PCGH-Plus Label [PLUS] Intel Core i7-10700K & Core i5-10400F im Test

PCGH Plus: Wir haben das Eintreffen des 10700K und 10400F genutzt, um auch mit dem 10900K und 10600K weitere Tests zu erstellen - inklusive der Vorschau auf den neuen CPU-Parcours 2020/2021. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 08/2020.

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 Intel Core i7-10700K & Core i5-10400F im Test
Quelle: PC Games Hardware

Comet-Lake-Nachschlag

Wer die vergangene Ausgabe der PCGH Print (07/20) gelesen hat, ist über Comet Lake bereits bestens im Bilde. Wir beziehen uns im erweiterten Test daher hauptsächlich auf die beiden neuen Test-Kandidaten, Intel Core i7-10700K und Core i5-10400F, und schicken sie gemeinsam mit dem Core i9-10900K und Core i5-10600K durch zusätzliche Spezial-Benchmarks. Des Weiteren erwartet Sie in dieser Ausgabe eine Vorschau auf den neuen CPU-Test-Parcours, welcher sein Debüt in einer der nächsten PCGH Print Ausgaben feiern wird.

Neu ist immer besser?

Intels Zehnkerner Core i9-10900K ist tatsächlich eine Neuentwicklung auf dem Desktop-Markt, denn zehn Kerne mit 5,3 GHz im Boost gab es bisher nicht. Die anderen Modelle mit acht und weniger Kernen hingegen sind eher als Refresh der Core-i-9000-Modelle zu sehen, auch was die Leistung angeht.

Intel Core i7-10700K

Core i9-9900K done right? Mit acht Kernen plus SMT, einem Basistakt von 3,8 GHz und einem Singlecore-Boost von 5,1 GHz sollte Ihnen dieser Prozessor fast bekannt vorkommen. Vom Core i9-9900K trennen diese CPU nur 200 MHz beim Basis- und 100 beim Boost-Takt. Intel hat dem 10700K ebenso wie dem 10900K eine TDP von 125 Watt und eine Speicherfreigabe bis DDR4-2933 mit auf den Weg gegeben. Zudem darf ein 10700K den Boost für 56 Sekunden ("Tau") auf bis zu einer TDP von 229 Watt hochfahren (10900K: 250 Watt, 9900K: 119 Watt für 28 Sekunden). In Sachen L3-Cache (16 MiB) und iGP (UHD Graphics 630) ist ein 10700K dann identisch zum 9900K - allerdings rund 100 Euro günstiger. Wem über 500 Euro für einen Core i9-9900K bisher zu viel waren, kann jetzt zum Core i7-10700K greifen. Dank des leicht höheren Boosts ist die CPU etwas schneller als sein Vorgänger, der PCGH-CPU-Index bescheinigt dem 10700K eine rund zwei Prozent höhere Performance in Spielen. In Anwendungen reicht es dann allerdings nur für das Niveau eines (viel günstigeren) AMD Ryzen 7 3700X.

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