Thermalright Macho Direct: Keine Bodenplatte zugunsten des Preises

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Thermalright Macho Direct: Keine Bodenplatte zugunsten des Preises (7)
Quelle: Thermalright

Thermalright hat den Macho Direct angekündigt, der als günstigere Alternative zu den großen Macho-HR-02-Brüdern dient. Eingespart wird die Bodenplatte, die normalerweise die Abwärme auf die sechs Heatpipes verteilt. Nichtsdestotrotz will Thermalright mit die beste Kühlleistung in der Preisklasse unter 40 Euro liefern.

Wenn die meisten Hersteller eine "besonders effektive, da direkte" Wärmeabfuhr an CPU-Kühler ohne Bodenplatte propagieren, geht es in der Regel darum, Kosten bei der Produktion einzusparen. Die Heatpipes müssen nicht mehr aufwendig in der Bodenplatte verlötet werden, sondern sitzen dann direkt auf der CPU auf. Thermalright hat mit dem Macho Direct nun seinen ersten Heatpipe-Direct-Touch-Kühler vorgestellt, bei dem das "attraktive Preis-Leistungs-Verhältnis" in den Vordergrund gestellt wird.

Der Macho Direct entspricht größtenteils dem Macho HR-02 in der Revision A, bei der die Kupfer-Heatpipes nicht vernickelt und die oberste Aluminium-Lamelle nicht schwarz lackiert werden - das spart gegenüber der Revision B weiter Kosten ein. Lediglich die besagte Bodenplatte und die sechste Heatpipe fehlen - wahrscheinlich hätte die, wenn überhaupt, bei Intels größeren Sockel-2011(-3)-CPUs Kontakt zum Heatspreader gehabt. Durch die fehlende Bodenplatte sinkt die Höhe gegenüber dem Macho HR-02 um circa vier Millimeter, wodurch der Neuling auf 158 mm kommt. Laut eigenen Angaben werden die Heatpipes nicht plan, sondern leicht konkav geschliffen, wodurch die Kühlleistung gegenüber anderen HDT-Modellen gesteigert werden sollen.

Im Lieferumfang befindet sich ein TY-140-Lüfter mit einem Durchmesser von 140 mm, der per PWM-Signal zwischen 300 und 1.300 U/min gesteuert wird. Kompatibel ist er zu allen aktuellen Sockeln LGA 115x, 2011(-3), AM2(+), AM3(+), FM1 sowie FM2(+). Die Preisempfehlung des Mach Direct liegt bei 37 Euro, womit der Straßenpreis des Macho HR-02 um wenige Euro unterboten wird. Um wirklich attraktiv zu werden, sollte der CPU-Kühler noch gen 30 Euro sinken. Ansonsten kann man auch direkt zum großen Bruder greifen, wenn man den Platz im Gehäuse hat.

Quelle: Thermalright (Pressemitteilung, Produktseite)

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    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Da gebe ich doch lieber ein paar Euro mehr aus. Schließlich muss die Wärme ja auch aus der CPU rausgeholt werden.
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Da gebe ich doch lieber ein paar Euro mehr aus. Schließlich muss die Wärme ja auch aus der CPU rausgeholt werden.
      • Von Topper_Harley PC-Selbstbauer(in)
        Lustig ist das Asus ja bei den Grakas mit DC explizit Werbung macht

        it´s not a bug, i´ts a Feature
      • Von DiePalme Freizeitschrauber(in)
        Zitat von wagga
        Was ist nun wirklich von der Kühlung besser?
        Direktkühlung oder Bodenplatte?
        Überleg mal warum kein einziger High End Kühler auf DTH setzt Das sollte schon Hinweis genug sein zumal DHT viel kostengünstiger in der Herstellung ist. DHT war noch nie im Vorteil und wird es nie sein. Denn auch wenn eien HEatpipe den gesamten DIE abdecken könnte, diese eine Heatpipe transportiert nicht genug wärme. Über eine Bodenplatte kann man das relativ gleichmäßig auf alle Heatpipes verteilen.
      • Von Abductee Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von wagga
        Was ist nun wirklich von der Kühlung besser?
        Direktkühlung oder Bodenplatte?
        Wenn du mit einer Heatpipe die ganze Fläche abdecken kannst: DC
        Ist die Fläche größer und du brauchst mehrere Heatipipes, dann Kupferplatte.
      • Von DerKabelbinder BIOS-Overclocker(in)
        Vielleicht bringt man ja auch noch eine kostengünstige X2 mit zwei beschnittenen TY-140ern raus
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