PCGH-Plus Label [PLUS] Neue 4-Kern-CPU schneller als 16-Kerner von 2019? PCGH macht den "Retro"-Test

PCGH Plus: CPU-Professor Dave van Core erklärt heute, wie wir damals im Mittelalter mit nur einem Prozessor-Kern zurechtgekommen sind und klärt die Frage, ob 16-Kern-Prozessoren eine Investition in die Zukunft sind. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 11/2023.

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 Neue 4-Kern-CPU schneller als 16-Kerner von 2019? PCGH macht den "Retro"-Test
Quelle: PC Games Hardware

2 x 3 x 4 macht Neune

Wer braucht schon 16 Kerne und 32 Threads im Desktop? AMD muss sich diese Frage jedenfalls nicht gestellt haben, als sie 2019 mit Zen 2 (Ryzen 3000) erstmalig nicht nur einen 12-, sondern auch gleich noch einen 16-Kerner für den vergleichsweise schmalen Taler im Desktop auf den Markt brachten. Im High-End-Desktop (HEDT) war das natürlich ein alter Hut, denn Intel hatte mit dem Core i9-7980XE gar 18 Kerne am Start. Doch die waren sehr teuer, der Einführungspreis des HEDT-Kerngiganten betrugt 2017 satte 1.880 Euro. Dagegen wirkten die 819 Euro, die AMD zum Launch für den Ryzen 9 3950X (16c/32t) aufgerufen hat, wie eine Sensation. Intel musste reagieren und halbierte die Preise der HEDT-CPUs glatt - AMD hatte Eindruck hinterlassen, nach der langen Durststrecke von Bulldozer über Excavator bis hin zu den Zen-Designs, welche in den ersten beiden Ausführungen (Zen und Zen+) noch nicht vollständig überzeugen konnten. Zen 2 markiert für AMD die Zeit, wo man zu Intel aufschließen und wieder konkurrenzfähig werden konnte. Da wäre es doch eine wirklich gute Idee gewesen, direkt das Topmodell mit 16 Kernen zu kaufen, um auch in Zukunft "Ruhe" zu haben. Oder etwa doch nicht?

Genau dieser Frage gehen wir heute nach. CPU-Professor Dave hat sich den Ryzen 9 3950X geschnappt und mit vielen anderen CPUs verglichen, darunter auch moderne Vierkerner. Natürlich liegt der Fokus auf der Frage nach der Gaming-Tauglichkeit, doch auch Anwendungen wie Photoshop oder Premiere werden genauer beleuchtet. Es gilt die Frage zu klären, ob es 2019 klug war, in einen 16-Kerner zu investieren, oder ob die Entwicklung aufseiten der Software doch nicht so schnell vorangeschritten ist, wie sich das einige gewünscht hätten.

Der Artikel mit Benchmark-Vergleichen wird abgerundet durch eine Rückschau ins Jahr 2005. Da hat nämlich der erste Zweikern-Prozessor das Licht der Welt erblickt.

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Folgende Themen finden Sie im Artikel: 

  • Kurze Geschichte der Mehrkernprozessoren
  • 16 gegen 4 Kerne: Keine einfache Frage
  • Benchmarkvergleich: "Alt", aber gut?
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