Call of Duty: Ghosts angespielt auf der E3 - Auch in der zehnten Auflage beste Unterhaltung

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Special Roland Austinat (US-Korrespondent) Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Neues Szenario, stark aufgebohrte Engine - mit Call of Duty: Ghost wollen die Entwickler von Infinity Ward beweisen, dass sie auch knapp zehn Jahre nach dem ersten Teil noch spannende Shooter-Geschichten inszenieren können.

Call of Duty: Ghosts ist der sage und schreibe zehnte Titel der erfolgsverwöhnten Shooter-Serie. Er spielt allerdings weder im Zweiten Weltkrieg noch im Modern-Warfare- oder im Black-Ops-Universumt. Stattdessen geht es in eine gut zehn Jahre entfernte Zukunft: Die USA wurden von einem katastrophalen Ereignis heimgesucht und stehen plötzlich nicht mehr am Spitzenplatz der Weltpolizei. Was es mit diesem Ereignis auf sich hat, will Infinity Ward allerdings noch nicht verraten. Wohl aber, wer hinter den namensgebenden Ghosts steckt: Elitesoldaten, die sich zusammengefunden haben, um gegen einen gemeinsamen Feind zu kämpfen. Und statt wild zwischen verschiedenen Hauptpersonen aus mehreren Nationen zu wechseln, verfolgen wir in Ghosts immer die gleichen Recken - sehr gut. Auf der E3 bekommen wir hinter verschlossener Tür drei Schauplätze von Call of Duty: Ghosts zu sehen. Dazu kommt ein Blick hinter die Kulissen der hauseigenen Engine.

Call of Duty: Ghosts - San Diego

Los geht's in San Diego - oder besser: in dem, was von der kalifornischen Küstenstadt übrig geblieben ist. Wie es der Zufall will, kommen die zwei Brüder und Ghost-Mitglieder auf der Suche nach einem feindlichen Stützpunkt auch an ihrem Elternhaus vorbei. Das hat schon deutlich besser ausgesehen: Hier liegt kaum noch ein Stein, pardon, ein Holzbalken auf dem anderen. Wo früher der Garten war, klafft jetzt ein riesiges Loch und gibt den Blick auf ein in viele Teile zerbrochenes Autobahnkreuz sowie eine Kirche frei, die gefährlich schief gefährlich nah am Abgrund steht. Die drei Gegner, die sich in der Nähe befanden, haben nicht die Zeit, die Aussicht zu genießen: unser vierbeiniger Freund Riley springt einen der drei an und wirft ihn zu Boden. Die Brüder haben leichtes Spiel mit den so abgelenkten zwei anderen Feinden, die sich scheinbar in Spanisch miteinander unterhalten.

Riley ist nicht bloß ein Gimmick: Nicht selten führen SEAL-Teams auf ihren Einsätzen speziell ausgebildete Hunde mit. Durch eine Kamera, die sich auf Rileys "Kampfweste" befindet, sehen wir mit den Augen des Vierbeiners, über ein Funkgerät und einen Empfänger in Rileys Ohr geben wir ihm Kommandos wie "Fass!" oder "Bellen!". Alternativ senden wir einen Funkimpuls an Rileys Halsband, das ihm mit zwei Sensoren die nonverbalen Kommandos "Nach links!" beziehungsweise "Nach rechts!" gibt. Die Kirche kann sich unterdessen nicht länger halten und stürzt krachend den Abhang hinunter. Wir nutzen das Getöse, um Riley näher an zwei weitere Gegner zu leiten. Er schaltet den ersten Feind aus und lockt mit kurzem Bellen den zweiten herbei - direkt in unser Schussfeld. Dann schicken wir Riley in die gegnerische Basis, wo er gehörig aufräumt und die vier überlebenden Schergen direkt vor unsere Flinte treibt.

Call of Duty: Ghosts - Caracas, Venezuela

Szenenwechsel: Wir befinden uns in Caracas, der Hauptstadt Venezuelas. Hier infiltrieren wir ein Hochhaus im Stadtzentrum, über dem zur Feier des Federation Day just ein großes Feuerwerk zu sehen ist - nicht allen scheint es so schlecht zu gehen wie den Menschen in den USA. Mit Seilrutschen saust unser nun vierköpfiges Team von einem Nachbargebäude auf das Zielobjekt, an dem wir wagemutig an einem weiteren Seil vertikal herablaufen, dann von außen etliche Wachen auf mehreren Stockwerken ausschalten und schließlich in den Wolkenkratzer eindringen. Unser Charakter macht sich an der elektronischen Haussystemsteuerung zu schaffen, während in sich weitere Wachposten in unsere Richtung bewegen. Wir erledigen sie lautlos, doch suchen aufgrund der gegnerischen Übermacht das Heil in der Flucht. Wir seilen uns weiter ab, schalten erst etliche Gegner auf Balkonen und dann den Strom im ganzen Gebäude aus. Kurzer Zeitsprung: Wir sind erneut im Gebäude, das dabei ist, zusammenzustürzen. In einer stark geskripteten Sequenz schlittern wir durch das sich immer stärker neigende Hochhaus zu einer Fensterfront, während um uns herum tonnenschwere Betonbrocken herabfallen.

Call of Duty: Ghosts - Unter Wasser in der Karibik

Die dritte und letzte Szene spielt in der Karibik, und zwar unter Wasser. Wir tauchen mit einem Partner durch Fischschwärme, schwimmen an Korallen vorbei und passieren ein abgestürztes Flugzeug. Da: Derder Sonarimpuls eines Kriegsschiffes ertönt und versucht, uns zu orten. Kurz darauf springen vier feindliche Taucher ins Meer, die es nach einer Abreibung gelüstet: Unsere Schusswaffen funktionieren zwar unter Wasser, doch das feuchte Nass bremst die Geschosse deutlich ab, so dass wir unsere Feinde öfter als an Land treffen müssen, um sie auszuschalten. Wir verstecken uns vor zwei Tauchern, die mit einer Art Mini-U-Boot nur wenige Meter an uns vorbei schwimmen, dann folgt ein weiterer Zeitsprung. Ausgesprochen gut sieht unsere Lage danach nicht aus: Wasserbomben jagen eine Druckwelle nach der nächsten durchs Meer, die ohnehin morschen Bauten und Objekte darin beginnen, auseinander zu fallen. Aus einem komplett versunkenen und auf der Seite liegenden Leuchtturm hetzen wir mit Hilfe eines wasserdichten Tablet-Computers einen Minitorpedo auf das gegnerische Kriegsschiff, von dem aus die Bomben ins Wasser gehen. Volltreffer! So stark ist die Explosion, dass sich unser Luftschlauch von der Atemmaske löst und wir zu allem Unglück noch halb unter einem Felsen begraben sind. Unser Mitstreiter hilft uns jedoch aus der misslichen Lage - jetzt müssen wir die Schwimmflossen in die Hand nehmen, um den von oben herabregnenden Wrackteilen und Leichen sowie den nun wie ein Rudel Hornissen ausschwärmenden Gegnern zu entrinnen.

Call of Duty: Ghosts - Technik, die begeistert?

Wir hatten Ihnen noch ein paar Takte zur IW-Engine versprochen. Wohlan: Displacement Mapping und Tessalation bringen eigentlich flache Kieselsteintexturen am Ufer eines Flusses in dreidimensionale Regionen. Bei Pixar wurde der in Ghosts eingesetzte "Sub D"-Algorithmus entwickelt. D" steht dabei für "divide", das englische Wort für "teilen". Denn Sub D sorgt dafür, dass beispielsweise ein nie ganz rundes Gewehrzielfernrohr tausende von Polygonen mehr verpasst bekommt, um es so runder und realistischer zu gestalten. Ein Gesicht aus 4.000 Polygonen bekommt mal eben derer 200.000 und sieht damit ebenfalls deutlich realistischer aus - schick! Mit sechs Mal so vielen Lichtquellen wie bisher, mehr herumschwirrenden Partikeln und volumetrischer Echtzeitbeleuchtung sehen besonders die erste und dritte Szene beeindruckend aus. Sie erreichen eine optische Qualität, an die das Infiltrieren des Hochhauses nicht ganz herankommt. Das macht uns aber keine Sorge, denn bis November haben die Entwickler noch für die Optimierung des Spiels Zeit. Call-of-Duty-Fans und die, die es werden wollen, können sich jedenfalls schon auf einen heißen Winter freuen.

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    • Kommentare (46)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Keksdose12
        Zitat von in-your-face
        Interessant finde ich mal zu bedenken, auf welche Zielgruppe dieses Spiel ausgelegt ist. Denn was man so in MW3 oder auch Blops2 im Mp hört, deutet stark auf Kinder oder pubertäre Halbstarke hin.
        Haha komm doch her junge ich mach dich krankenhaus . Hab mal bisschen respekt ich bin prestige 7
        Junge 7 !! Und deine mudda is grad bei mir und fragt wo du bist


        Ne mal im ernst du kannst das nicht pauschalisieren. Ich bin vor ein paar tagen 14 geworden und weiss mich zu benehmen das sind alles pardon "haftbefehlhörer"
      • Von Keksdose12
        Zitat von in-your-face
        Interessant finde ich mal zu bedenken, auf welche Zielgruppe dieses Spiel ausgelegt ist. Denn was man so in MW3 oder auch Blops2 im Mp hört, deutet stark auf Kinder oder pubertäre Halbstarke hin.
        Haha komm doch her junge ich mach dich krankenhaus . Hab mal bisschen respekt ich bin prestige 7
        Junge 7 !! Und deine mudda is grad bei mir und fragt wo du bist


        Ne mal im ernst du kannst das nicht pauschalisieren. Ich bin vor ein paar tagen 14 geworden und weiss mich zu benehmen das sind alles pardon "haftbefehlhörer"
      • Von Prozessorarchitektur Lötkolbengott/-göttin
        Das letzte gute moh war airborne 2007
        Schade das die MP Gemeinde es schnell verweigerte.
      • Von Seeefe Volt-Modder(in)
        Zitat von Prozessorarchitektur
        äh doch
        Spiel mal medal of honour warfighter

        Die letzten MoH spielen da in einer ganz neuen Liga
      • Von Prozessorarchitektur Lötkolbengott/-göttin
        äh doch
        Spiel mal medal of honour warfighter
      • Von slowlly Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Mehr spass als Battlefield 4 wirds sicherlich machen. Im singleplayermodus ! Der SP-Modus aus Battlefield 3 ist nicht zu unterbieten.
      Direkt zum Diskussionsende
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