Zum Start von Dirt 3: Maximale Grafik in Colin McRae Dirt (1)
Am 24. Mai fährt Dirt 3 vor - erstmals ohne "Colin McRae"-Namenszusatz. Wir nehmen Dirt 3 zum Anlass, um den ersten Teil der Serie, Colin McRae: Dirt, mithilfe von Grafikmods und einer Prise SGSSAA optisch zu tunen.
Oldie but Goldie: Colin McRae Dirt, das Debüt der "dreckigen" Raserei, macht auch vier Jahre nach Erscheinen noch Spaß. Allein grafisch ist der Zahn der Zeit zu erkennen: Einige schwache Texturen und ein starker Überstrahleffekt mit Gelbstich verhageln streckenweise den soliden Eindruck. Wie so oft schaffen die Community und der Einsatz von Supersampling Abhilfe.
Colin McRae Dirt: Grafikmods
Im 3D-Center-Forum stellen die Nutzer dargo und BeetleatWar1979 ihre Modding-Arbeit zur Verfügung. Während sich dargo um die Beleuchtung kümmert, implementierte BeetleatWar unter anderem Parallax Mapping. Dadurch gewinnt der Untergrund an Details (Furchen, Unebenheiten). Wie bei texturbasierten Tricks üblich, handelt es sich dabei nicht um echte Geometrie, sondern nur eine Illusion von Räumlichkeit, welche je nach Betrachtungswinkel fehlschlagen kann. Kombinieren Sie beide Mods - Download unter diesem Text -, gewinnt die Grafik sichtbar an Qualität, verlangt jedoch nach einer schnellen Grafikkarte.
In der Bildergalerie finden Sie 70 Impressionen mit den Grafikmods in 1.920 x 1.080 plus 4x SGSSAA/16.1 AF. Obwohl wir eine übertaktete Geforce GTX 580 verwenden, bricht die Bildrate in diesen Einstellungen teilweise unter 40 Fps ein. Die Ursache dafür ist die Parallax-Modifikation - BeetleatWar gelobt, in der kommenden Version mit der halben Sample-Anzahl auszukommen, was die Bildrate stark anheben dürfte. Was halten Sie von Colin McRae: Dirt? Wie gefällt Ihnen die aufgemöbelte Grafik? Nutzen Sie die Kommentarfunktion!
Hintergrund: CMR Dirt
Im Juni 2007 erscheint Colin McRae Dirt, welches erstmals auf die sogenannte Neon-Engine ersetzt. Ein Jahr später fährt im Mai Race Driver Grid vor, Codemasters spricht nun von der Ego- statt der Neon-Engine. Der Renderer basiert nach wie vor auf DirectX 9, beherrscht jedoch seinerzeit aktuelle Techniken wie das beliebte "High Dynamic Range"-Rendering samt Tone-Mapping, Post-Processing wie Bewegungsunschärfe (Motion Blur). Das Schadensmodell ist ausgereift, so verbeult sich nicht nur die Karosserie, Kratzer im Lack werden in Echtzeit gerendert und wenn es Ihnen den Spoiler abreißt, fliegt der physikalisch berechnet dem Fahrer hinter Ihnen auf die Windschutzscheibe. Zu Recht werden Colin McRae Dirt wie auch Race Driver Grid für die exzellente Grafik gelobt, auch die Performance ist stimmig - zumindest bei RDG, Dirt galt beim Erscheinen als sehr Hardware-hungrig. Race Driver Grid trumpft nicht nur durch niedrige Anforderungen auf, sondern profitiert deutlich von mehr als zwei Kernen - ein Novum.
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DIe entpackten Dateien müssen in den Ordner Shaderpack
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Ja, das gab's aber auch schon bei einer Steam-Aktion für gewaltige 4,90 EUR. Da konnte ich nicht widerstehen.
Grafik ist auch noch sehr geil, teilweise.
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