[PLUS] CPU-Undervolting: Ryzen 5, Ryzen 7 und 9600K bis 9900K
PCGH Plus: Ein geringerer Energieverbrauch bei (mindestens) gleicher Leistung? Das erfordert üblicherweise einen Neukauf, doch Undervolting macht es ohne Mehrkosten möglich. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 03/2019.
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Ineffizienz war gestern
Die altehrwürdige Glühbirne wurde in den meisten Haushalten mittlerweile durch einen Nachfolger wie LEDs ersetzt, die eine höhere Helligkeit erzielen und dabei noch deutlich sparsamer sind. Auch bei Prozessoren steigt die Leistung pro Watt stetig an, selbst Modellreihen, die für ihre Energieeffizienz bekannt sind, sind nach wenigen Jahren abgehängt. Vom technischen Fortschritt profitieren Sie aber jeweils nur dann, wenn Sie ein neues, besseres Produkt nutzen. Was wäre aber, wenn selbst die Energieeffizienz der allerneusten Modelle gesteigert werden könnte - noch dazu, ohne nur einen einzigen Euro auszugeben?
[PLUS] Undervolting: i7-8700K/i5-8600K/i3-8350K und Ryzen 7-2700X/Ryzen 5-2600X
PCGH Plus: Sowohl Coffee Lake als auch die neuen Pinnacle-Ridge-Prozessoren arbeiten zwar durchaus effizient, doch durch manuelle Optimierung lässt sich noch Energie einsparen. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 06/2018.
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Weniger Volt, mehr Effizienz
Die Rede ist natürlich von Undervolting, also dem Ausloten der tatsächlich zum stabilen Betrieb benötigten Spannung. Von Haus aus verfügt nämlich jede CPU über einen gewissen Puffer, ganz egal, ob AMD- oder Intel-Chip, ob Zweikerner im Büro-PC oder Octacore im Spielerechner. Da die Kernspannung den mit Abstand größten Einfluss auf den Energiebedarf der CPU hat, konzentrieren wir uns in diesem Artikel darauf. Für besonders sparsame PCs kann es sich lohnen, auch die je nach Plattform unterschiedlichen Nebenspannungen (VCCIO, VCCSA, SOC etc.) abzusenken, allerdings ist das Einsparpotenzial hier geringer und außerdem beeinträchtigt das Absenken auch die Stabilität weiterer Komponenten, typischerweise des RAM.
Eine weitere Möglichkeit ist das Absenken der Taktfrequenz. Weniger Taktzyklen für sich betrachtet senken die Leistungsaufnahme nur geringfügig, allerdings reduziert diese Maßnahme auch die für den stabilen Betrieb benötigte Spannung. Der offensichtliche Nachteil: Sie müssen auf Rechenleistung verzichten, weshalb wir in diesem Artikel davon absehen. Vielmehr versuchen wir bei jeder CPU eine Einstellung zu finden, bei der Undervolting und Overclocking zusammen funktionieren. Schließlich bedeutet eine gesteigerte Leistung bei gleichbleibender Leistungsaufnahme immer noch eine höhere Energieeffizienz. In diesem Artikel optimieren wir mit einem MSI Z390 Gaming Edge AC den Core i9-9900K, Core i7-9700K und Core i5-9600K sowie mit einem Asus Crosshair VII Hero den Ryzen 7 2700 und Ryzen 5 2600.
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Zu folgenden CPUs finden Sie Untervolting-Anleitungen und -Tipps:
- Core i9-9900K
- Core i7-9700K
- Core i5-9600K
- Ryzen 7 2700
- Ryzen 5 2600
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