Intel Core Ultra 7 270K Plus und 5 250K Plus im Test: Benchmarks
Auf dieser Seite zeigen wir die umfangreichen Benchmark-Tests des Arrow-Lake-Refresh. Wie schlagen sich Core Ultra 7 270K Plus und Core Ultra 5 250K Plus gegen AMD Ryzen X3D?
Inhaltsverzeichnis
Stammleser wissen, dass die PCGH-Redaktion jedes Jahr die Abläufe rund um die Prozessor- und Grafikkarten-Benchmarks optimiert und erweitert. Die Basis für die CPU-Tests bildet unser Testparcours, der handverlesene Spiele mit einigen Anwendungen kombiniert, um möglichst variantenreich die Leistung eines Prozessors abbilden zu können. Für dieses Jahr haben wir vor allem neue Spiele in das Testprozedere integriert. Neu hinzugekommen sind: Cities: Skylines 2, Resident Evil Requiem, The Outer Worlds 2 und Anno 117: Pax Romana. Sie ergänzen die übliche Basis um interessante Einblicke in andere Grafik-Engines und deren CPU-Skalierung.
Für alle Benchmarks kommt ein Testsystem, bestehend aus einer Geforce RTX 5090, einer PCI-Express-4.0-NVMe-SSD, einem 1.500-Watt-Netzteil sowie der Asus Ryujin 3 360 AiO, zum Einsatz. Als Arbeitsspeicher verwenden wir ein Kit von G.Skill, jeweils auf die Spezifikation des Herstellers konfiguriert. Die Wahl der Mainboards beruht auf vorhergehenden Tests: In der Regel verwenden wir für Prozessortests Platinen, die weder überdurchschnittlich gut noch schlecht abschneiden, um ein möglichst neutrales Bild der Performance zu zeichnen. Als Betriebssystem verwenden wir Windows 11 Pro in der jeweils aktuellen Version, die uns vor den Tests angeboten wird. Für die Dauer der Benchmarks werden Updates pausiert. Spiele-Benchmarks werden mit der aktuellen Version von CapframeX erstellt.
Ansonsten gilt, was bei CPU-Benchmarks einzig sinnvoll ist: Alle Spieletests laufen auf der geringstmöglichen 16:9-Auflösung bei maximalen Details ab. Wir wissen um die Kritik, dass Prozessortests auch in höheren Auflösungen gefordert werden, um realitätsnah zu sein, doch bei einem CPU-Test geht es um die Komponente an sich. Die Leistung kann nur ermittelt werden, wenn andere Bereiche möglichst ausgeklammert werden. Bei einem Prozessor-Benchmark ist das in der Regel die Grafikkarte: Sobald wir uns im GPU-Limit befinden, testen wir nicht mehr die CPU, sondern die Grafikkarte. Das ist nicht Ziel eines CPU-Benchmarks. Die simple Logik: Prozessoren rechnen auch in höheren Auflösungen genauso schnell wie in kleineren. Aber in höheren Auflösungen limitiert eher die Grafikkarte, und dann sind Grafikkarten-Benchmarks vom Kollegen Raff sinnvoll.
Benchmarks in 15 Spielen
Möglicherweise nicht überraschend, aber erfrischend ist der immerwährende Vorsprung des Core Ultra 7 270K Plus gegenüber dem eigentlichen Nicht-Vorgänger Core Ultra 9 285K: Das hat der neue 24-Kerner vor allem den erhöhten Taktraten unter der Haube zu verdanken, während die eigentlichen Kerne nahezu auf dem Niveau des Ultra 9 arbeiten. Der tatsächliche Vorgänger, Core Ultra 7 265K, wird dagegen vom neuen 270K Plus komplett geschlagen. Es gibt gar einige Titel, wo der 18-Kerner 250K Plus dem Ultra 9 285K zeigt, wo der Latenz-Hammer hängt, denn die erhöhte D2D-Frequenz sorgt in manchen Spielen für einen merklichen Boost. An Ryzen 9000 mit 3D V-Cache beißt sich der Arrow Lake Refresh jedoch die Zähne aus. Dabei muss man allerdings die Preisunterschiede bedenken.
Benchmarks in 6 Anwendungen
In parallelisierten Anwendungen kommt die reine Kerngewalt der Arrow-Lake-Prozessoren zum Vorschein. Der neue 270K Plus schlägt auch hier das ehemalige Topmodell 285K und in Handbrake oder Cinebench R24 sogar den AMD Ryzen 9 9950X3D mit 32 Threads. Damit eignen sich die beiden Neulinge vor allem als Allrounder, eine Stärke, die Arrow-Lake-CPUs schon vorher ausgezeichnet hat und nun weiter ausgebaut wird.
Intel Core Ultra 200S Refresh im CPU-Index
Im großen CPU-Index steht der neue Refresh jetzt mit kleinem, aber feinem Abstand zum Vorgänger auf dem zweiten Platz. Der 18-Kerner 250K hievt sich knapp auf das Niveau des 265K. Im reinen Spiele-Index muss sich aber sogar der 270K Plus knapp dem AMD Ryzen 7 7800X3D geschlagen geben. Dafür gelingt dem 250K Plus der Sieg gegenüber dem 265K. Bei Anwendungen fahren beide ihre E-Kern-Geschütze auf: Mit 90,8 Prozent fehlen dem 270K Plus nur noch rund zehn Prozent Leistung zum AMD-Spitzenmodell. Der 250K lässt dagegen den Ryzen 7 9850X3D alt aussehen.
Damit ist die Leistungsbeurteilung abgeschlossen. Auf der kommenden Seite widmen wir uns dem Elefanten im Raum: Mehrleistung kommt nicht einfach aus dem Nichts, und wenn Taktraten erhöht werden, passiert das meist auf Kosten der Effizienz. So auch beim Arrow Refresh? Weitere Eindrücke und eine Erklärung folgen auf der nächsten Seite.

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MfG
Raff
Muss halt jeder wissen, wie er seine Kohle verballert.
Wir haben das Spiel ja umfangreich getestet. Das hier kann man von mehr Kernen etwa erwarten:
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Wenn man nun noch Ring, D2D und den anderen Krempel dazu nimmt, kann man großzügig noch mal fünf Prozent dazu rechnen. Das war es dann aber auch.
Sein vorheriger Screenshot zeigt, dass eher die P-Cores aktiv sind, beim zweiten Screen sind es eher die E-Cores die am arbeiten sind (man möge mich korrigieren, wenn es nicht stimmt, lässt sich so schwer sagen anhand des Screenshots).
Davon abgesehen, ist ein einzelner Screenshot halt auch nicht so genau, wie eine 20 Sekunden lange Aufnahme der frames.
Kann also sein, dass nach dem Wechsel die Kernzuweisung geändert wurde und der 260er vorher nicht die richtige Zuordnung hatte.
Außerdem kommt es tatsächlich auch noch darauf an um welche Uhrzeit es aufgenommen wurde. War der Server voll (19 Uhr) oder war er leer (9 Uhr morgens).
Naja den Benchmark kann man aktuell nur noch mit einem "alt Char" machen, der in der Story noch nicht so weit ist, da könnte man es notfalls direkt vergleichen, mit euren settings und eurem Weg.