Alder Lake: Intel warnt vor Schäden bei der Übertaktung von Non-K-Chips

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Intel Alder Lake 
Quelle: Intel

Während alle aktuellen Ryzen-Prozessoren unabhängig von ihrer Kennung über einen offenen Multiplikator verfügen, sind Intels Prozessoren in die übertaktbaren Modelle mit K-Suffix und die nicht übertaktbaren Modelle ohne eingeteilt. Der Übertakter "der8auer" hat eine Lösung dafür gefunden, die das Preis/Leistungs-Verhältnis der "nicht übertaktbaren" Modelle stark verbessert. Lesen Sie im Folgenden von der Positionierung, die Intel dazu einnimmt.

In einem sehr populären Video vom letzten Sonntag hatte der Übertakter Roman "der8auer" Hartung erstmals Alder Lake Chips ohne das K-Suffix übertaktet. Dazu nutzte er die Möglichkeit, den BCLK zu erhöhen und gleichzeitig eine Option in Tweaker's Paradise von Asus, die durch entsprechende Multiplikatoren sicherstellt, dass trotz des erhöhten BLCK ein problemloser Betrieb gewährleistet werden kann.

Während diese Entdeckung zwar äußerst interessant war, stellte sie dennoch für die meisten Nutzer keine sinnvolle Option dar, da teure Z690-Mainboards von Asus ROG verwendet worden waren. Seitdem allerdings vor zwei Tagen klar wurde, dass die Möglichkeit des BLCK-OC auch mit günstigeren Mainboards mit B660-Chipsatz funktioniert, wurde das Thema interessanter. Mittlerweile ist klar, dass Alder Lake Non-K-OC aus Preis/Leistungssicht die beste Möglichkeit für Spieler darstellen könnte, da "der8auer" eine erste Platine mit DDR4 für BLCK-OC angekündigt hat.

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Auch Intel hat sich inzwischen zu dem Thema geäußert und erwartungsgemäß verhalten reagiert. Gegenüber Tom's Hardware positionierte sich das Unternehmen gegen das Übertakten der Non-K-CPUs. Diese seien nicht dafür ausgelegt und man würde keine Garantie auf das Betreiben der Chips außerhalb ihrer Spezifikationen gewähren. Die Änderungen an den Taktraten bzw. Spannungen könnten den Prozessor und andere Komponenten im System schädigen oder die Lebensdauer reduzieren. Während das zwar nicht begeistert wirkt, hat Intel in dem Statement nicht verlauten lassen, dass man aktiv dagegen vorginge, wodurch immer noch Hoffnung besteht, dass die Alder Lake Non-K Chips sich zu wahren P/L-Siegern mausern können.

Quelle: Tom's Hardware

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    • Kommentare (44)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von derneuemann Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von RyzA
        Auch da ist eigentlich die Rohleistung schon hoch genug. Wenn man mal mit älteren CPU Generationen vergleicht.

        Aber soll jeder so machen wie er will. Ich sage ja nichts dagegen.
        Natürlich ist man aktuell in einer guten Situation, da selbst die kleineren Modelle schon extrem schnell sind, ab Werk. Aber für mich, wie auch bestimmt einige Andere, warum sollte ich die mögliche Leistung liegen lassen.

        Wenn ich aktuell die CPU wechseln würde, dann wäre es ein 12600k(f) mit schnellem Speicher und einem leichtem Kern OC, auf die Taktraten des 12900k.
      • Von derneuemann Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von RyzA
        Auch da ist eigentlich die Rohleistung schon hoch genug. Wenn man mal mit älteren CPU Generationen vergleicht.

        Aber soll jeder so machen wie er will. Ich sage ja nichts dagegen.
        Natürlich ist man aktuell in einer guten Situation, da selbst die kleineren Modelle schon extrem schnell sind, ab Werk. Aber für mich, wie auch bestimmt einige Andere, warum sollte ich die mögliche Leistung liegen lassen.

        Wenn ich aktuell die CPU wechseln würde, dann wäre es ein 12600k(f) mit schnellem Speicher und einem leichtem Kern OC, auf die Taktraten des 12900k.
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Birdy84
        Hier geht es allerdings um kleinere CPUs, die eben nicht ab Werk schon ans Limit getaktet sind. Daher ist diese Möglichkeit besonders interessant.
        Auch da ist eigentlich die Rohleistung schon hoch genug. Wenn man mal mit älteren CPU Generationen vergleicht.

        Aber soll jeder so machen wie er will. Ich sage ja nichts dagegen.
      • Von Birdy84 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von RyzA
        Übertakten braucht man doch heute sowieso nicht mehr. Da die CPUs relativ hoch getaktet sind.
        Von daher:
        Hier geht es allerdings um kleinere CPUs, die eben nicht ab Werk schon ans Limit getaktet sind. Daher ist diese Möglichkeit besonders interessant.

        @Topic: Ich kann mir nicht vostellen, dass Intel die Thematik nicht bekannt ist. Entweder die haben diese Möglichkeit bewusst offen gelassen oder es handelt sich um einen Fehler in einer Firmware.
      • Von derneuemann Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von RyzA
        Dann kann man gleich schnelleren Ram kaufen. 3600´er Ram z.B. ist ja nicht viel teurer als 3200´er.
        Richtig teuer wird es aber ab 4000 Mhz+. Von DDR-5 Ram ganz zu schweigen.
        4000+ gibt es aber auch nicht mehr als Dual Rank, oder?
        Natürlich kauft man zum 3600, statt 3200, aber auch das ist schon OC. Denn die CPU ist zum Beispiel nur mit 3200 spezifiziert. Das ist schon OC Betrieb.
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von derneuemann
        Ich sehe heute eher, das man am Ram nocht etwas machen kann. Wobei die kleinen CPUs kaufen, aller 124(6)00, oder 5600X und dann samt schnellem Ram, für Spiele auf das schnellst mögliche zu bringen (an den Out of the Box Platzhirschen vorbei), finde ich auch immer noch eine gute Sache.
        Dann kann man gleich schnelleren Ram kaufen. 3600´er Ram z.B. ist ja nicht viel teurer als 3200´er.
        Richtig teuer wird es aber ab 4000 Mhz+. Von DDR-5 Ram ganz zu schweigen.
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