COD-Entwickler-Legende: "Kein Spiel war seit meinem Abschied wirklich gut"
Der frühere Call-of-Duty-Regisseur Glen Schofield kritisiert die aktuelle Shooter-Reihe scharf. Seit seinem Weggang sei kein COD mehr "wirklich gut" gewesen - trotz anhaltender Verkaufserfolge.
Der frühere Call-of-Duty-Regisseur Glen Schofield sorgt mit scharfer Kritik an der aktuellen Ausrichtung der Shooter-Reihe für Aufsehen. In einem Interview erklärte Schofield, dass seit seinem Weggang bei Sledgehammer Games kein nachfolgender Titel "wirklich gut" gewesen sei - trotz großer Verkaufserfolge. Damit dürfte er den Nerv vieler Fans treffen.
Schofield arbeitete in seiner Laufbahn an mehreren CoD-Titeln wie Modern Warfare 3, Advanced Warfare und WW2. 2018 verließ er Sledgehammer Games und wechselte später zu Striking Distance Studios. Seitdem, so Schofield, habe die Serie spürbar an Glanz verloren.
"Seit ich gegangen bin, war keines der Spiele wirklich gut ... Der letzte [Modern Warfare 3 (2023)] war eine 50. Sie verkaufen sich zwar weiterhin gut, sind aber nicht mehr dasselbe", so Schofield.
Sein Kritikpunkt: Es fehle an kreativer Führung, und die Spielqualität habe darunter stark gelitten. Treyarch werde zwar weiterhin als stark angesehen, doch das Gesamtbild leide unter mangelnder Innovationskraft. Prägend für die Serie war auch der Abschied der Infinity-Ward-Gründer Vince Zampella und Jason West im Jahr 2010, die sich von Activision im Streit trennten und später wegen ausstehender Tantiemen klagten. Die beiden gründeten daraufhin Respawn Entertainment.
Kommerz vs. Qualität - ein Teufelskreis?
Seitdem ist CoD vor allem eine jährlich erscheinende Multiplayer-Gelddruckmaschine. Trotz seiner harschen Worte räumt Schofield ein, dass die Serie wirtschaftlich weiterhin äußerst erfolgreich ist. Jedes Jahr erscheinen neue Titel mit massiven Marketingkampagnen und garantierten Verkaufszahlen. Doch für Schofield liegt darin das Problem: Der Druck, jährlich ein neues Spiel abzuliefern, lasse kaum Raum für kreative Experimente oder Qualitätskontrolle.
Er stellt infrage, ob eine Rückkehr zu früheren Höhen überhaupt möglich sei - oder ob die Marke dauerhaft in einem System gefangen ist, das Kommerz vor Substanz stellt.
Reaktionen der Community und der Industrie
Die Reaktionen in der Community und in der Branche fallen gespalten aus. Während Nostalgiker aus den frühen Tagen Schofield zustimmen, betonen andere, dass der wirtschaftliche Erfolg nicht automatisch einen Niedergang bedeute. Allenfalls könne man von einem kreativen Stillstand in der Kampagne sprechen. Doch auch hier habe sich das Shooter-Genre stark verändert - Doom von 1993 ist schließlich auch nicht Doom von 2020.
Branchenkenner stellen zudem ökonomische Fragen: Wie viel Risiko ist erlaubt? Wie stark darf man am bewährten Erfolgsmodell rütteln? Spiele haben heute enorme Produktionsbudgets - und Flops kosten im Zweifel Arbeitsplätze. Marken, die so lange existieren, müssen sich verändern - oder untergehen.
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Quelle: via VGC

Und ja BF6 ist manchmal ziemlich chaotisch und ein etwas langsameres Gameplay würde ich auch bevorzugen. Aber Cod 2.o...never.
Alles vor mw2019 war für mich eine lange Tiefphase, wo ich das Gefühl habe, dass es sich gerade wieder hin bewegt.
Klar sind diese skins Banane aber sie werden gekauft. Sbmm wird auch immer in dem Spiel sein, weil es ein Grund ist, warum die Spielerzahlen und kaufe hoch bleiben ...
Ja die Qualität schwankt teils stark.
Cold War hatte für mich gute Story/Guten Zombie Mode - Top
MW 2 wars glaub als Warzone DMZ rauskam - Top
MW 3 hatte den open World Zombie Mode, fands erst komisch dann mega geil.
Vanguard war komplette Grüze
BO 6 war okkkayyyy bisher....
Ich glaub es ist immer ne Geschmackssache, jeder zockt n anderen Modus/Spielart dementsprechend sind die Erwartungen anders.
Wenn ich so recht überlege... MW3 fand ich von den "neueren" mit eins der Besten...
Ist das etwa nicht Innovation genug?!?