AMD: OEM-Einsteiger-APU Athlon Gold Pro 4150 GE gesichtet
Vor allem das Einsteigersegment leidet unter der aktuellen Chipkrise. Weder AMD noch Intel haben aktuell einen Chip der neusten Architektur für weniger als 200 € im Angebot, obwohl durchaus Nachfrage bestünde. Stattdessen werden ältere Architekturen wieder aufgewärmt und teils als OEM-exklusive Chips am DIY-Markt vorbei verkauft. Lesen Sie dazu von AMDs neuem Athlon Gold Pro 4150 GE.
Seit AMD den Sockel AM4 nutzt, ist die Modellbezeichnung Athlon selten geworden. Früher stand sie einmal für flotte Chips wie den Athlon 64 X2, später für Office-Modelle wie den Athlon II X4 630 und zuletzt für Einsteigerchips wie den Athlon 200GE oder Athlon 3000G. Diese Trennung zwischen Athlon als Einsteigermodell und Ryzen für potentere Modelle soll beibehalten werden und ein neuer Athlon bahnt sich an.
Nachdem AMD im CPU-Segment mit den Ryzen-5000-Modellen einen echten Erfolg feiern konnte, wurden alle Modelle auf die neue Zen-3-Architektur umgestellt. Beinahe alle, denn unterhalb des Ryzen 5 5600G gibt es immer noch keine neuen Modelle und die bisherigen frei erhältlichen Athlons basieren bestenfalls auf der Zen+-Architektur. Nun kündigt sich der Athlon Gold Pro 4150GE an. Die kleine APU soll mit vier Zen-2-Kernen ausgestattet sein. Diese sollen mit 3,3 GHz Basistakt und einem Turbotakt von bis zu 3,7 GHz unterwegs sein und müssen auf Hyperthreading verzichten. Die GE-Kennzeichnung erklärt die geringe TDP von 35 Watt, es könnte also auch eine G-Version mit einer TDP zwischen 50 und 65 Watt geben. Im Vergleich zu vorigen Athlon-APUs soll dieses neue Modell über die dritte Generation der Vega-Kerne verfügen und fünf Compute-Einheiten mit bis zu 320 Compute-Kernen mitbringen.
Die Einordnung als Pro-Chip lässt leider vermuten, dass der Chip exklusiv für OEMs verfügbar sein wird und nur im asiatischen Markt für DIY-PC-Bauer erhältlich sein wird. Eine Zen-3-basierte preiswerte frei erhältliche APU bleibt AMD damit weiterhin schuldig.
Quelle: wccftech

Ryzen = SMT