Ryzen 7 9800X3D schlägt Core Ultra 9 285K, sagt selbst Intel

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Ryzen 7 9800X3D schlägt Core Ultra 9 285K, sagt selbst Intel
Quelle: Sven Bauduin

Der AMD Ryzen 7 9800X3D wird zukünftig die schnellste Gaming-CPU sein, davon geht mittlerweile selbst Intel aus, wie das Unternehmen aus Santa Clara im Rahmen der Präsentation der Core Ultra 200 einräumen musste.

Der AMD Ryzen 7 9800X3D ("Granite Ridge-X") wird zukünftig vorerst die schnellste Gaming-CPU sein, davon geht mittlerweile selbst auch der große Konkurrent Intel aus, wie das US-Unternehmen aus Santa Clara im Rahmen der Präsentation seiner neuen Hybrid-CPUs der Serie Intel Core Ultra 200 ("Arrow Lake-S") einräumen musste. In Person von Robert Hallock, Vice President for Technical Marketing, der vormals seinerseits für AMD tätig war, musste Intel einräumen, dass die Konkurrenz fortwährend die schnelleren Gaming-CPUs hat und auch haben wird.

Während Intels neues Spitzenmodell, der Core Ultra 9 285K, welches der Hersteller fragwürdiger Weise mit "Flagship Gaming FPS" betitelt, in den 31 eher handverlesenen Hersteller-Benchmarks lediglich mit dem eigenen Vorgänger, dem Core i9-14900K, und dem Ryzen 9 9950X einen Gleichstand erzielt und somit hinter den beiden Gaming-CPUs Ryzen 9 7950X3D und Ryzen 7 7800X3D zurückbleibt, ist die kommende Generation der Prozessoren mit 3D V-Cache außerhalb einer Schlagdistanz der fünf neuen Intel Core Ultra 200 ("Arrow Lake-S").

Der Core Ultra 9 285K konkurriert in Spielen mit dem Ryzen 9 9950X Quelle: Intel Wie die Website PCGamesN berichtet, hat sich Robert Hallock im Rahmen der Vorstellung des Core Ultra 9 285K, Core Ultra 7 265K/KF und Core Ultra 5 245K/KF wie folgt zum Vergleich mit dem kommenden Ryzen 7 9800X3D geäußert.

Ich denke, dass wir im Vergleich zu [neuen] X3D-Produkten etwa 5 Prozent zurückliegen werden, wobei ich klarstellen möchte, dass wir ein Defizit von etwa 5 Prozent sehen werden, und das möchte ich auch klarstellen.
- Robert Hallock, Vice President for Technical Marketing, Intel -

Wobei selbst diese Einschätzungen des Marketing-Chefs von Intel sehr optimistisch sind, wenn bereits der Ryzen 9 7950X3D und der Ryzen 7 7800X3D schneller sind als der Intel Core Ultra 9 285K. Zudem sollte auch einmal darauf hingewiesen werden, dass viele der Hersteller-Benchmarks mit dem für Core-Prozessoren exklusiven Optimierungstool Intel APO ("Application Optimization") ermittelt wurden.

Der Core Ultra 9 285K konkurriert in Spielen mit dem Ryzen 9 9950X Quelle: Intel In 11 von 15 Spielen ist der Core Ultra 9 285K trotz der spezifischen Optimierungen maximal auf Augenhöhe mit dem Ryzen 9 9950X, die Ryzen 7000X3D ("Raphael-X") und insbesondere die kommenden Ryzen 9000 ("Granite Ridge-X") bleiben damit momentan für Intel unzweifelhaft völlig außer Reichweite.

Ryzen 9000 ist noch Verschlusssache

Die bis vier möglich Ryzen 9000X3D ("Granite Ridge-X"), der Ryzen 9 9950X3D und 9900X3D sowie der Ryzen 7 9800X3D und der Ryzen 5 9600X3D sind momentan noch absolute "Verschlusssache" und bislang auch in keiner der bekannten Datenbanken nachweislich aufgetaucht. Doppelter 3D V-Cache auf beiden CPU-Chiplets? Eine höhere Taktfrequenz? Ein Release im Oktober? Alles noch reine Spekulation.

Aktuell wird davon ausgegangen, dass die Ryzen 9000X3D spätestens zur CES 2025 im Januar des kommenden Jahres vorgestellt werden. Dem Ryzen 7 9800X3D wird hingegen nachgesagt, dass er möglicherweise noch in diesem Jahr erscheinen könnte. Der laufende Monat wird in Gerüchten immer wieder genannt.

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Quelle: Intel via PCGamesN

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    • Kommentare (102)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Prozessorarchitektur Lötkolbengott/-göttin
        Spiele sind linear sie Lieben cache insbesondere L3 und sie lieben Takt
        Demzufolge ist es als cpu ideal wenn wenig kerne bis zu 8 sind optimal 192mb L3 haben einen 512kb L1 pro kern und 4mb L2 per ccx
        Dann die fpu wovon Spiele extrem profitieren auf 16 erweitern und smt weg ist. Das gepaart in n3x node 6,6ghz das wäre der ideale gaming cpu diese wird aber nicht kommen
        Gründe

        1. amd wechselt auf cowos und am desktop am6 apu only am5 bekommt dann zen5 + zen5c als letzte Ausbaustufe auf am5 (8+16 cores).
        2. am6 hat ein 256bit Si die DIE darüber sind 8kern cpu 5,5ghz in ne3 node und eine apu bis zu 96cu die Plattform hat camm2 module bis zu 15gt/s ddr6.
        3. am6 kommt früher etwa q2 2026.
        4. Die x3d cpu werden nicht mehr produziert.
        5. der Sockel strx 5 kommt mit 512bit si Die octa channel mit ddr6 dimms 12gt/s ab 16 Kerne dual channel bis 192 Kerne octa channel Der chipsatz entscheidet wie viele channel man hat.
      • Von Prozessorarchitektur Lötkolbengott/-göttin
        Spiele sind linear sie Lieben cache insbesondere L3 und sie lieben Takt
        Demzufolge ist es als cpu ideal wenn wenig kerne bis zu 8 sind optimal 192mb L3 haben einen 512kb L1 pro kern und 4mb L2 per ccx
        Dann die fpu wovon Spiele extrem profitieren auf 16 erweitern und smt weg ist. Das gepaart in n3x node 6,6ghz das wäre der ideale gaming cpu diese wird aber nicht kommen
        Gründe

        1. amd wechselt auf cowos und am desktop am6 apu only am5 bekommt dann zen5 + zen5c als letzte Ausbaustufe auf am5 (8+16 cores).
        2. am6 hat ein 256bit Si die DIE darüber sind 8kern cpu 5,5ghz in ne3 node und eine apu bis zu 96cu die Plattform hat camm2 module bis zu 15gt/s ddr6.
        3. am6 kommt früher etwa q2 2026.
        4. Die x3d cpu werden nicht mehr produziert.
        5. der Sockel strx 5 kommt mit 512bit si Die octa channel mit ddr6 dimms 12gt/s ab 16 Kerne dual channel bis 192 Kerne octa channel Der chipsatz entscheidet wie viele channel man hat.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Wie ein CPU-Hersteller die zusätzlichen Flächenkapazität investiert, müssen dessen Ingenieure entscheiden. Mehr Cache? Mehr Kerne? Breitere Kerne? Stärker Takt- denn Platz-optimierte Schaltungen? Dem aktuellen Informationsstand nach dürfte sich Intel auf die dritte Option konzentrieren. Wenn sie daraus keinen Vorteil für Gamer generieren können, dann ist Arrow Lake aus Gamer-Sicht halt eine Fehlkonstruktion.

        Bezüglich SMT: Es hat nie jemand auch nur suggeriert, dass das die Leistung verdoppeln könnte. Hyper Threading soll(te) Aktivitätslücken füllen und so zusätzliche effektive Rechenleistung bei nur geringfügig zusätzlicher Hardware freisetzen. In einer (real nicht existierenden) Anwendung, die einen Kern mit 100 Prozent Effizienz auslasten kann, brächte Hyperthreading also exakt gar nichts positives. Umgekehrt können das zusätzliche Thread-Handling und die teilweise Teilung von Ressourcen aber sogar bremsen, sodass der Nutzen von SMT je nach Anwendung individuell beurteilt werden muss.

        Für Spiele war es auf High-End-CPUs in letzter Zeit oft eine Bremse: Wenn die Anwendung jenseits von acht Threads sowieso kaum noch skaliert und allgemein eher latenz- denn compute-kritische Aufgaben stellt, dann ist die Bereitstellung von acht zusätzlichen logischen Prozessoren zu Lasten der Latenz und zugunsten von Compute erstmal eine dämliche Idee. (Mit Blick auf die weniger beachteten, aber viel mehr verkauften 6- und 4-Kerner bin ich trotzdem überrascht, dass man diesen Schritt offensichtlich geht.)
      • Von 4thVariety BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Eigentlich sollte Intel also klar in Führung gehen.
        unter der Annahme, dass rein durch die höhere Transistordichte mehr für den User rumkommt im Benchmark, aber wir sehen schon seit Jahren dass nur weil der User "mehr Kerne, mehr gut" Denkweisen besitzt, das nicht unbedingt stimmen muss.

        Hyperthreading ist weit davon entfernt die Leistung effektiv zu verdoppeln. Im Cinebench ist ein Chip mit HT 25% besser, als wenn es aus wäre, nicht doppelt so schnell. Trotzdem, indem Intel HT abschaltet bleibt die Frage ob gerade Spiele diese 25% aus den E-Cores beschaffen können.

        L3 Cache Größen sind so wichtig, dass man in Spielen einen 5600X3D nicht von einem 5800X3D unterscheiden kann und ein X3D in der Regel so weit voraus ist wie die nächste Generation ohne X3D.

        Also ja, Intel müsste besser sein, aber für welchen Anwendungszweck wurden diese CPUs optimiert? Mit nur ~30MB L3 Cache und ohne HT auf den P-Cores schankt Intel ja easy alles ab was sie als Fertigungsvorsprung haben könnten.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von perupp
        Da muss ich widersprechen
        Amd64, also x64 ist eine Befehlsatzerweiterung von AMD
        Deswegen findet man such unter Windows und vor allem Linux immer noch den Namen AMD64.

        Intel wollte eine ganz neue 64 Bit Architektur einführen, itanium, Microsoft war mit an Board siehe XP für Itanium
        Nur der Markt hat nicht mitgezogen.
        Dann hat Microsoft halbherzig Windows Xp64 bit für x86 rausgebracht und Intel hat die Srchitektur mit ganz kleinen Änderungen übernommen
        Nein. Intel "wollte" Itanium nicht einführen, Intel hat Itanium eingeführt. Trotz diverser Verzögerungen noch mehrere Jahre bevor an AMD64 überhaupt zu denken war. Das habe ich sogar ausdrücklich angesprochen.

        Zusätzlich/im Anschluss an diese Server-/Mainstream-Sparte hat sich Intel aber auch Gedanken gemacht, wie man den 32-Bit-x86-Mainstream auf die nächste Stufe heben kann. Damit hat man sich deutlich mehr Zeit gelassen, weil man keinen Bedarf sah ("Athlon64" für Endkunden war bei AMD auch nur ein Abfallprodukt der Opteron-Entwicklung, die hatten eben keine zwei getrennten Entwicklungslinien), aber das Ergebnis war genauso eine x86-64-Bit-Erweiterung wie bei AMD. Stichwort "Project Yamhill". Und (Prescott-)Prozessoren, in denen Technik später aktiviert wurde, hat Intel sogar schon vor dem Athlon-64-Launch vorgeführt, entsprechend viel früher und somit Jahre vor dem Crosslizenzierungsabkommen haben sie die Technik darin entwickelt. Der einzige Haken war, wie geschrieben: Die Ansteuerungsbefehle mussten vom Betriebssystem unterstützt werden. Und Microsoft hat gesagt: "Nö, ist nicht. Entweder ihr kommt mit "AMD64"-Code klar oder ihr macht das ohne uns."

        Zitat von 4thVariety
        Intel lässt diese Serie an CPUs immerhin bei TSMC fertigen, da wäre es komisch wenn es groß Unterschiede zu AMD geben würde die auch dort fertigen lassen. Jedoch scheint AMD architektonisch leicht einen Vorsprung zu haben, denn AMD nurtzt noch 6nm und 4nm, wohingegen Intel den N3B Node benutzt.
        N4 und N5 für AMDs CPU-Kerne, was aber beides 7-nm-Prozesse sind. Im Gegensatz zu N3, der zur 5-nm-ITRS-Klasse gehört und genau deswegen hat Intel diesmal eigentlich einen massiven Vorsprung auf der Fertigungsseite – zum ersten Mal seit den Duellen zwischen Kaby Lake und Coffee Lake gegen Zen/Zen+. Eigentlich sollte Intel also klar in Führung gehen. Zumindest wenn man alle Parameter (Chipgröße, -verbrauch, -leistung) gewichtet – bislang waren vier E-Cluster nicht zwingend so viel "wert" sind, wie acht "große" Kerne und eine Intel 8+16-Konfiguration somit eigentlich ein Konkurrent für 12-Kerner. Darüber konnte man nur mitkämpfen, weil man übertaktet hat. Macht man das jetzt wieder, würde das den (Effizienz-)Vorteil von N3 natürlich auffressen und "nur" einen Gleichstand zum 9950X erwarten lassen. Hat man dagegen die Investitionen pro Kern deutlich erhöht (und das hat Intel im Vorfeld suggeriert), könnten auch vergleichbare Transistorbudgets gegeneinander antreten und dann wäre zu erwarten, dass Intel bei gleicher Absolutleistung viel Effizienter dank der moderneren Fertigung ist.
      • Von DarkWing13 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von danyundsahne
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Si, hier gibt's schon interne erste Präsentationen der Performance 9000'3D vs 7000X3D.
        Jetzt könnt ihr auch hier weiter philosophieren.
        Real werden 5-15% mehr Performance auf den 7800X3D draufkommen und das wars dann.
        Keine Wunder, aber werden die mit Abstand flottesten Gaming CPUs.
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        Da gabs wohl mal wieder blutige Fingerchen...
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