PCGH-Plus Label [PLUS] Fit für 2021: Neue Tests für Ryzen 5000 & Co.

PCGH Plus: Die Anforderungen an Prozessor und Grafikkarte steigen mit jedem neuen Spiele-Titel. PCGH hat den CPU- und GPU-Benchmark-Parcours überarbeitet und an die neuen Anforderungen angepasst. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 04/2021.

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 Fit für 2021: Neue Tests für Ryzen 5000 & Co.
Quelle: PC Games Hardware

Fit & frisch für 2021

Alle Jahre wieder erfinden sich nicht nur PC-Spiele, die 3D-Grafik und Hardware neu, sondern auch unser Anspruch an unsere Benchmarks. Fleißige Leser wissen, dass wir auf Seiten der CPU-Benchmarks erst vor rund sechs Monaten (Ausgabe 10/2020) umfangreiche Optimierungen und Veränderungen am Test-Parcours für Prozessoren vorgenommen haben. Viele dieser Erkenntnisse bleiben erhalten, wir konzentrieren uns auch dieses Jahr hauptsächlich auf die Spiele-Leistung, heben jedoch den Anspruch durch neue Benchmarks und veränderte Testbedingungen an. Die komplette Liste der verwendeten Spiele finden Sie in der Tabelle auf den Folgeseiten. Herausgekommen ist eine spannende Analyse aktueller Prozessoren, welche die Spielbarkeit im Jahr 2021 widerspiegelt.

Höchste Präzision

Die größte Neuerung an der Test-Plattform für Prozessor-Benchmarks ist die Grafikkarte. Statt einer MSI Geforce RTX 2080 Ti Gaming Z Trio verwenden wir nun eine Asus ROG Geforce RTX 3090 Strix OC. Dies erlaubt uns die Grafik-Details in den verwendeten Spielen meist auf die höchste Stufe zu setzen, Ausreißer wie Assassin's Creed Valhalla einmal ausgeklammert - dazu später mehr. Uns ist es wichtig, einen Puffer zu schaffen, damit zukünftige Prozessor-Generationen nicht von der Grafikkarte limitiert werden und ihr volles Potenzial aufzeigen können. An der bewährten Testmethodik haben wir nichts verändert: Jede CPU wird vor den Benchmark-Durchläufen einer Aufheizperiode unterzogen, während jener sich der Kerntakt (Boost) auf ein bestimmtes, von Modell zu Modell unterschiedliches Niveau absenkt. Im UEFI konfigurieren wir ein TDP-Limit: Jede CPU wird auf die Parameter konfiguriert, die der Hersteller für das jeweilige Modell vorsieht. Bei einem Intel Core i9-10900K sind das beispielsweise 125 Watt (TDP), während der Boost für 56 Sekunden 250 Watt anlegen darf.

Durch das Aufheizen zwingen wir jede CPU, in ihren Dauerlastzustand zu gehen, auf diese Weise vermeiden wird unrealistisch hohe Werte und ermöglichen einen fairen Vergleich, Sie spielen schließlich nicht nur für 56 Sekunden, sondern über einen längeren Zeitraum. Die Taktfrequenz des verbauten Arbeitsspeichers wird ebenfalls auf die Herstellervorgabe forciert, die Menge mit 32 GiB (bei DDR4) und die Timings (XMP) geben wir vor. Wir nutzen, wenn möglich, immer die neueste Version von Windows 10 inklusive aller (Sicherheits-)Updates. Jeder Benchmark besteht aus drei Durchläufen, die jeweils 20 Sekunden lang dauern. Nach wie vor wird die geringstmögliche 16:9-Auflösung für die Benchmarks verwendet, wahlweise reduzieren wir die Auflösung mithilfe der Skalierung noch weiter nach unten, um die GPU-Last weiter zu minimieren. Als einziges Tool zum Aufzeichnen und Auswerten der durchschnittlich erreichten Leistung (Average Fps) und der Frametimes (Perzentil P1 (Millisekunden in Fps)) nutzen wir CapFrameX (CX) in der jeweils aktuellen Version. CX ermöglicht eine Ausreißer-Erkennung, welche wir mit maximal fünf Prozent auf die Frametimes anwenden, was die Präzision der Ergebnisse erhöht.

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Folgende 15 Prozessoren finden Sie im Test: 
  • Intel Core i7-10700K
  • Intel Core i9-10900K
  • Intel Core i9-9900K
  • Intel Core i5-10600K
  • Intel Core i7-8700K
  • AMD Ryzen 5 5600X
  • AMD Ryzen 9 3900XT
  • AMD Ryzen 7 5800X
  • AMD Ryzen 9 5900X
  • AMD Ryzen 7 3700X
  • AMD Ryzen 5 3600
  • AMD Ryzen 3 3300X
  • Intel Core i7-7700K
  • Intel Core i7-5775c
  • Intel Core i7-4790K
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