Warner Media Warner Bros. Discovery im April 2022 wurde, habe man nach drei Milliarden US-Dollar gesucht, die man einsparen könnte. Dazu gehörten unter anderem der Streaming-Dienst CNN+, der 300 Millionen US-Dollar verschlang und nach einem Monat wieder eingestampft wurde, sowie J. J. Abrams HBO-Original "Demimonde", welches ein Budget von 200 Millionen US-Dollar aufgewiesen hat.
Quelle: via Hollywoodreporter


Wie und mit wem Rollen in Filmen/Serien und Games besetzt werden ist mir vollkommen egal. Ob dann dahinter eine angebliche Agenda steckt interessiert mich schlichtweg nicht. Wenn gemeint wird, Rollen in einem Projekt sollten möglichst divers besetzt sein, dann ist das für mich vollkommen in Ordnung. Hauptsache das Endprodukt kann überzeugen.
Was Frauen als Heldinnen angeht, kann ich nur sagen, dass ich in Games wenn ich die Wahl habe, mittlerweile die weiblichen Charaktere wähle. Meine Favoritin der letzten Jahre: Kassandra in AC Odyssey. Äußerst unterhaltsam die Dame
Deswegen finde ich es recht schade, dass Batgirl eingestellt wurde. Ich hatte mich darauf sehr gefreut.
Als alter Comicfan wünsche ich mir das Selbe auch für DC, weil ich weiß, dass da noch enorm Potenzial brach liegt.
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PS Es gibt auch eine Spiderwoman mit rotem Anzug, die fliegen kann und das mindestens seit den 80er, also als ich als Kind die Zeichentrickserie geschaut habe. Daher wäre es echt ratsam, wenn Leute sich vorher wenigstens bisschen erkundigen bevor sie peinlichen Quatsch in die Welt hineinposaunen.