Kurioser CPU-Kühler: Mainboard wird zwischen Wasserblock "gequetscht"

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Youtuber und Übertakter der8auer stellte vor einiger Zeit einen neuen CPU-Wasserkühler vor, der mit einem innovativen Design aufwartet.
Quelle: der8auer/Youtube

Youtuber und Übertakter der8auer stellte vor einiger Zeit einen neuen CPU-Wasserkühler vor, der mit einem innovativen Design aufwartet. Dieser besteht aus zwei wuchtigen Blöcken, die auf und hinter das Mainboard montiert werden und das Wasser zum Kühlen der CPU durch die Löcher im Board leiten.

Wer sich für kuriose Arten der CPU-Kühlung interessiert, findet auf dem Youtube-Kanal des Übertakters der8auer ein Video, welches einen innovativen Wasserblock in der Praxis zeigt. Das Video ist zwar schon einige Tage alt, der Inhalt bleibt aber zeitlos. So hat der8auer diesen CPU-Kühler vom Hersteller ModdingCafe zur Verfügung gestellt bekommen und erklärt Funktionsweise und Montage des wuchtigen Kühlungskonzepts.

Mainboard wird zwischen zwei Wasserblockhälften geparkt

Der Wasserblock besteht aus zwei großen Hälften, von der eine vorn auf das Mainboard, respektive die CPU montiert werden muss und eine auf die Rückseite des Mainboards. Über die vier vorhandenen Löcher einer handelsüblichen Platine, werden die Blockhälften miteinander verbunden. Über diese Verbindung wird auch die Flüssigkeit aus dem hinteren in den vorderen Block geleitet, die letztlich der Kühlung des Prozessors dient

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Damit die Montage reibungsfrei gelingt, befindet sich der CPU-Befestigungsmechanismus samt Arretierhebel, Versteifungs- und Anpressrahmen vom Mainboard im Weg und muss daher abgeschraubt werden, sodass der Prozessor nur noch einsam im Sockel verweilt. Fixiert wird dieser dann über einen nach Maß angefertigten Kontaktrahmen. Darauf lässt sich dann der obere Teil des Wasserblocks von ModdingCafe befestigen, der den nötigen Druck auf die CPU ausübt. Dieser kommt außerdem mit einem LED-Streifen und besteht wie der flüssigkeitszuführende Teil auf der Mainboardrückseite aus Acryl.

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Im Video ist der8auer der Meinung, dass das Wasserkühlungskonzept für die CPU optisch sehr gelungen ist. Jedoch handelt es sich eben noch um ein Konzept und ist daher nicht im Handel erhältlich. Der Youtuber könne sich aber durchaus vorstellen, den Wasserblock mit dem nötigen Feinschliff weiterzuentwickeln. Möglicherweise wäre er dann auch markttauglich.

Das größte Problem bei diesem CPU-Kühler ist, wie sicherlich direkt ins Auge fällt, die Größe, allen voran auf der Rückseite des Mainboards, was über den zusätzlichen Platzbedarf bei der Gehäusewahl Schwierigkeiten bereitet, wenn Nutzer auf Modifikationen verzichten möchten. Detaillierte Informationen rund um den "Stealth-Tubing"-Wasserkühler - so heißt der Wasserblock von ModdingCafe - und dessen Montage werden im Video von der8auer aufbereitet.

Quelle: der8auer auf Youtube

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    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von catze PC-Selbstbauer(in)
        Prinzipiell nichts ,hab bei mir bei dem Hydro X auch an der seite etwas Schlauch wegen dem Wasserablassen,aber führ das mal Hinter ein Mainboard,bei meinem HAF 700 ist das kein Problem (eben mal nachgeschaut ) Aber selbst da werden die Biegeradien haarig,es sei den man arbeitet excessive mit Winkeln.Ausserdem wird es Interessant mit dem Wasserkreislauf ,von Wo und Wohin.
        Irgendwie erschliesst sich mir der Sinn nicht ganz.Will man einen Zulauffreien Kühler für ein Showcase ok aber ansonsten ?
        ( Nicht das die Kosten von meinem Rechner irgendeinen Sinn machen würden )
        Wie auch immer ,mit nem wirklich grossen Gehäuse geht fast alles,ich bekäm auch sowas unter ,aber die Mehrzahl wohl eher nicht
      • Von catze PC-Selbstbauer(in)
        Prinzipiell nichts ,hab bei mir bei dem Hydro X auch an der seite etwas Schlauch wegen dem Wasserablassen,aber führ das mal Hinter ein Mainboard,bei meinem HAF 700 ist das kein Problem (eben mal nachgeschaut ) Aber selbst da werden die Biegeradien haarig,es sei den man arbeitet excessive mit Winkeln.Ausserdem wird es Interessant mit dem Wasserkreislauf ,von Wo und Wohin.
        Irgendwie erschliesst sich mir der Sinn nicht ganz.Will man einen Zulauffreien Kühler für ein Showcase ok aber ansonsten ?
        ( Nicht das die Kosten von meinem Rechner irgendeinen Sinn machen würden )
        Wie auch immer ,mit nem wirklich grossen Gehäuse geht fast alles,ich bekäm auch sowas unter ,aber die Mehrzahl wohl eher nicht
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Was spricht gegen Schlauch an Stellen, die eh niemand sehen kann?
      • Von catze PC-Selbstbauer(in)
        Wenn du dir den Durchmeser des innenraums der Röhrchen anschaust ist das nicht wirklich viel . Da brauchts ausserdem ein Gehäuse bei dem hinter der dem Mainborad bei der CPU genug Platz ist ,und versuch mal eine Hardtube nach hinten hinters Mobo zu führen .Prinzipiell finde ich solche Ideen toll ,aber das wird eine Schweine Arbeit das zu vertuben .Es sei den man nimmt schlauch,aber selbst dann teilt sich der wasserkreislauf in 2 Zuläufe im Kühler.Genauso beim Auslass zum zurückführen das ist aber ehrlich gesagt suboptional
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von catze
        Klar ganz toll,durch was wird der Durchfluss begrenzt?Durch den engsten Durchmesser im System ,der bestimmt die Durchflussmenge ,und bei den kleinen Löchern mit dem poppeligen Durchmesser kann man sich ausrechnen wie toll das wird
        Für den Fließwiderstand spielt der gesamte Kreislauf eine Rolle. Der innere Querschnitt (wird er genannt? Bin gerade zu faul, das ganze Video zu sehen) müsste immer noch größer sein als der innerhalb der Kühlstruktur. Die besondere Bauweise sollte also nicht mehr Durchfluss kosten, als ein weiterer Kühlkörper und verkraften viele Kreisläufe. Da es hier mehr um Style denn um das letzten Zehntelkelvin geht, ein akzeptabler Tausch.

        Was man vielleicht eher überdenken sollte, ist das wuchtige Auftreten des sehr großflächigen und sehr dicken Kühlkörpers. Ein normal-kleiner Kühler mit in der Halterung versteckter Wasserkühlung würde für erstaunen sorgen. (Habe ich mir jedenfalls mal so überlegt, dann aber wegen der Problematik "auf 4 mm Durchmesser Wasser, Dichtung und Zugkräfte unterbringen" nie umgesetzt.) Wenn dagegen ein drei bis vier Zentmeter hohes Monstrum das gesamte Sockelumfeld ausfüllt, dann kann man auch gleich einen Monoblock mit Anschlüssen nach oben, wie bei Grafikkarten üblich, jenseits der PCB-Kante nach hinten bauen. Das wäre einfacher, hätte keine zusätzlichen Engstellen und Leckagerisiken und Standard-ATX-kompatibel sind die Abmessungen so oder so nicht. Außerdem fehlt noch die Einbindung einer (um 90° gedrehten) Grafikkarte in dritter Ebene.
      • Von Schnitzelnator Software-Overclocker(in)
        Nichts für mich. Zu schwach und klobig. Es wird ja gar nichts dezenter durch das Ding, sondern noch massiver, als wenn da einfach 2 Schläuche an einem kleinen Kühler angeschlossen wären.

        Edit: Also als einmaligen Prototypen, um auf einer Messe zu zeigen: "Hey, ich hab hier was, was sonst noch keiner hatte", finde ich es sehr interessant.

        Edit2: Wenn es durchsichtig und kleiner wäre, und man so den Heatspreader beleuchtet sehen könnte, dann wäre das krass. Dazu müsste es sich so auf den Heatspreader pressen, dass es per direct contact mit dem Wasser kühlen kann und das Wasser bräuchte Zusätze, die verhindern, dass Mineralien vom Heatspreader abgelöst werden.
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