[PLUS] Anleitung: Flüssigmetall-Paste entfernen - Erfolg und Misserfolg, von Papier bis Salzsäure
PCGH Plus: Flüssigmetall-"Pasten" stellen seit langem die thermisch besten Wärmeleitmittel am Markt. Sie stehen aber in dem Ruf, sich kaum wieder entfernen zu lassen - zu Unrecht, wie wir in dieser Anleitung zeigen. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 10/2023.
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Über-, aber nicht flüssig?
Als Coollaboratory 2005 die "Liquid Pro" auf den Markt brachte, staunte die Hardware-Welt: Der Vorsprung auf ältere High-End-Wärmeleitmittel war teilweise doppelt so groß wie deren Abstand zu Mittelklasseprodukten. Heute hat sich die Lücke deutlich verkleinert; je nach System schaffen konventionelle Wärmeleitpasten sogar den direkten Anschluss. Aber für Tuner auf der Jagd nach dem letzten Kelvin Temperaturverbesserung sind Flüssigmetalle weiterhin erste Wahl.
Licht mit Schatten
Doch die perfekte Anpassungsfähigkeit selbst an kleinste Unebenheiten und die hohe Wärmeleitfähigkeit gehen mit Nachteilen einher. Von Anfang an unbegründete gesundheitliche Vorurteile gegenüber den Gallium-Indium-Legierungen sowie der durch geringste Mengen je Anwendung relativierte Preis sollen dabei in diesem Artikel kein Thema sein, ebenso wenig die Unverträglichkeit mit Aluminium-Kühlern und die elektrische Leitfähigkeit: Ja, man muss Flüssigmetall mit Bedacht, sorgfältig und nicht um ein Vielfaches überdosiert auftragen, sonst kann es Hardware zerstören. Aber Enthusiasten, denen die besten konventionellen Wärmeleitpasten nicht mehr reichen, werden ihre Komponenten ohnehin mit Bedacht, mit Sorgfalt und fernab aller Garantiebestimmungen behandeln. Gerade diese Nutzergruppe treibt eher eine andere Sorge um: Wie wird man das Zeug wieder los?
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Folgende Themen finden Sie im Artikel:
- Eintrocknen vs. aushärten
- Fehlschlag 1: Papier
- Fehlschlag 2: Alkohol
- Erfolg 1: Schaber mit weicher Kante
- Erfolg 2: Schaber mit harter Kante
- Erfolg 3: Wärmeleit- als Polierpaste
- Rabiate Methoden für Härtefälle: Schleifpapier, Salzsäure, Zitronensäure
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