Fractal Design: CPU-Kühler wegen mangelhafter Kühlung zurückgerufen
Der Hersteller Fractal Design hat ein Problem mit seiner AIO-Serie Lumen identifiziert und stoppt den Verkauf. Dazu werden Besitzer eines solchen CPU-Kühlers dazu aufgerufen, über ein Webformular ein Ersatzgerät anzufordern. Anwender haben dem Unternehmen zufolge über einen Anstieg ihrer CPU-Temperaturen berichtet.
Schlechte Nachrichten für Besitzer der All-in-One-Wasserkühlung Lumen vom Hersteller Fractal Design: Das Unternehmen hat ein Problem mit seinen Kühlern entdeckt und stoppt den Verkauf. Wie Fractal Design schreibt, haben Nutzer über einen Anstieg der CPU-Temperaturen berichtet. Das Team arbeitet derzeit an einer neuen Version des Kühlers und Besitzer sollen über ein Webformular ein Ersatzgerät anfordern können.
AIO-Kühler Lumen scheint nicht zu kühlen
Wie das Unternehmen in einer Stellungnahme schreibt, könnten die Lumen-Geräte, die derzeit keine Temperaturprobleme verursachen, weiter verwendet werden. Die Erfahrung der Nutzer habe für Fractal Design jedoch die oberste Priorität, weshalb man sich dazu entschloss, den Verkauf von Lumen weltweit zu stoppen, bis sichergestellt werden kann, dass die Qualitätsstandards vollständig erfüllt werden.
Bei Untersuchungen der betroffenen AIO-Serie von Lumen deuten die Ergebnisse darauf hin, dass das im Aluminiumkühler verwendete Lötmaterial sowie Verunreinigungen, die während der Herstellung in das Gerät gelangten, eine Reaktion mit der chemischen Zusammensetzung der Kühlflüssigkeit hervorrufen können. Dies könne im Laufe der Zeit zu Ablagerungen in der zirkulierenden Flüssigkeit führen, welche sich in den Lamellen des CPU-Blocks verfangen und durch die Blockierung einen Temperaturanstieg verursachen könnten.
Das Unternehmen will an einer neuen Version des Geräts mit einem aktualisierten Kühler sowie einer neuen Flüssigkeitsformel arbeiten. Dazu sollen auch die Verfahren und Richtlinien für die Montage überarbeitet werden. Fractal Design hofft, bereits in sechs Wochen neue Geräte als Ersatz für Lumen-Besitzer anbieten zu können.
Quelle: Fractal Design via PC Gamer


Das war nichts weiter als eine Eisbaer mit einem verkleinerten Pumpengehäuse ohne Ausgleichsbehälter und entsprechend erschwerter Erweiterbarkeit. Die beiden Produkte stehen technisch in gleichen Verhältnis zueinander wie die Cooler Masters Eisberg und die Fractal Design Kelvin auf Basis von Alphacool erster DC-LT-Generation.
Unabhängige Vollkupfer-KoWaKüs gab es von Swiftech und von EKWB (Predator und Phoenix). Aber letztere waren wohl zu teuer für den Markt und wurde gegen konventionellere Designs ersetzt, erstere machen meinem Wissen nach gar nichts mehr. Ich glaube, Thermaltake hatte auch mal eines der alten Vollkupferkits vormontiert und -gefüllt ausgeliefert, lange bevor irgend jemand von "Kompaktwasserkühlung" gesprochen hat.
Wäre das Problem bei Kupferradiatoren weniger zu erwarten? Kupfer ist einfacher zu verlöten und es sind auch keine Zusätze nötig, die Probleme durch Materialmix verhindern sollen. Es gibt aktuell aber praktisch nur einen Hersteller, der Kupferradiatoren verbaut, und das ist Alphacool.
Der einzige große Nachteil von Aluminium ist elektrochemische Korrosion in Kombination mit Kupferkühlern, was bessere und mehr Inhibitoren erforderlich macht. Allerdings verzichtet auch Alphacool bei den Kupferlösungen nicht auf Wasserzusätze, einzelne Hersteller haben schon mit ebenfalls unbedenklichen Voll-Aluminium-Designs experimentiert und allgemein gibt es auch Kreisläufe, die 5-10 Jahre Nutzungsdauer erreichen. Mehr, wenn man nachfüllen kann. Also eigentlich ist vieles machbar – wenn man ordentlich arbeitet.
Mit steigendem Gewicht und steigender Größe erhöht sich auch die Hebelwirkung aufs Mainboard.
Mindestens eine weitere Heatpipe würde man wohl noch unterbringen können, fraglich ist, ob es was bringt. Einige Kühler mit Vaporchamber gab es auch schon, aber eher als Nische. Vielleicht kann Noctua das Konzept zu einem Top-Produkt bringen.