Zen 4 Gerüchte: AM5 auch mit gestacktem V-Cache und Release 2023

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AMD-CPU mit gestacktem V-Cache
Quelle: AMD 

Nach dem Release des Core i9-12900KS und des Ryzen 7 5800X3D soll der Release von AMDs neuer AM5-Plattform samt DDR5-Speicher und PCI-E 5.0 im CPU-Markt der nächste große Schritt sein. Der bekannte Leaker "Greymon55" will dazu neue Informationen haben, zu denen Sie im Folgenden mehr lesen können.

AMDs Ryzen 7 5800X3D wusste in unseren ersten Tests mit hoher Spieleleistung und Effizienz zu überzeugen und sortiert sich auf einem Niveau mit dem teureren Core i9-12900KS ein. Das Wundermittel, das AMD für die Leistungssteigerung benutzt hat, ist der gestackte V-Cache, von dem vor allem Spiele und cache-intensive Anwendungen profitieren können. Wenngleich der Ryzen 7 5800X3D ein guter Spiele-Chip ist, erfordert er im Anwendungsumfeld Kompromisse und wird von den hauseigenen Ryzen-9-Modellen in Form des 5900X und 5950X geschlagen, für die er als Upgrade-Pfad schwer zu rechtfertigen ist.

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AMDs Entscheidung, nur einen Achtkerner und nicht einen großen 5900X3D oder gar einen 5950X3D zu bauen ist allerdings nachvollziehbar, da man durch das Chiplet-Design mit zwei CCX hier nochmals höhere Kosten für mehr L3-Cache gehabt hätte, obwohl die Spieleleistung dadurch vermutlich nur noch marginal verbessert worden wäre. Anstatt dessen kann AMD den 5800X3D nicht nur als schnelle Upgrade-Option für Nutzer, die noch mit Zen/Zen+/Zen 2 unterwegs sind, anbieten, sondern auch den Aufwand in der Fertigung reduzieren, indem nur ein Modell mit 3D-Cache gefertigt werden muss.

Laut dem bekannten Leaker "Greymon55" werden die Zen3D-Chips aktuell nur in einer einzelnen Produktionslinie gefertigt und dienen AMD als Vorbereitung für Zen 4, das mit der AM5-Plattform samt PCI-E 5.0 und DDR5-Speicher erst im nächsten Jahr vorgestellt werden soll. Auch Zen 4 soll seinen Informationen zu Folge mit zusätzlichem V-Cache ausgerüstet sein, der nicht planar, sondern gestackt auf dem Die verbaut werden soll. Da AMD ersten Leaks zu Folge allerdings von einer guten Übertaktbarkeit bei Zen 4 ausgeht, scheint auch der 3D-Cache optimiert und weiterentwickelt worden zu sein, der beim Ryzen 7 5800X3D aktuell der Grund für die gesperrten OC-Optionen ist.

Quelle: Greymon55

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    • Kommentare (49)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Mindovermatter
        Zitat von PCGH_Torsten
        Für Ryzen-9-Besitzer ist der 5800X3D ein Sidegrade und wer seit 2017/2018 nicht die (Gaming-)Mehrleistung von Zen 2 oder 3 mitgenommen hat, wird bei einer 450-Euro-CPU jetzt vermutlich auch erstmal schlucken und nicht kaufen.
        Mein Bestellfinger hatte beim Erscheinen des 5900X schon gezuckt, aber im letzten Moment inne gehalten, als ich die ersten Gerüchte las, daß für Sockel AM4 noch was kommt. Jetzt bin ich sehr froh, daß ich gewartet habe. Auch angesichts des Geraunes um schlechte Verfügbarkeit hab ich echt ein Deja Vue bezogen auf den Intel 5775c, das damalige Cachemonster. Damals hab ich zu lange gezögert mit dem Aufrüsten, und dann war er nicht mehr zu haben - worüber ich mich noch lange geärgert habe angesichts der tollen Gamingleistung. Daher also: diesmal nicht!

        Und angesichts von ca. 60% mehr Gamingpower als mein 3700X laut Eurer Benchmarks finde ich nach wie vor, daß das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Alternative: 1000€ mehr für ein Plattformupgrade, ob Intel jetzt oder AMD im Spätsommer, wie gesagt.
        Und ja, wenn wir Selber-Aufrüster nur ein winziger Schwarm im großen Marktozean sind, dann macht das sicher nicht so viel aus für AMD´s Umsatz. Immerhin sind wir hier aber fast ein ganzes Forum davon - okay, ein halbes
      • Von Mindovermatter
        Zitat von PCGH_Torsten
        Für Ryzen-9-Besitzer ist der 5800X3D ein Sidegrade und wer seit 2017/2018 nicht die (Gaming-)Mehrleistung von Zen 2 oder 3 mitgenommen hat, wird bei einer 450-Euro-CPU jetzt vermutlich auch erstmal schlucken und nicht kaufen.
        Mein Bestellfinger hatte beim Erscheinen des 5900X schon gezuckt, aber im letzten Moment inne gehalten, als ich die ersten Gerüchte las, daß für Sockel AM4 noch was kommt. Jetzt bin ich sehr froh, daß ich gewartet habe. Auch angesichts des Geraunes um schlechte Verfügbarkeit hab ich echt ein Deja Vue bezogen auf den Intel 5775c, das damalige Cachemonster. Damals hab ich zu lange gezögert mit dem Aufrüsten, und dann war er nicht mehr zu haben - worüber ich mich noch lange geärgert habe angesichts der tollen Gamingleistung. Daher also: diesmal nicht!

        Und angesichts von ca. 60% mehr Gamingpower als mein 3700X laut Eurer Benchmarks finde ich nach wie vor, daß das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Alternative: 1000€ mehr für ein Plattformupgrade, ob Intel jetzt oder AMD im Spätsommer, wie gesagt.
        Und ja, wenn wir Selber-Aufrüster nur ein winziger Schwarm im großen Marktozean sind, dann macht das sicher nicht so viel aus für AMD´s Umsatz. Immerhin sind wir hier aber fast ein ganzes Forum davon - okay, ein halbes
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Die Gegenfrage lautet: Warum nicht? Für Zen 4 wird die Einführung eines Hybrid-Designs erwartet, dass mangels anderer Vorarbeiten aber eng an bestehenden Zen-Architekturen angelehnt ist. Naheliegenderweise wird in diesem Zusammenhang spekuliert, dass AMD für Zen 5 noch in N5 bleibt und dann ist der Wechsel ASAP sinnvoll, weil man wahlweise die gleiche Leistung bei reduzierten Herstellungskosten oder mehr Leistung bei gleichbleibenden realisieren kann.
        Kann gut sein. Ich war aufgrund des Interviews mit Mike Clark(https://www.anandtech.com... ) davon ausgegangen, dass eine größere Änderung am Core passiert.
        Aber ist schon ne Weile her, dass ichs gelesen habe und ich weiß nicht mehr, warum ich mir das so gemerkt habe.
        Ich ging auch immer davon aus: Zen 4= 5nm, Zen 5 ist 3nm
        Je ein Mal mit iGPU als Neuerung, dann Hybrid.

        Aber mal schauen was dabei rumkommt.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Rollora
        Das wäre allerdings anhand des bisherigen Rhytmus sehr ungewöhnlich. Also, dass Zen 4 einen kurzen Lebenszyklus hätte. Warum würde man das tun?
        Die Gegenfrage lautet: Warum nicht? Für Zen 4 wird die Einführung eines Hybrid-Designs erwartet, dass mangels anderer Vorarbeiten aber eng an bestehenden Zen-Architekturen angelehnt ist. Naheliegenderweise wird in diesem Zusammenhang spekuliert, dass AMD für Zen 5 noch in N5 bleibt und dann ist der Wechsel ASAP sinnvoll, weil man wahlweise die gleiche Leistung bei reduzierten Herstellungskosten oder mehr Leistung bei gleichbleibenden realisieren kann.

        Allgemein muss man bei AMD-Prognosen aber immer vorsichtig sein. Zu viele Gerüchteköche vermischen Indizien mit Wunschdenken und Erwartungen mussten in der Vergangenheit oft mehrfach korrigiert werden, weil sich die zu Grunde liegenden Annahmen als grundfalsch herausstellten.

        Zitat von Pu244
        Sag hallo zu Anno 1800 (und zwar mit wirklicher CPU Last):
        Zitat von Mindovermatter
        Naja, zumindest heftiges Ruckeln trotz runtergedrehter Details hab ich im Lategame bei Stellaris z.B. andauernd, Framerates hab ich mir da nicht angeschaut.
        Ich behaupte ja nicht, dass es keine Spiele gibt, die mehr als einen i7-6700K erfordern und würde auch niemandem dazu raten, jetzt einen zu kaufen. (Wartet damit, bis ich meinen ausgemustert habe und loswerden will!^^) Einige Battlefields und alle jüngeren Total Wars würden sich in eurer Liste beispielsweise auch wohl fühlen. Sogar deutlich besser als Stellaris, das meinem Wissen nach stark Single-Thread-limitiert ist und demnach auf einem i3-12100 besser laufen könnte als auf einem Threadripper 3000. Aber wie ein kurzer Blick in Daves Benchmark immer wieder belegt: Auch wenn die meisten Spiele mittlerweile von wenigstens acht Kernen messbar profitieren, machen sie das oft bei deutlich über 150 Fps, während gängige Grafikkarten und -einstellungen auf die Hälfte oder weniger hinauslaufen. Wer keine der Ausnahmen spielt, kann Aufrüstungen also lange hinauszögern.

        Zitat
        ...was mir zuerst nicht eingeleuchtet hat, weil er doch so einladend für Aufrüster bis hinunter zu den 300ern ist. Wenn er natürlich schon im Spätsommer/Herbst ausläuft...
        Für Ryzen-9-Besitzer ist der 5800X3D ein Sidegrade und wer seit 2017/2018 nicht die (Gaming-)Mehrleistung von Zen 2 oder 3 mitgenommen hat, wird bei einer 450-Euro-CPU jetzt vermutlich auch erstmal schlucken und nicht kaufen. Selbst bei Aufrüstern erwarte ich daher nur eine mäßige Verbreitung (Verfügbarkeit vorausgesetzt!) und Aufrüster sind eine winzige Nische des Gesamtmarktes. Um im viel größeren Kreis der Neukäufer gegen Alder Lake von i3 bis i9 wieder die klare Überlegenheit aus Comet-Lake-Tagen herzustellen und so Zeit zu gewinnen, müsste AMD eine ganz andere Produktpolitik aufziehen.
      • Von Technologie_Texter BIOS-Overclocker(in)
        War doch auch zu erwarten, daß auch mit Zen4 SKUs mit V-Cache kommen werden.
      • Von gerX7a BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Rollora
        Das wäre allerdings anhand des bisherigen Rhytmus sehr ungewöhnlich. Also, dass Zen 4 einen kurzen Lebenszyklus hätte. Warum würde man das tun?
        Voraussichtlich weil man es muss? Intel hat die Schlagzahl jetzt erhöht und dem muss sich AMD anpassen. Meteor Lake kommt in 2023 in Intel 4 und bereits schon mehrfach bestätigt kommt bereits in 2024 Arrow Lake, absehbar in Intel 3. Die Kerne werden möglicherweise nur eine kleinere Iteration durchlaufen aber der Chip als Ganzes wird deutlich modernisiert werden, d. h. das wird vermutlich nichts sein, was AMD mit einem Zen4-Refresh kontern können wird.
        Einfach mal abwarten; dass Zen5 schon derart früh kommt, ist letzten Endes nur Gerüchteküche, aber zumindest eine technisch/wirtschaftlich plausible (umso mehr, wenn AMD mit einem Design um den Jahreswechsel 2023/24 herum noch keine 3 nm nutzen kann/wird).

        *) Ergänzend zum Zen4-Release-Datum: Über die letzten 18 Monate gab es auch hier und da immer wieder vereinzelte Gerüchte, die AMD Verzögerungen bei der Entwickung nachsagten, d. h. man sollte nicht davon ausgehen, dass die, wenn diese News gar zutreffen sollte, mindestens 26 Monate zwischen Zen3 und Zen4 repräsentativ sind. Absehbar wird AMD Zen4 früher veröffentlich haben wollen. (Hinzu kommt, das hier noch komplett neue Plattformen entwickelt werden müssen.)
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