Samsung Foundry in Gefahr? 1,4-nm-Fertigung wohl abgeblasen
Samsungs 1,4-nm-Fertigung steht wohl auf wackeligen Beinen. Angeblich soll das Unternehmen die Entwicklung eingestellt haben - was auch Diskussionen um die Foundry an sich hervorruft.
Samsung Electronics hat Berichten zufolge die Entwicklung seines 1,4-nm-SF-1.4-Prozessknotens eingestellt, dessen Massenproduktion ursprünglich für 2027 geplant war. Dies behauptet zumindest der Leaker Jukanlosreve, nennt aber keinerlei Gründe für die mutmaßliche Einstellung.
Das Portal Wccftech übernimmt entsprechend die Rolle als Ursachenforscher. Demzufolge sind zwei Szenarien für die Einstellung der 1,4-nm-Node denkbar; eines davon zeichnet ein düsteres Bild für das südkoreanische Unternehmen. Denn im vierten Quartal 2024 hat der größte Halbleiterkonkurrent TSMC seinen Foundry-Marktanteil auf 67,1 Prozent ausbauen können, während Samsung weiter hinterherhinkt. Entsprechend wird den vom Leaker in Gang gesetzten Gerüchten über ein mögliches Ende der Samsung Foundry eine wachsende Wahrscheinlichkeit bescheinigt.
Ein etwas glimpflicheres Szenario seitens Wccftech sieht indes vor, dass Samsung derzeit den Fokus auf eine Verbesserung des Yields innerhalb der 2-nm-Generation legt. Die Produktion erster Chips soll in Form des Exynos 2600 im kommenden Mai starten, um im Anschluss in der Galaxy-S26-Generation zu landen. Angesichts der Dringlichkeit dieser Aufgabe sei es denkbar, dass Samsung Ressourcen aus der 1,4-nm-Entwicklung abzieht, um sich auf die nächste Handy-Generation adäquat vorzubereiten. Auch hier spielt das Duell mit TSMC eine Rolle, denn während der taiwanesische Konkurrent bereits mit rund 60 Prozent Yields aufwarten kann, kommt Samsung mit ersten Testläufen auf lediglich 30 Prozent.
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Quelle: via Wccftech
