Zum Start von Bulldozer: Die wohl legendärsten AMD-CPUs bis heute
AMD-CPUs gibt wie es wie den Sand am Meer, der das Silizium für die Chips liefert - aber welcher AMD-Prozessor ist der legendärste bis heute? Der Hammer alias Athlon 64, der Phenom II oder doch eine der aktuellen APUs? Passend zum heutigen Start des Bulldozers zeigen wir Ihnen die Ergebnisse der Leserwahl.
Legendäre CPUs von AMD gibt es allerhand: Am bekanntesten dürfte der "Hammer" alias K8 sein, welcher als Athlon 64 anno 2003 den Markt betritt. Vor allem das Modell 3000+ erfreut sich großer Beliebtheit, so wie später die zweikernige Variante Athlon 64 X2 3800+. Auch ist die K8-Ära die letzte, in der AMD sich vor allem in Spielen klar vor Intel positionieren konnte - hochpreisige Flaggschiffe segeln damals unter dem FX-Banner (mit dem heute startenden Bulldozer, siehe PCGH-Test, gibt es ein Revival), so wie beispielsweise die "Sledgehammer"-CPU FX-53. Nach wie vor gefragt sind die Phenom II, welche vor allem in Form der "Thuban"-Modelle wie dem X6 1055T sehr beliebt sind. Aber auch die verkernigen Versionen, allen voran der Phenom II X4 955 BE, kommen gut an - mit dem X4 980 BE hat AMD zudem den nominell höchstgetakteten Quadcore am Markt. Der erste native Vierkerner ist dagegen der Phenom I, allerdings ist dieser AMD-Generation kein großer Erfolg beschieden - zu langsam, zu stromhungrig und mit dem "legendären" TLB-Bug gestraft.
Die dreikernigen Phenom II X3 mögen zwar eine Resteverwertung sein, angesichts vieler Konsolenports gehen diese Modelle in den Anfangsmonaten ihres Bestehens weg wie geschnitten Brot. Was den Phenom II X3 an Kernen fehlt, vermissen die Athlon II an L3-Cache: Dadurch sind sie günstig zu produzieren und gelten als Preisbrecher. Davon ab lassen sich diverse Chips freischalten - egal ob Kerne oder Cache; so auch beim Athlon X2 7750 BE auf "Kuma"-Basis. Noch vor dem Athlon 64 gewinnt AMD mit dem Athlon ("Pluto" und "Orion") auf K7-Basis das Rennen um die Gigahertz-Hürde, es folgt der extrem populäre Athlon XP für den Sockel A: Mit dem Athlon XP 1500+ führt AMD das Quantispeed-Rating ein, Modelle wie der Athlon XP 2500+ auf Barton-Basis sind bei Übertaktern sehr beliebt. Eine neue Ära leitet AMD 2011 mit "Fusion" ein: Die APUs sind als A-, C- und E-Serie im Handel und finden reißenden Absatz.
Passend zum Start des Bulldozer finden Sie in der Galerie die 30 wohl legendärsten CPUs, die durch eine Community-Wahl ermittelt wurden. Hoffen wir, dass sich die neuen FX-CPUs eines Tages ebenfalls dort einreihen können.

Die einzig wahren Knaller von AMD waren die K6-II/III. Sofern man die auf einem vernünftigen Chipsatz laufen ließ (Intel Triton, zum Beispiel) und nicht gerade so eine Super Sockel 7 Möhre von VIA, ALI oder SIS hatte, welche schon beim anschauen zu explodieren drohten, konnte man mit den Teilen richtig Spaß haben. Man musste sich kein neues Board kaufen und musste lediglich den inzwischen schon betakten Pentium gegen die AMD CPU austauschen. Ach, wo sind die Tage hin. Wenn man sich heute für eine CPU entscheidet, kann man gleich alles neu kaufen...
Die legendärste AMD-CPU bleibt nach wie vor der Hammer. Danach kommen dann aber gleich die Thunderbirds und Bartons. Alles CPUs, die Intel damals so richtig in die Schranken gewiesen haben. Der Bulldozer macht seinem namen alle Ehre: Langsame Geschwindigkeit und hoher Verbrauch, das hat sich AMD sicher anderst vorgestellt.
Die K8 waren schon eine Wucht.
Bin mit meinem alten x2 3800+ immer noch zufrieden. Auch der Phenom 2 x6 war ein guter kauf, obwohl er schlechter als die Intel CPUs ist, aber dafür war er auch billiger
tja
Bulldozer ist schonmal nciht legendär, höchstens der Stromverbrauch