Sandy Bridge mit einem Kern und ohne SMT: Celeron 787

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Mit dem mobilen Celeron 787 schickt Intel die erste ULV-CPU auf Basis der "Sandy Bridge"-Architektur ins Rennen, die über nur einen Kern verfügt. Zudem fehlt dem Chip SMT und der L3-Cache ist stark beschnitten.

Nach den vierkernigen "Sandy Bridge"-CPUs wie dem Core i7-2600K (PCGH-Test) folgten wenig später die Dualcore wie beispielsweise der Core i3-2100 (PCGH-Test). Bis dato schickte Intel noch die ersten Pentiums ins Rennen, Celerons auf Basis der aktuellen Architektur sind zumindest für den Desktop erst für Herbst angesetzt.

Für den mobilen Sektor hat Intel in der aktuellen Preisliste erstmals einen SNB-Celeron aufgeführt, das Modell 787. Dieses verfügt über nur einen Kern, welcher mit 1,3 GHz getaktet ist. Der L3-Cache, welcher bei den SNB-E alias Core i7-3000 bis zu 15 MiByte beträgt, fasst nur 1 MiByte Daten - allerdings kann die CPU mangels SMT ohnehin nur einen Thread abarbeiten. Für 107 US-Dollar wandert der Celeron 787 über die Ladentheke, Intel steckt in die 17-Watt-TDP-Klasse. Dies ist die kleinste oberhalb der Atoms, real wird der Chip mit der HD Graphics (350 bis 950 MHz) sicherlich deutlich weniger Strom konsumieren.

Hinweis: Die Angaben im ARK, wonach der Chip mit 1,0 GHz taktet und 1,5 MiByte L3 bietet, sind falsch - Intel ist informiert.

Quelle: Intel

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    • Kommentare (32)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Manner1a Software-Overclocker(in)
        Zitat von Jan565
        1,4GHz ohne alles für 100$. Mehr übertreiben kann man es nicht. Der Sempron kostet 30€ und leistet garantiert das gleiche wenn nicht sogar mehr.

        Celerons auf Sandy-Bridge-Basis: Spezifikationen bekannt - cpu, sandy bridge

        Der Celeron 787 wird ein Notebook-Prozessor. Der Sempron, von dem du redest, ist doch sicher eine Desktop-CPU wa? Wenn man weiß, dass die Sandy Bridge Pentiums weit unter 100€ kosten, dann wird der Celeron auch günstig sein. Ich vermute einen Straßenpreis von 30-60€ (also die Desktop-Varianten)

        Wie dem Link oben zu entnehmen ist, werden die Desktop-Varianten der "Sandy Bridge" Celerons 1 oder 2 Kerne haben ohne SMT, sprich 1 oder 2 Threads gleichzeitig bearbeiten können, jeweils 2MB L3 Smart Cache (Last Level Cache) besitzen und mit mindestens 1,6GHz und mit höchstens 2,5GHz takten. Die Desktop-Varianten heißen G440, G530 und G540
      • Von Manner1a Software-Overclocker(in)
        Zitat von Jan565
        1,4GHz ohne alles für 100$. Mehr übertreiben kann man es nicht. Der Sempron kostet 30€ und leistet garantiert das gleiche wenn nicht sogar mehr.

        Celerons auf Sandy-Bridge-Basis: Spezifikationen bekannt - cpu, sandy bridge

        Der Celeron 787 wird ein Notebook-Prozessor. Der Sempron, von dem du redest, ist doch sicher eine Desktop-CPU wa? Wenn man weiß, dass die Sandy Bridge Pentiums weit unter 100€ kosten, dann wird der Celeron auch günstig sein. Ich vermute einen Straßenpreis von 30-60€ (also die Desktop-Varianten)

        Wie dem Link oben zu entnehmen ist, werden die Desktop-Varianten der "Sandy Bridge" Celerons 1 oder 2 Kerne haben ohne SMT, sprich 1 oder 2 Threads gleichzeitig bearbeiten können, jeweils 2MB L3 Smart Cache (Last Level Cache) besitzen und mit mindestens 1,6GHz und mit höchstens 2,5GHz takten. Die Desktop-Varianten heißen G440, G530 und G540
      • Von Jan565 Volt-Modder(in)
        1,4GHz ohne alles für 100$. Mehr übertreiben kann man es nicht. Der Sempron kostet 30€ und leistet garantiert das gleiche wenn nicht sogar mehr.
      • Von quantenslipstream Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Der Celeron zielt ja nicht auf den AMD X6. Es geht Intel darum, dass sie mit den AMD Fusion mithalten können, der Atom kann das ja nicht.
      • Von Manner1a Software-Overclocker(in)
        Naja wenn ein i3-2120 im Mittel so zügig arbeitet wie ein AMD Phenom ii x6 - 1100T "Black Edition" dann würde ich auch zu einem Sandy Bridge Pentium oder Celeron greifen, damit die Jungs und Mädels, die AMD-CPUs kaufen, überhaupt noch was zu lachen haben . Habe einen i7-2600= klasse CPU. Mal schauen, ob Bulldozer wirklich so "gut" oder so "schlecht" ist. Die Gerüchteküche brodelt ja ohne Ende.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Also gar keine Änderung gegenüber Pineview außerhalb von GPU und Fertigung...
        (so gesehen war der quadpumped FSB von Netburst wohl das erfolgreichste Anbindungskonzept aller Zeiten im Endnutezrbereich. Und je nachdem, wie lange AMD im Serverbereich noch auf HT setzt, könnte er sogar insgesamt ganz vorn liegen)
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