Benchmarks
Wie schnell sind Core i5-14400, 14500 und 14600 in Spielen und Anwendungen?
In diesem Artikel
Die PCGH-Redakteure waren wieder fleißig und haben an einem neuen Testparcours für Prozessoren getüftelt. Herausgekommen ist ein spannender Vergleich mit insgesamt 27 Einzeltests, von denen 25 für den neuen Index-Wert Verwendung finden. Die übrigen zwei Benchmarks bilden dagegen die IPC-Leistung sowie die Performance im GPU-Limit ab. Letzteren nutzen wir zur Veranschaulichung der Effizienz im GPU-Limit - eine spannende Frage, die bei der Kaufberatung eine große Rolle spielt. Die Betrachtung begleitet ein Effizienz-Vergleich unter allen CPUs. Wenn Sie sich genauer dafür interessieren, wie PCGH Prozessoren testet, dann finden Sie ab jetzt dazu alle Informationen auf der letzten Seite.
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Intel Core i5-14400/14500/14600: Benchmarks (Spiele)
Intel Core i5-14400/14500/14600: Benchmarks (Anwendungen)
Intel Core i5-14400/14500/14600: CPU-Index
Wenn wir die Zahlen auf uns wirken lassen, ergeben sich klar abgegrenzte Leistungsbereiche bei den drei Testkandidaten. Beginnen wir wieder mit dem Kleinsten, Core i5-14400. Intel verbaut hier zwar wahrscheinlich Raptor Coves, doch diese sind auf Golden-Cove-Niveau beschnitten, was sich auf die Leistung auswirkt: Einerseits takten die Kerne mit 4,1 GHz bzw. 3,3 GHz nicht sehr hoch und andererseits sorgt die geringe Speicherfreigabe von nur DDR5-4400 für Einbußen im Alltag. Der auserkorene Konkurrent ist AMDs Ryzen 5 7500F, der ähnlich schnell rechnet, doch bereits dem Phönix-Mobile-Chip Ryzen 7 8700G gelingt es, den Core i5-14400 zu überflügeln. Das Leistungsniveau liegt zudem nur etwas höher als beim 2020 erschienenen Ryzen 7 5800X, ein Upgrade der ehemaligen oberen Mittelklasse lohnt sich also keineswegs.
Beim Core i5-14500 verbaut Intel neben den sechs Performance-Kernen ganze acht E-Cores, zudem takten die Kerne mit 4,6 bzw. 3,7 GHz um einiges höher als beim kleinen Bruder. Das sorgt im Schnitt für zehn Prozent mehr Performance gegenüber dem i5-14400, wobei die Spielleistung überwiegt, trotz der vielen Kerne. Abermals limitiert hier die TDP (PL1) von 65 Watt, die mit 14 Kernen überfordert ist und ordentlich den Takt unter Volllast reduzieren muss, um das Limit nicht zu überschreiten. Wir weisen oft auf diesen Umstand hin, doch Intel hält an den 65 Watt fest und lässt Potenzial liegen. Ein AMD Ryzen 7 7700X übersteigt den Core i5-14500 in jedem Bereich, was nicht zuletzt an der höheren Speicherfreigabe liegt, denn Intel setzt beim i5-14500 auf Golden Cove (Alder Lake).
Der Letzte im Bunde ist der heimliche Star dieses Vergleichs, Core i5-14600. Der 14-Kerner setzt ebenfalls auf eine Mischung aus sechs P- und acht E-Cores, doch die Leistung ist dank echter Raptor Coves um einiges höher, obwohl auf das gleiche Power Limit wie beim i5-14500 zurückgegriffen wird. Mit 14 Prozent setzt Intel sich beim i5-14600 stärker vom kleineren Modell als mit dem i5-14500 ab, in Spielen liegt das Niveau oberhalb eines Ryzen 7 5800X3D und auch bei Anwendungen braucht sich der Prozessor trotz 65-Watt-Limit nicht verstecken und steckt mit 0,4 Prozent Unterschied sogar einen Ryzen 9 5950X in die Tasche. Beachten Sie, dass wir bei Anwendungen auch die Single-Core-Performance bewerten.
Der Frametime-Index hält keine großen Überraschungen bereit: Alle drei Prozessoren liefern im Vergleich die zu erwartende Performance "nach unten". Die E-Cores helfen, wann immer sie können, störende Einflüsse von den P-Cores fernzuhalten. Das geringe Powerlimit verkleinert diesen Bonus dabei etwas, da sich des Öfteren der Takt an die Gegebenheiten anpassen muss. Auf der folgenden Seite geht es um die Effizienz der neuen CPUs und die Leistungsaufnahme.

gruß
Sehr gute Prozessoren. Absolut zu empfehlen.
Geschätzte 90% der Leute kaufen nach Gefühl oder weil sie irgendwo irgendwas gehört haben was gut und schlecht ist (deswegen funktioniert Werbung und die bekannten schwachsinnigen Präsentationsfolien). Weitere 9% googeln vielleicht mal vorher und stolpern über Userbenchmark, Computerbild, den 3DMark und ähnliches und kaufen stumpf den längsten Balken den sie sich leisten können.
Das eine letzte Prozent sind dann Leute wie wir, die sich in Spezialforen treffen und darüber diskutieren welche Litemodes und Settings man wie bestenfalls wählt um die Performance pro Watt zu optimieren...
Oder anders gesagt: 99% der Leute die Computer kaufen interessiert all das hier nullkommagarnicht. Deswegen verkauft sich ein 300W Prozessor mit 6,2 GHz viel besser als der gleiche mit 150W und 5,5 GHz. Weil bei letzterem wäre der AMD Balken ja (meistens) länger.
Kennst das doch:
"Alter was verbraucht deine 500PS Karre eigentlich?!"
"Keine Ahnung wenns klingelt geh ich tanken"
(So wirklich erlebt)
Das kann ich genauso bestätigen.
Wenn ich jemanden neue Hardware Teile oder ganze Rechner zusammenstelle können mir viele in den Ansätzen und Denkweisen gar nicht folgen.
Daher gilt beim verkaufen es so einfach wie möglich zu halten für den Kunden ohne ihn völlig zu überladen mit Informationen mit denen er a) vielleicht überhaupt nichts anfangen kann und b) ihn vielleicht sogar auch gar nicht interessieren.