Schon bald neue Atom-Prozessoren von Intel?
Aller Voraussicht nach wird Intel sehr bald neue CPUs für den kleineren Leistungsbereich typischer Desktop-Rechner auf den Markt bringen. Informationen einer Roadmap deuten auf eine Antwort auf AMDs Prozessoren mit Bobcat-Kernen hin - oder einfach nur eine sinnvolle Ergänzung ohne Innovationen.
Quelle: Intel
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Offenbar bereits im kommenden Quartal, jedoch ohne bisherige Ankündigung, plant Intel die Veröffentlichung neuer Modelle der Atom-Prozessoren für den Desktop-Bereich. Dies wurde nun durch eine Roadmap für Desktop-Mainboards eigener Fertigung bekannt. Bei den geplanten CPUs der neuen Modellreihen soll sich hinter der Bezeichnung D600 die Single-Core-Variante verstecken. Die Dual-Core-CPUs werden demnach unter dem Namen D700 geführt, wobei das "D" in der Namensgebung bekanntermaßen die Kennzeichnung für die Desktop-Variante der Atom-Modelle ist.
Die auf Mini-ITX-Platinen sitzenden Prozessoren bieten wie gewohnt Support für DDR3-RAM über den integrierten Speicher-Controller, wobei bisher nicht klar ist ob eine Taktung oberhalb von 800 MHz vorgesehen ist. Bisherige Atom-CPUs bieten über diese Frequenz hinaus keine offizielle Unterstützung. Die aktuelle Generation nutzt für die Rechenarbeit SMT (Simultaneous Multithreading) und erreicht einen maximalen Takt von 1,8 GHz im Desktop-Bereich. Fraglich ist inwieweit Intel die Rechenleistung im Rahmen der wahrscheinlich beibehaltenen Architektur verbessern kann.
Eine baldige Erneuerung des Portfolios soll sicherlich vor allem den neuen Prozessoren der Brazos-Plattform von AMD entgegenwirken, die neben der stärkeren CPU (ebenfalls Single- und Dual-Core) eine DirectX-11-fähige Grafikeinheit an Bord haben ("Fusion-APU") und im gleichen Leistungssegment beheimatet sind.
Die Bekanntmachung zur neuen Produktlinie könnte auf dem IDF (Intel Developer Forum) am 12. und 13. April in Beijing erfolgen.
Quelle: vr-zone.com

Wer Zugang dazu hat, kanns ja auch mit einem Mobilen Sandy Bridge versuchen... allerdings geht das halt auch mehr ins Geld.
@Atom: 32nm schön und gut, vorallem wenn in einem halben Jahr die 22nm Produktion Serienreif ist, aber warum ändert man nicht mal die Architektur? Selbst ein Pentium 3 hatte eine höhere IPC und der würde im modernen Fertigungsverfahren wohl kaum mehr Energie benötigen
@Atom Chipsatz: darüber muss man sich bald eh keine Gedanken mehr machen, immer mehr Funktionen wandern in die CPU
Der miese Chipsatz für den Atom machts möglich. Ich hoffe dass sie das mal hinbiegen, ansonsten ist die Platform für Server uninteressant.... Solange der Atom kein AES-NI unterstützt, für mich sowieso...