15 CPU-Benchmarks: World of Warcraft: Mists of Pandaria im Test mit Kombiprozessoren

14
Special Mark Mantel Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Der beste Kombiprozessor: World of Warcraft: Mists of Pandaria im Test mit 15 Konfigurationen
Quelle: PC Games Hardware

Obwohl World of Warcraft bereits 9 Jahre auf dem Buckel und bereits zahlreiche Erweiterungen spendiert bekommen hat, ist Blizzards MMORPG-Klassiker mit mehreren Millionen Abonnenten immer noch sehr beliebt. Anlass genug für uns, einige aktuelle sowie etwas ältere Kombiprozessoren, das heißt CPUs mit integrierter Grafikeinheit, mit dem Spiel zu benchen.

Der beste Kombiprozessor: World of Warcraft: Mists of Pandaria im Test mit 15 Konfigurationen Quelle: PC Games Hardware Der beste Kombiprozessor: World of Warcraft: Mists of Pandaria im Test mit 15 Konfigurationen Zuletzt haben wir mit Adobe Lightroom 5.3 das CPU-seitige Gesamtpaket von 50 (Kombi-)Prozessoren getestet, wo sowohl Single- als auch Multi-Thread-Performance samt AMDs Modulbauweise und Intels SMT eine Rolle spielten. Nun folgen einige Benchmarks, in denen auch die jeweilige, integrierte Grafikeinheit stark zum Tragen kommt. Als Testparcours haben wir uns die jüngste WoW-Erweiterung Mists of Pandaria ausgesucht: Ein verbreitetes Spiel, das mit seiner Comic-artigen Grafik nicht zu anspruchsvoll ist, aber auch nicht allzu bescheiden aussieht - das perfekte Anwendungsgebiet eines Kombiprozessors.

Getestet haben wir verschiedene Modelle aus Intels Ivy-Bridge- respektive Haswell-Riege sowie einige APUs (Trinity, Richland, Kaveri) aus dem Hause AMD. Zum Vergleich haben wir eine Kombination aus Athlon X4 740 samt Radeon R7 250 1 GiByte GDDR5 herangezogen, um zu sehen, wie sich "dedizierte" Low-End-Kost im Vergleich schlägt. Außerdem findet sich im Testfeld ein mobiler Core i7-4950HQ wieder, der mit seiner HD-5200-Grafikeinheit ("Iris Pro") Intels Flaggschiff darstellt.

Der beste Kombiprozessor: World of Warcraft: Mists of Pandaria im Test mit 15 Konfigurationen

In Full HD mit mittleren Grafikdetails ("Medium") kann sich der Core i7-4950HQ als Kombiprozessor noch am besten schlagen, lediglich unsere Vergleichskonfiguration ist noch um 39 Prozent flotter unterwegs. Fast auf Augenhöhe befindet sich AMDs A10-7850K, den wir aufgrund des überarbeiteten Speichercontrollers und dem sich daraus ergebenden Hunger nach hohen Bandbreiten mit DDR3-2400-RAM getestet haben. Die ältere Richland-APU A10-6800K schafft es durchgehend noch auf mindestens 60 Fps, der kleinere A10-6700 nicht mehr ganz. Intels Desktop-i7's befinden sich im Mittelfeld, wohingegen der Pentium G3420 sowie Core i5-3470 am schlechtesten abschneiden. Ersterer schafft es durchschnittlich immer noch auf über 30 Fps, sinkt teilweise jedoch auf 29 ab.

In höheren Grafikeinstellungen ("Good") samt 4x MSAA muss sich der Core i7-4950HQ bereits ganz knapp dem A8-5600K geschlagen geben. Wir vermuten, dass dieser Umstand mit dem embedded DRAM zusammenhängt. Durch die zusätzliche Kantenglättung wird der Zwischenspeicher stärker befüttert, sodass der Bandbreitenvorteil der ansonsten langsameren GPU verkleinert wird. Die wichtige 30-Fps-Hürde wird nur vom A10-7850K durchgängig gemeistert, der A10-6800K rutschte auf bis zu 27 Fps ab.

Zusätzlich haben wir die Leistungsaufnahme des gesamten Systems protokolliert und daraus ein Euro/Fps-Verhältnis ermittelt. Aufgrund der sehr weiten Preisspannen bei Mainboards und Arbeitsspeicher haben wir diese Komponenten außen vor gelassen, um zumindest einen theoretischen Vergleichswert zu erhalten. Da der Core i7-4950HQ lediglich in mobilen (Komplett-)Lösungen vorzufinden ist, haben wir diesen ebenfalls nicht mit in den Vergleich aufgenommen. AMDs Einsteiger-APUs kommen hier auf die besten Werte, allerdings muss hier abgewägt werden, ab wann ein Titel noch spielbar ist oder eben nicht. Als Randinformation: Die Leistungsaufnahme unter höheren Einstellungen sinkt bei den meisten Konfigurationen, da dort die GPU schneller limitiert und der CPU-Part somit "mehr idlet".

Der beste Kombiprozessor: World of Warcraft: Mists of Pandaria im Test mit 15 Konfigurationen - Fazit

Will man tatsächlich auf die integrierte Grafikeinheit eines Kombiprozessors zurückgreifen, stellt AMDs jüngstes Kaveri-Pendant A10-7850K vermutlich die beste Alternative dar. Intel kann die fehlende GPU-Leistung aktuell nur mit den 128 MiByte EDRAM wett machen, verliert im Vergleich aber bei höheren Details. Außerdem gibt es entsprechende Lösungen lediglich im Mobile-Segment. Mit AMDs kleineren, respektive älteren APUs sowie Intels sonstigen Modellen müssen gegebenenfalls die Ansprüche heruntergeschraubt werden, damit man noch in spieltauglichen Gewässern fährt. Auf kurze Sicht bildet zudem eine Kombination aus Low-End-CPU samt -GPU eine attraktive Alternative, die in unserer Form bereits ab 126 Euro erhältlich ist. Spätere Grafikkartenaufrüstungen kommen dann aber nur noch bedingt in Frage, da die CPU schneller limitiert.

14
    • Kommentare (14)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Stephan Volt-Modder(in)
        Der Artikel geht morgen online, bis dahin müsst ihr euch leider gedulden.
      • Von PCGH_Stephan Volt-Modder(in)
        Der Artikel geht morgen online, bis dahin müsst ihr euch leider gedulden.
      • Von keinnick Lötkolbengott/-göttin
        Vielleicht ist das WoW-Abo von PCGH abgelaufen.
      • Von Fearofdeath Freizeitschrauber(in)
        will artikel lesen
      • Von silent-hunter000 Software-Overclocker(in)
        Geht immer noch nicht XD.
        Hoffentlich sind von den amd apus die 5xxxer 6xxxer und 7xxxer mit jeweils 2 Modellen vertreten.
      • Von Kirch PC-Selbstbauer(in)
        Super idee
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 06/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk