Intel Core Ultra 7 270K Plus und 5 250K Plus im Test: Effizienz & Fazit
Mehr Takt = mehr Verbrauch? Auf dieser Seite schauen wir uns die Leistungsaufnahme und Effizienz des Arrow Lake Refresh ganz genau an! Zudem vergeben wir eine Wertung.
Inhaltsverzeichnis
Für die Einordnung der CPU-Effizienz ist es essenziell, die Prozessor-Leistungsaufnahme isoliert erfassen zu können. Zu diesem Zweck nutzt die PCGH-Redaktion das Benchlab. Die Platine ist in Zusammenarbeit zwischen Open Benchtable und Elmorlabs entstanden und liefert allerhand Features, um einzelne Bauteile analysieren zu können. CapframeX nutzt eine Integration des Benchlab: Die Leistungsaufnahme der zu testenden CPU wird damit ausschließlich während der Benchmarks aufgezeichnet und als Mittelwert auf Basis der gewünschten Durchläufe angegeben. Das Benchlab arbeitet dabei viel genauer als die Software-Sensoren ("CPU Package Power") und gibt präzise Werte ab. Diese Zahlen wurden für alle Übersichten auf dieser Seite genutzt.
Leistungsaufnahme und Fps pro Watt
Die Leistung erhöht sich und die Refresh-CPUs sind günstig. Doch einen Preis hat das alles, denn die Leistungsaufnahme steigt für nur wenige Prozentpunkte Mehrleistung durchaus merklich an: 112 Watt beim 270K Plus stehen hervorragenden 90 Watt des 285K gegenüber. Auch der 250K packt mit 87 Watt zum 245K mit 66 Watt ordentlich was dazu. Von nichts kommt eben nichts, die erhöhten Taktraten schlagen hier durch. Intel vergleicht 270K Plus und 250K Plus mit AMDs 9700X und 9600X - die Ryzen-CPUs liegen bei der Leistungsaufnahme merklich vorn. In Anwendungen zeichnet sich ein ähnliches Bild. Der Refresh saugt im Gegensatz zu den direkten Vorgängern relativ viel, doch dafür stimmt hier die Performance.
Wie schon angedeutet, muss der Arrow Lake Refresh bei der Effizienz Federn lassen. Die Fps pro Watt stellen die nackten Zahlen dar, hier wird nichts normiert. Und hier müssen sich 270K Plus und 250K Plus der Konkurrenz ganz klar geschlagen geben.
Fazit und Wertung
Intel hat mit Arrow Lake bereits einen langen Weg hinter sich. Knapp 1,5 Jahre nach dem ursprünglichen Launch muss der Refresh nun die Stange halten. Positiv ist auf jeden Fall die Preisentwicklung: Nach der Preissenkung des Core Ultra 7 265K galt die CPU insbesondere in der KF-Version lange Zeit als Preistipp. Der Nachfolger, Core Utlra 7 270K Plus, schickt sich jetzt an, diesen Platz einzunehmen, mit der 285K-Performance im Gepäck. AMD hat in diesem Preisbereich nichts zu bieten, was an die Mehrkern-Performance herankommen könnte. So auch beim Core Ultra 5 250K Plus, mit der ungewöhnlichen Kombination aus sechs P-Cores und zwölf Effizienz-Kernen. Letztere helfen dabei, die Frametimes beim Spielen zu beruhigen, und in Anwendungen sind viele Kerne immer gern gesehen. Der starke Preis von gerade einmal 200 Euro schnürt hier ein interessantes Gesamtpaket, welches der Core Ultra 5 245K nicht bieten konnte.
Allerdings muss man zum Refresh dazu sagen, dass Intel hier "nur" das OC-Potenzial der Architektur ausreizt. Die D2D-Frequenz etwa lässt sich auch ohne Refresh-CPU erhöhen, auch der Speicher lässt sich mit einem 285 leicht auf DDR5-7200 anheben. Für Tuner, und die, die es werden wollen, bedeutet der Refresh ein geringeres OC-Potenzial, da Teile davon schon von Intel ausgereizt werden. Gleichwohl ist ein Tuning des Core Ultra 7 270K Plus in Planung, bei dem sich noch zeigen wird, ob Intel weitere Optimierungen vorgenommen hat. Summa summarum: Beim Arrow Refresh gibt's viel CPU für wenig Geld - das ist immer etwas Feines.
| Prozessor | Intel Core Ultra 7 270K Plus | Intel Core Ultra 5 250K Plus |
|---|---|---|
| PCGH-Preisvergleich | www.pcgh.de/preis/3756640 | www.pcgh.de/preis/3756639 |
| Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis | Ca. 300 Euro/gut | Ca. 200 Euro/gut |
| Für Mainboards mit … | Sockel 1851 | Sockel 1851 |
| Codename | Arrow Lake Refresh | Arrow Lake Refresh |
| Anzahl Kerne/Threads | 8p+16e/24t | 6p+12e/18t |
| Basistakt (Turbo für alle und einen Kern) | 3,70/3,20 GHz, (5,40/4,70-5,50/4,70 GHz) | 4,20/3,30 GHz, (5,10/4,60-5,30/4,60 GHz) |
| L1-Cache (Daten/Befehle, je Kern) | 80 KiByte/128 KiByte | 80 KiByte/128 KiByte |
| L2-Cache (je Kern)/LLC (gesamt) | 7.168 KiByte/36 MiByte | 7.168 KiByte/30 MiByte |
| Heatspreader, Fertigung | Metall (verlötet), TSMC N3B | Metall (verlötet), TSMC N3B |
| Ausstattung (20 % der Endnote) | 2,40 | 2,40 |
| Integrierte Grafikeinheit (IGP) | Intel Graphics | Intel Graphics |
| IGP-Funktionen | 4× Display Support, 2× Codec Engines / Video Decode Boxes, Intel Quick Sync Video, AV1 encode/decode, H.265 encode/decode, H.266 encode/decode, VP9 encode/decode, HDCP 2.3, DirectX 12.1, OpenGL 4.5, OpenCL 3.0, Vulkan 1.0 | 4× Display Support, 2× Codec Engines / Video Decode Boxes, Intel Quick Sync Video, AV1 encode/decode, H.265 encode/decode, H.266 encode/decode, VP9 encode/decode, HDCP 2.3, DirectX 12.1, OpenGL 4.5, OpenCL 3.0, Vulkan 1.0 |
| Befehlssätze und Erweiterungen | AES-NI, AMT, AVX, AVX2, Boot Guard, CET, DL Boost, EIST, GNA 3.5, Hardware Shield, Idle States, Instruction Set 64bit (Intel 64), ISM, MBEC, One-Click Recovery, OS Guard, RPE, Secure Key, SIPP, Speed Shift, SSE4.1, SSE4.2, TDT, Thermal Monitoring, Thread Director, Thunderbolt 4, Total Memory Encryption - Multi Key, TXT, VMD, VT-d, VT-rp, VT-x, VT-x EPT, XD Bit | AES-NI, AMT, AVX, AVX2, Boot Guard, CET, DL Boost, EIST, GNA 3.5, Hardware Shield, Idle States, Instruction Set 64bit (Intel 64), ISM, MBEC, One-Click Recovery, OS Guard, RPE, Secure Key, SIPP, Speed Shift, SSE4.1, SSE4.2, TDT, Thermal Monitoring, Thread Director, Thunderbolt 4, Total Memory Encryption - Multi Key, TXT, VMD, VT-d, VT-rp, VT-x, VT-x EPT, XD Bit |
| AI-Beschleuniger (NPU) | Intel AI Boost (13 TOPS) | Intel AI Boost (13 TOPS) |
| Integrierte PCI-Express-Lanes | 20× PCI-Express 5.0 | 20× PCI-Express 5.0 |
| Eigenschaften (20 % der Endnote) | 3,24 | 2,84 |
| Offener Multiplikator | Ja | Ja |
| Speicherkanäle/Speicherspezifikation | 2× DDR5-5600/DDR5-7200 | 2× DDR5-5600/DDR5-7200 |
| ECC-Support | Unterstützt | Unterstützt |
| TDP laut Hersteller | 125 Watt | 125 Watt |
| Package Power Table (AMD), Maximum Turbo Power (Intel) | 250 Watt | 159 Watt |
| Leistungsaufnahme (BG3/Indiana/Starfield) | 115/123/154 Watt | 90/99/115 Watt |
| Leistungsaufnahme Spiele (Durchschnitt) | 112 Watt | 87 Watt |
| Leistungsaufnahme Anwendungen (Durchschnitt)* | 225 Watt | 155 Watt |
| Effizienz Gesamt (20 Benchmarks) | 72,7 Prozent | 76,1 Prozent |
| Leistung (60 % der Endnote) | 1,74 | 2,52 |
| Spiele-Index (Avg) | 83,6 Prozent | 77,1 Prozent |
| Spiele-Index (P1) | 87,5 Prozent | 80,4 Prozent |
| Spiele-Index (P0.2) | 89,8 Prozent | 81,6 Prozent |
| Anwendungs-Index | 90,8 Prozent | 68,8 Prozent |
| Endnote | 2,17 | 2,56 |
Quelle: PCGH
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MfG
Raff
Muss halt jeder wissen, wie er seine Kohle verballert.
Wir haben das Spiel ja umfangreich getestet. Das hier kann man von mehr Kernen etwa erwarten:
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Wenn man nun noch Ring, D2D und den anderen Krempel dazu nimmt, kann man großzügig noch mal fünf Prozent dazu rechnen. Das war es dann aber auch.
Sein vorheriger Screenshot zeigt, dass eher die P-Cores aktiv sind, beim zweiten Screen sind es eher die E-Cores die am arbeiten sind (man möge mich korrigieren, wenn es nicht stimmt, lässt sich so schwer sagen anhand des Screenshots).
Davon abgesehen, ist ein einzelner Screenshot halt auch nicht so genau, wie eine 20 Sekunden lange Aufnahme der frames.
Kann also sein, dass nach dem Wechsel die Kernzuweisung geändert wurde und der 260er vorher nicht die richtige Zuordnung hatte.
Außerdem kommt es tatsächlich auch noch darauf an um welche Uhrzeit es aufgenommen wurde. War der Server voll (19 Uhr) oder war er leer (9 Uhr morgens).
Naja den Benchmark kann man aktuell nur noch mit einem "alt Char" machen, der in der Story noch nicht so weit ist, da könnte man es notfalls direkt vergleichen, mit euren settings und eurem Weg.