Freezer 13 X: Neue Budget-CPU-Kühler von Arctic
Hersteller Arctic hat die Freezer 13-Reihe aufpoliert, unter anderem mit einem X-Suffix versehen und die vier neuen CPU-Kühler jüngst vorgestellt. Dabei wird wieder ein Unterschied zwischen Varianten für AMD- und Intel-Sockel gemacht.
Arctic hat mit der Freezer 13 X-Reihe neue CPU-Luftkühler vorgestellt. Die neuen Modelle verstehen sich als Nachfolger der bisherigen Freezer 13-Produkte ohne X-Suffix und kommen in vier unterschiedlichen Varianten auf den Markt. Dabei wandelt Arctic auf alten Pfaden, denn eigentlich hätte das Aufgebot halbiert werden können, der Hersteller kehrt jedoch zurück zur Trennung von Modellen für aktuelle AMD- sowie Intel-Sockel.
So sind die als Freezer A13 X bezeichneten Modelle einzig für den Einsatz im Verbund mit dem aktuellen AMD-Sockel AM4 vorgesehen. Älter AMD-Sockel werden nicht unterstützt. Mehr Optionen bieten hingegen die Freezer i13 X-CPU-Kühler. Die sind ausschließlich mit Intel-Sockeln kompatibel, unterstützten dafür jedoch die LGA-Sockel 1151, 1150, 1155, 1156, 2066 sowie 2011(-3).
Vorgesehen sind die CPU-Kühler alle jeweils für den Betrieb mit CPUs mit einer maximalen TDP von 150 Watt. Gemeinsamkeiten finden sich derweil auch bei fast allen restlichen Spezifikationen. So setzt Arctic in allen Fäll und somit bei allen vier Modellen auf den wesentlich gleichen Aufbau des Kühlkörpers. Jeweils 44 Kühlfinnen und drei versetzt verlaufende Direct Touch Heatpipes sorgen für den Abtransport der Wärme.
Gegenüber den vorangegangenen Freezer 13-Kühlern verspricht Arctic eine optimierte Kühlleistung. Die Zugewinne variieren dabei nach CPU-Modell sowie auch zwischen AMD- und Intel-Prozessoren. So läge die Maximaltemperatur mit dem Freezer A13 X beim AMD Ryzen 5 3600X ohne Overclocking bei 86 Grad Celsius. Mit dem Arctic Freezer 13 waren es noch 90 Grad, während die CPU mit dem von AMD beigelegten Wraith Spire bis zu 93 Grad Celsius erreiche. Bei den Intel-Prozessoren greift Arctic zum Core i7-8700K mit Overclock auf 4,4 GHz als Vergleichsmodell. Mit dem Vorgänger, dem Freezer 13, seien hier noch 84 Grad Celsius in der Spitze gemessen worden, der Freezer i13 X kühle die CPU hingegen auf 81 Grad herunter.
Zugleich sinke mit den neuen Modellen auch die Betriebslautstärke. Waren es beim Freezer 13 noch bis zu 0,5 Sonne, läge die Maximallautstärke der Freezer 13 X-Modelle hingegen bei 0,3 Sonne.
Ab Werk liegen den Kühlern die jeweiligen Montage-Kits bei, zudem sind die Kühler bereits mit MX-2-Wärmeleitpaste versehen. Abseits der Basis-Modelle mit Lüftern, die jeweils mit hydrodynamischen Lagern ausgestattet sind, bietet der Hersteller mit dem Freezer A13 X CO und Freezer i13 X CO auch Alternativen mit langlebigeren 92-mm-Lüftern an, die über ein Doppelkugellager verfügen.
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Der Preisunterschied ist gering. Als unverbindliche Preisempfehlung - man beachte die aktuell reduzierte Mehrwertsteuer - schlägt der Arctic Freezer A13 X mit 22,41 Euro zu Buche, während der A13 X CO für 24,36 Euro vom Hersteller angeboten wird. Etwas teurer fallen die Intel-Pendants mit 23,39 Euro für den Freezer i13 X und 25,33 Euro für den Freezer i13 X CO aus.

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Danke Jaraffi, für Deine Testreihe!