Video: CPU-Turmkühler per Wärmebildkamera geprüft
Und weiter geht es mit der Thermomessung: Reinhard und Marco haben mithilfe der Thermografiekamera VarioCAM einen CPU-Turmkühler von Deepcool geprüft. Man sieht im Video gut, wie effizient die Kühlung arbeitet, solange der Lüfter läuft.
Die Thermografiekamera VarioCAM hr research ist seit letzter Woche in der Redaktion. PC Games Hardware wird die Test- und Praxis-Artikel der kommenden Ausgabe 05/2013 (ab 2. April am Kiosk) mithilfe zahlreichen thermografischer Aufnahmen von PC-Hardware aufwerten. Die so erzeugten Wärmebilder zeigen die unterschiedliche Hitzentwicklung auf Grafikkarten, Mainboards und Co. Dabei geht es hauptsächlich um den Vergleich unterschiedlicher Szenarien und nicht um die absolute Messung der Temperaturen.
Technische Details zur Wärmebildkamera
Das Produkt VarioCAM hr research verwendet ungekühlte Mikrobolometer-FPA-Detektoren der neuesten Generation. Die Kamera ist mit einer Firewire-Schnittstelle ausgerüstet und ermöglicht damit die Speicherung von digitalen 16-Bit-Messdaten in Echtzeit mit bis zu 60 Hz auf einem Computer. Steht kein Computer zur Verfügung, können die digitalen Bilddaten - ebenfalls mit bis zu 60 Hz - im internen Speicher gespeichert und auch vor Ort wieder abgerufen und ausgewertet werden. Die einzigartige optionale opto-mechanische Microscan-Funktion liefert eine hardwarebasierte geometrische Auflösung von bis zu 1,23 Megapixeln. Neben dem im Lieferumfang enthaltenen, umfangreichen Softwarepaket aus der IRBIS-3-Familie zur ausführlichen und komfortablen Analyse von schnellen thermischen Vorgängen bieten das SDK sowie die LabVIEW- und MATLAB-Anbindungen Raum für eigene Softwareentwicklungen.

Kochsalz?
Es ist thermische Strahlung, die ist im Allgemeinen immer winkelunabhaengig, du kannst nur durch die Geometrie der Objekte Einfluesse bekommen, also z.B. Hohlraeume.
Die Photonen, die durch spontane Emmision abgegeben werden, was bei Waermestrahlung immer der Fall ist, haben halt keine Winkelabhaengigkeit
Man muss schon auf SEHR viel achten, aber hier muss man nicht wirklich aufpassen. Zumindest nicht in den Faellen, die man hier im allgemeinen behandeln wird. Da sind Materialunterschiede 10000 mal wichtiger.
Metalle sind aber keine diffusen Strahler. Und wenn ich mich nicht täusche, ist die Strahlungsleistung winkelabhängig. Ich muss aber zugeben, dass ich nicht weiß, wie so eine Wärmebildkamera funktioniert. Daher ist gut möglich, dass mein Einwand belanglos ist
Dir ist schon klar, dass hier keine Reflektion gemessen wird, und auch keine induzierte Emmision, wo man durchaus eine Winkelabhängigkeit haben kann, sondern rein statistisch verteilte spontane Emmision. Man wird also sehr sehr sehr sicher einen Lambertschen Strahler haben. Kurz um die IR-Strahlung ist über den gesamten Raumwinkel gleichverteilt... Du hast ja vor allem auch noch eine Optik davor und kannst so die Geometrie des Objektes berücksichtigen.
Es ist also scheis egal, wie man die Kamera positioniert, so lange man keine Strahlungsreflektion wie auf Metallen misst. Du misst ja auch nicht die absoluten Intensitäten, sondern die Strahldichten. Und darüber hinaus kann man Sachen wie Plastik usw usw auch noch als graue Strahler ansehen.
Über Falschmessungen an irgendwelchen Biegungen von Metallen brauchen wir uns glaub hier nicht unerhalten, das ist wieder was ganz anderes
Die Strahlung hängt auch vom Winkel ab: M= M_n * cos(Winkel).
und ihr messt mit einem Winkel von fast 90° zu den Rippen.
Ich habe also zumindest Zweifel an den Ergebnissen