[PLUS] PCGH bei der Computex 2026: Die neuesten Hardware- und Technik-Trends
PCGH Plus: Die Computex ist jedes Jahr ein Blick in die Hardware-Zukunft - diesmal mit neuen Handhelds, besseren Grafiktricks und viel KI, bei der sich erst noch zeigen muss, was davon überhaupt im Spielealltag ankommt. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 08/2026.
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Die diesjährige Computex in Taipeh war keine Messe der großen Einzelknaller, sondern eher ein zum Teil deprimierendes Stimmungsbild für den PC der nächsten Jahre. Neue Hardware-Generationen, die den Gaming-PC-Markt mal zur Abwechslung beleben würden, gab es keine. Stattdessen präsentierten die "großen Drei" der Branche seichte Updates. AMD bestätigt Sockel-AM5-Support bis 2029 und lässt AM4 mit der ersten X3D-CPU wiederauferstehen; Intel bringt Gaming-Handhelds mit mehr Effizienz, und Nvidia will mit RTX Spark ARM sowie mehr lokaler KI für "Wirbel" bei Konsumenten und Profis sorgen. Dazu kommen kleinere Technik-Fortschritte. So etwa DLSS Ray Reconstruction 4.5, neue RTX-5000-Custom-Designs, schnellere OLED-Monitore mit mehr E-Sports-Fokus, flottere und größere RAM-Speicherkits sowie ausufernd "revolutionäre" AI-Anwendungsfälle.
Das Motto der Computex 2026 unterstreicht es noch einmal: "AI together". Aus PCGH-Sicht lässt sich nur nüchtern festhalten: Auf den Bühnen und Ständen mag AI in allen (oft genug absurden) Facetten wie der nächste logische Pflichtschritt klingen. Im Verbraucheralltag ist die Rechnung viel einfacher: Was kostet die Technik, was bringt sie in echten Szenarien/Spielen, wie hoch ist der Verbrauch und wie stabil sind Treiber, Verbreitung und Plattform? Fragen, auf die nicht alle Hersteller vor Ort gleichermaßen sinnvolle Antworten geben konnten.
"Eine neue Ära des PCs"
Die Microsoft-Kooperation ist bei RTX Spark keine Randnotiz. Nvidia liefert einerseits ARM-SoC und das umfängliche RTX-Toolkit, Microsoft wiederum eine neue "Windows on ARM"-Version. Entstehen soll daraus eine neue Basis mit aus Nutzungssicht gewohntem PC-Ökosystem. Klassische x86- und x64-Spiele laufen auf solchen Systemen nicht "nativ", sondern über Microsofts Prism-Übersetzung oder über angepasste ARM64-Versionen. Prism ist deutlich weiter als frühere Windows-ARM-Anläufe und laut Microsoft für RTX Spark optimiert. Gaming ist als "Härtefall" ein Thema der Plattform. Anti-Cheat, DRM, Peripherie-Tools und nischigere Programme hängen oft an Kernel-Komponenten, Signaturen oder Timing-Annahmen, die sich nicht wie normaler Win32-Nutzercode übersetzen lassen. Titel wie Pragmata oder Fortnite liefen in der uns vor Ort gezeigten Demo auf RTX-Spark-Notebooks tadellos. Spiele wie Valorant, mit tieferliegender Kernel-Implementierung, sollen ebenfalls unterstützt werden. Nur bei "antiken" Programmen sollen noch technische Probleme auftreten können.
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PCGH war auf der Technik-Messe Computex in Taiwan! Dieser Artikel fasst zusammen, welche Hardware-Highlights dort dieses Jahr geboten wurden und mit welchen Schwierigkeiten die Branche aktuell zu kämpfen hat.
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