PCGH-Plus Label [PLUS] Die neue Intel-Mittelklasse im Print-Test: Core i5-14400, 14500 und 14600

PCGH Plus: Intel baut nicht nur die schnellsten Desktop-Prozessoren, sondern auch spannende Modelle für die Mittelklasse. Wir laden den 10-Kerner Core i5-14400 und die beiden 14-Kerner Core i5 -14500/14600 zum Test. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 06/2024.

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 Die neue Intel-Mittelklasse im Print-Test: Core i5-14400, 14500 und 14600
Quelle: PCGH

38 interessante Kerle

Ohne großes Tohuwabohu hat Intel zum ersten Quartal 2024 die 14. Core-Generation vervollständigt. Neu hinzugekommen sind zehn CPUs, jeweils in den bekannten Ausführungen ohne Namenszusatz (etwa "Core i5-14600") und mit F-Suffix, was auf eine deaktivierte IGP hindeutet. Die Core-CPUs ohne "K" bieten keinen offenen Multiplikator, etwas weniger Takt und grundsätzlich eine TDP von 65 Watt. Zusätzlich ist die erste Desktop-CPU mit Intels komplett neuer Nomenklatur, erschienen, der "Intel Processor 300". Dahinter verbirgt sich allerdings nur ein Pentium Gold G7400, der minimal höher taktet und für Spieler kaum der Rede wert ist. Wir testen lieber den "Core"-Raptor-Lake-Refresh in Form des i5-14400, des 14500 und des 14600 und bilden damit einen Querschnitt über die aktuelle Intel-Mittelklasse ab. Die drei Prozessoren unterscheiden sich nicht groß im Preis, doch unter der Haube hält Intel einige Überraschungen parat. Das und mehr erfahren Sie in diesem Vergleichstest, basierend auf dem neuen CPU-Testparcours, den wir Ihnen in der PCGH 03/2024 umfangreich vorgestellt haben.

Übersicht

Obwohl man von der Bezeichnung her eine völlig neue CPU-Generation erwarten könnte, stecken in allen drei Prozessoren "nur" alte Bekannte. Beginnen wir mit dem Core i5-14400: Mit sechs Performance- und vier Effizienz-Kernen bietet man genauso viele Kerne wie beim Vorgänger Core i5-13400, jedoch vier zusätzliche E-Cores gegenüber dessen Vorgänger Core i5-12400. Beim Takt dagegen werden jeweils 100 bis 200 MHz mehr bei P- und E-Kernen gegenüber dem 13400 geboten. Zudem hat Intel die Maximum Turbo Power (PL2) von 154 auf 148 Watt gesenkt, was offensichtlich ein positives Nebenprodukt der optimierten Fertigung der 14. Core-Generation ist. Leider handelt es sich beim Core i5-14400 nicht um einen echten Raptor-Lake-Prozessor mit Raptor-Cove-Unterbau, sondern abermals nur um ein Alder-Lake-Refresh, wenn wir die Speicherfreigabe und den L-Cache als Basis für diese Annahme nehmen. Die Spezifikation sieht somit das gleiche bei beiden Prozessoren vor: Es werden maximal 192 GiByte DDR5-4800 (4400 bei Mainboards mit vier RAM-Bänken) oder DDR4-3200 unterstützt. Mit an Bord sind 16 PCI-E-5.0-Lanes und vier PCI-E-4.0-Lanes, sowie die Xe-LP-IGP mit 24 EUs für den Office-Einsatz ohne dedizierte Grafikkarte. Letztere fällt wie beim Vorgänger beschnitten zum nächstgrößeren Modell aus, womit wir zum großen Bruder des 14400 kommen.

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Folgende Produkte finden Sie im Test: 

  • Core i5-14400, 10 Kerne, 16 Threads (Golden Cove)
  • Core i5-14500, 14 Kerne, 20 Threads (Golden Cove)
  • Core i5-14600, 14 Kerne, 20 Threads (Raptor Cove)
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