X3D-Seitenhieb gegen Intel: Stromhungrige CPUs sind für Spitzenergebnisse nicht nötig
AMD hat im Rahmen des Meet-the-Experts-Webinars einen Seitenhieb auf den Stromverbrauch von Intels Prozessoren ausgeteilt. Für Spitzenleistungen brauche man keine stromhungrigen Prozessoren, sondern lediglich einen aktuellen Ryzen auf Zen-4-Basis. Lesen Sie daher im Folgenden mehr zu dem Inhalt des Webinars und AMDs Ausführungen.
Abgesehen von den sehr hohen Preisen ist an AMDs neuen X3D-Prozessoren wenig auszusetzen. Sie schlagen Intels 13. Generation in Spielen zwar nicht mit viel Vorsprung, aber dafür bieten sie eine im Vergleich wesentlich höhere Effizienz, die Intels veraltete Fertigung bloßstellt. Sie sitzen dazu auf der noch relativ jungen AM5-Plattform, die noch länger unterstützt werden soll und haben damit einige handfeste Vorteile, die für sie sprechen. Sogar Intels Core i9-13900KS, der per Holzhammermethode auf 6 GHz getaktete 13900K muss sich dem Ryzen 9 7950X3D geschlagen geben.
Quelle: AMD
AMD-Vergleich zwischen Ryzen 9 7950X, 7950X3D und Core i9-13900K
AMD sieht dabei auch tatsächlich nur diesen Prozessor als direkten Gegner des 13900KS an, während die anderen Ryzen-9-Modelle auf Zen-4-Basis Konkurrenten für den 13900(K) und 12900(K) sind. Gleichermaßen ist man auf die neuen X670E- und B650E-Platinen stolz. Diese bieten PCI-E 5.0 für SSDs und Grafikkarten und müssen nicht die Lanes begrenzen, wenn beides verwendet wird, wie das bei der Konkurrenz der Fall ist. Im Falle der B650- und X670-Mainboards ist PCI-E 5.0 dagegen nur für Speicher oder Grafikkarte vorgesehen, sodass es diesen Vorteil hier nicht gibt.
Den größten Vorteil sieht AMD selbst aber im Stromverbrauch und der Effizienz der eigenen Prozessoren. In einem Vergleich aus dem Meet-the-Experts-Webinar zeigt man den Ryzen 9 7950X und den Ryzen 9 7950X3D im Vergleich zu Intels Core i9-13900K. Dabei erreichen die AMD-Systeme mit Gesamtleistungsaufnahmen von 101 und 122 Watt ein deutlich besseres Ergebnis als das Intel-System mit 220 Watt. AMDs Kommentar dazu ist, dass man keine leistungshungrigen Prozessoren für erstklassige Ergebnisse brauche, was als Seitenhieb auf Intel zu verstehen ist, das noch immer an einer weniger guten Fertigung festhalten muss.
Quelle: AMD Meet-the-Experts-Webinar

Auch NVIDIA ist da bestimmt kein "Kind von Traurigkeit", nur muss man dann eben perfekt sein, wenn der Schuss nicht nach hinten losgehen soll, und wir alle wissen das Niemand perfekt ist.
So schadet man sich halt im zweifelsfall nur selber.........Und AMD hat eigentlich eher positive Presse nötig als solche Artikel finde ich.
Grüsse.
Man muss aber auch sehen, dass es wahrscheinlich gar nicht die schlechteste Idee war, Einheitsrechner für (fast) alle zu kaufen die dann weitgehend 10+ Jahre Laufzeit haben. War wohl billiger als Dauermietverträge wenn man sowieso ne eigene IT hat die sich wenn nötig um die Teile kümmert.
Aber das führt zu weit vom eigentlichen Thema weg - der Stromverbrauch der Dinger dürfte in einem Schwerindustrieunternehmen, das so viel Energie benötigt wie ne Kleinstadt, eher Messunsicherheit sein.
Aber Seitenhiebe müssen wohl immer wieder sein wa?
Bis irgendein Hersteller wieder "auf die Fresse" fällt, und dann einen weiteren Shitstorm abbekommt.
Na denn, wohl bekomms.
Grüsse.
Warum? Das ist viel billiger (und leichter zu warten) als "genau konzipieren". Letzteres machste maximal dann wenns SEHR spezielle Aufgaben gibt die die Standardmöhre nicht kann.
Übrigens ist während Corona und der Homeoffice-Flut dasselbe nochmal passiert. Alle Desktops wieder einkassiert (vermutlich verschrottet) und alle Mann bekommen den Einheits-Thinkpad-Laptop der im 1000er Pack am günstigsten ist und die Grundanfoprderungen erfüllt (kurioserweise sind da übrigens Ryzens drin nachdem die Firma 30 Jahre Intel-CPUs hatte^^).