Core i9-11900T - 35-Watt-Rocket Lake taucht im Geekbench auf
Intels Rocket Lake-S-Prozessoren sind im Anmarsch und sollen der Ryzen-Konkurrenz in vielen Disziplinen wieder das Leben zumindest etwas schwerer machen. Neben den Top-Modellen in Form des Core i9-11900K und Core i7-11700K wird das Portfolio aber natürlich auch durch kleinere Modelle ergänzt. Der Geekbench listet nun erstmals das 35-Watt-Modell Core i9-11900T auf.
Die mittlerweile elfte Generation der Core-CPUs wird in Kürze von Intel auf den Markt gebracht, und natürlich schauen die meisten Interessenten vor allem auf das Duell an der Spitze - was können Core i9-11900K und Core i7-11700K der fast schon übermächtig erscheinenden Ryzen-Konkurrenz entgegensetzen? Doch auch unterhalb der Spitzenriege gibt es neue Modelle, die für den ein oder anderen Konsumenten interessant sein könnten, etwa für den Bau kleinerer Systeme mit geringerem Verbrauch.
Rocket Lake-Portfolio vergrößert sich
Der Core i9-11900T wird eine TDP von 35 Watt aufweisen. In der Praxis soll die CPU vor allem mit einer weiten Takt-Spanne arbeiten, sprich: Ein niedriger Basis-Takt wird mit einem je nach Bedarf hohen Boost-Takt, der sich innerhalb des TDP-Rahmens bewegt, auf einem oder mehreren Kernen kombiniert. Ein Eintrag in der Geekbench-Datenbank liefert hierzu nun auch Zahlen: Der Basis-Takt beläuft sich demnach auf 1,5 GHz auf den acht Kernen. Die maximale Taktfrequenz wird mit 4,89 GHz ausgelesen.
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Geht es nach den Geekbench-Testdurchläufen, kommt der Core i9-11900T im Single-Core-Test auf 1725 Punkte (Core i9-11900K: 1900 Punkte) und im Multi-Core-Test auf 8300 Punkte (11900K: 10.900 Punkte). Damit würde sich der Prozessor je nach Hitzeentwicklung tatsächlich für leistungsstarke Kompaktsysteme empfehlen.
Ebenfalls im Geekbench gesichtet wurde der Core i7-11700 ohne angehängtes Kürzel. Bei diesem Modell liegt der Basis-Takt laut des Eintrags bei 2,5 GHz und die maximale Frequenz bei 4,88 GHz - die TDP-Klassifizierung liegt in diesem Fall bei 65 Watt. Im Vergleich zum K-Modell des 11700 kann die CPU im Single-Core-Durchlauf 1725 Punkte (11700K: 1800 Punkte) und im Multi-Core-Test 9400 Punkte (11700K: 10.700 Punkte) erreichen.
Ein abschließender Vergleich zur AMD-Konkurrenz: Der Core i9-11900T würde sich beim Multi-Core-Test in der Region eines Ryzen 5 5600X (8200 Punkte) platzieren, der Core i7-11700 würde sich in einer Art Blase befinden - weit genug weg vom 11900T, aber noch ein gutes Stück hinter dem Ryzen 7 5800X (10.500 Punkte).

Ich hatte noch nie Bretter mit so kleinen Chipsätzen, aber ich habe schon des öfteren punkto Strom/Spannung gelesen, dass es dort zu deutliche Beschneidungen kommen kann, beziehungsweise das man dort nur rudimentäre Einstellungsmöglichkeiten hat.
Womöglich haben gerade diese "F" CPUs bei den günstigsten Brettern ihre Existenzberechtigung, da man beim Brett viel einsparen kann, hmm...
Ich habe schon länger die Neuigkeiten neuer Intel CPUs aufgegeben, da die Jahre alles nur noch in 14nm++++ mit kaum Neuerungen erschienen ist.
Sind das schon die CPUs mit neuer Beziehungsweise besserer/feinerer Fertigung, oder zumindest mit DDR5?
Ohne es zu wissen, schätze ich Intel so ein das beides nicht zutrifft, denn erst wenn beides gegeben ist wird Intel für mich wieder interessant.
Wann darf man einen Test bei PCGH erwarten, oder anders gefragt, was sagen die Gerüchte ab wann deutschsprachigen Tests generell erscheinen sollen?
Zusatzfrage:
Ich habe schon länger die Neuigkeiten neuer Intel CPUs aufgegeben, da die Jahre alles nur noch in 14nm++++ mit kaum Neuerungen erschienen ist.
Sind das schon die CPUs mit neuer Beziehungsweise besserer/feinerer Fertigung, oder zumindest mit DDR5?
Ohne es zu wissen, schätze ich Intel so ein das beides nicht zutrifft, denn erst wenn beides gegeben ist wird Intel für mich wieder interessant.