Freezer 7 X und Shadow Rock 3: Neues von der CPU-Kühlerfront
Arctic und Be Quiet! haben neue CPU-Kühler veröffentlicht. Von Arctic kommt mit dem Freezer 7 X ein Nachfolger des Freezer 7 Pro, der preislich im Einsteigersegment ansiedelt. Für den Shadow Rock 3 von Be Quiet! müssen potenzielle Käufer mehr Geld locker machen - erhalten dafür aber auch mehr Kühlfläche.
Arctic schickt den Freezer 7 Pro nach zehn Jahren Einsatz in Rente. Der ähnlich kompakte Nachfolger heißt Freezer 7 X und soll den Ruheständler, dank verbessertem Kühlkörperdesign, um zehn Prozent überflügeln. Gleichzeitig wurde an der Preisschraube gedreht: Dank optimierter Fertigungsprozesse soll der CPU-Kühler sogar etwas günstiger ausfallen.
Arctic setzt beim Freezer 7 X auf einen druckoptimierten 92-mm-Lüfter, 44 Lamellen, zwei versetzt angebrachte 6-mm-Direct-Touch-Heatpipes und eine schwarze Kühlkörper-Abdeckung. Die Sockel-Kompatibilität ist breit gefächert und schließt die üblichen Plattformen von AMD und Intel ein, ausgenommen die HEDT-Ebene.
Wie Arctic mitteilt, ist der Freezer 7 X ab sofort bei Amazon zur UVP von 16,99 Euro erhältlich. Unser Preisvergleich führt den Kühler ebenfalls, zeigt aber noch keinen Händler, der ihn auf Lager hat. Eine zusätzliche Variante mit Doppelkugellager erscheint als Freezer 7 X CO "in Kürze".
Shadow Rock 3 kostet 50 Euro
Be Quiet! war in den letzten Wochen ebenfalls nicht untätig und präsentiert mit dem Shadow Rock 3 einen neuen CPU-Kühler für die Mittelklasse. Laut Hersteller wartet er mit einem neu gestalteten Kühlkörper- und Heatpipe-Layout auf, während den Abtransport der Hitze nun ein 120 Millimeter großer Shadow Wings 2-Lüfter übernimmt. Insgesamt soll sich die Nennkühlleistung dadurch auf eine TDP von 190 Watt verbessert haben.
Statt vier 8-Millimeter-Heatpipes wie beim Vorgänger kommen beim Shadow Rock 3 fünf 6 Millimeter starke Wärmerohre zum Einsatz, wobei man auf Direct Touch setzt. Durch die Verringerung der Lamellen von 51 auf 30 konnte man zudem das Gewicht von 1.120 auf 716 Gramm reduzieren. Dadurch verringert sich die vertikale Belastung der Hauptplatine erheblich - so der Hersteller.
Kühler und Lüfter seien voneinander entkoppelt. Wer die Kühlleistung erhöhen will, könne einen weiteren Propeller an der Rückseite anbringen. Ab Werk soll bei maximaler Drehzahl kein Schalldruck oberhalb von 24,4 dB(A) generiert werden. Abseits der besseren Leistungswerte verweist man auf das neue Top-Mounting-Design samt mitgeliefertem Schraubendreher. Hiervon erhofft sich Be Quiet! eine Montage, die leichter von der Hand geht.
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Der Shadow Rock 3 ist mit allen aktuellen CPU-Sockeln von Intel und AMD kompatibel, ausgenommen dem TR4 und sTRX4 für Threadripper-Prozessoren. Laut Hersteller ist der Shadow Rock 3 ab dem 3. März 2020 zu einem empfohlenen Verkaufspreis von 49,90 Euro erhältlich. Unser Preisvergleich kennt den CPU-Kühler auch schon, zeigt ihn aber tatsächlich noch nicht als lagernd an.
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Jede Menge CPU-Kühler im Vergleich, Tipps und Infos finden Sie auch in unserem PCGH-Ratgeber CPU-Kühler.

Über nen Wasserkasten hab ich auch schon öfter nachgedacht aber immer wieder verworfen. Ist einfach Quatsch.
Mein alter Brocken Eco wurde schon etwas lauter und ich wollte was größeres.
Beim Brocken 3 kann man übrigens den Ram problemlos wechseln. Der Kühler steht nicht über dem Ram.
Oder doch lieber Alpenföhn Broken 3? Ach ich kann mich nicht entscheiden aber habe ja noch Zeit.
Der Freezer 7X von Artic ist wohl eher ein sehr sehr günstiger Boxed Kühler Ersatz. Für 5 EUR mehr bekommt man ja schon den Arctic Freezer 34 und der ist auch besser.
Erstmal Tests abwarten, aber auf den ersten Blick sieht das Teil von beQuiet nicht nach einem sonderlichen Upgrade aus.