Rocket Lake S mit PCI-Express 4: Intel bestätigt Release im Q1/2021

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Rocket Lake S mit PCI-Express 4: Intel bestätigt Release im Q1/2021
Quelle: Intel

Das kann eigentlich kein Zufall sein: Einen Tag vor der Zen-3-Vorstellung durch AMD verkündet Intel in einem Blogpost erste Infos zu Rocket Lake, der 11. Generation an Core-Desktop-CPUs. Mit entsprechenden CPUs will Intel speziell bei Spielen punkten - aber erst Anfang 2021.

Alle Welt blickt auf AMD und die Vorstellung von Zen 3 aka Ryzen 5000. Alle Welt? Nicht ganz, denn Intel crashed die AMD etwas und stellt ausgerechnet heute erste Infos zum Comet-Lake-S-Nachfolger vor.

Rocket Lake: Im Q1/2021 mit PCI-Express 4

Bevor man jetzt aber glaubt, Intel zeige sich als ausgewachsener Zen-3-Spielverderber, muss man den Ball gleich wieder flach halten. Viele Infos liefert Intel nämlich noch nicht, auch wenn der veröffentlichte Blog Post mit einem "Sneak Peak auf zukünftige Intel-Technologien" einiges verspricht. Im Grunde bestätigt John Bonini, Vice President und General Manager of Client Computing Group Desktop, Workstations and Gaming bei Intel, nur, dass die elfte Core-Desktop-CPU-Generation (voraussichtlich Core i-11000) im ersten Quartal 2021 erscheint und Unterstützung für PCI-Express 4 mit sich bringt. Auch wenn die aktuelle Comet-Lake-S-Generation mit dem Flaggschiff Core i9-10900K "die höchsten Taktraten für das maximale Gaming-Potenzial" bieten, schaue man ständig nach vorne und suche nach Verbesserungen. Rocket Lake (S) soll ein "weiterer fantastischer Prozessor für Spiele sein, und wir freuen uns darauf, in naher Zukunft weitere Details bekannt zu geben", so Bonini.

Was das Thema Details angeht, ist die Gerüchteküche wenig überraschend wesentlich weiter. So verweist Videocardz auf die 10. Woche 2021, also Anfang März. Rocket Lake S soll kompatibel zum aktuellen Sockel 1200 sein, aktuelle 400er-Mainboards mit "PCI-E 4 ready" sind dann sinnvolle Partner für Rocket-Lake-CPUs. Nach Gerüchten setzen entsprechende Prozessoren auf Cypress-Cove-Kerne und Intel-Xe-Gen-12-Grafik. Gefertigt wird aber weiter in 14 Nanometern Strukturbreite. Erst Alder Lake S wird in 10 Nanometern im Desktop erscheinen - im zweiten Halbjahr 2021 nach einer Roadmap vom Juli. Viel zeitlicher Abstand wäre damit nicht zwischen Rocket Lake und Alder Lake. Zumal dann wieder ein Sockelwechsel ansteht.

Interessant wird Rocket Lake S aber auch aufgrund der bisher berichteten Beschränkung auf acht physische CPU-Kerne - der Vorgänger bietet schon deren zehn. Passend zum Release der CPUs Anfang 2021 soll es auch entsprechende Mainboards der 500er-Serie geben (Z590, H570, B560 und H510). Details könnte Intel beispielsweise auf der digitalen CES 2021 Anfang Januar bekanntgeben.

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    • Kommentare (69)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von gerX7a
        Was heißt hier "Nein"? Einfach mal Unsinn erzählen?
        Intel führte DDR4 mit Haswell-E in 2014 auf HEDT/Core X und dann in 2015 mit Skylake *) ein und der Memory Controller wurde so ausgelegt, dass er DDR3 und DDR4 beherrschte. Die Boards mussten natürlich entsprechend ausgelegt sein, da die DIMM-Sockets inkompatibel sind.
        Zwei typische "Migrations-Boards" waren das Biostar Hi-Fi H170Z3 und ASRock B150M COMBO-G, die jeweils 2x DDR3-Sockets und 2x DDR4-Socket hatten, d. h. je nach vorliegenden Modulen konnte der Anwender sich aussuchen, was er einstecken wollte. Ein Mischbetrieb ging freilich nicht, weil das der Memory Controller nicht mitmachte, also genau das Szenario, das ich beschrieben habe, logischerweise, weil gar keine andere Möglichkeit für eine "Migration" besteht, da auch DDR5 inkompatibel zu DDR4 ist. Die Alternative ist darüber hinaus nur der Kauf einer neuen Plattform.
        Bei Intel wird sich die Frage nicht stellen, da Intel auch gleichzeitg mit Alder Lake auf den Sockel LGA 1700 wechseln wird, d. h. es muss eh ein neues Board werden, sodass man sich die Frage stellen muss, ob man hier ein paar wenige Euros sparen will, um zu einem DDR4-Board zu greifen um die Bestandsmodule weiterverwenden zu können. Wirklich lohnen wird sich das wahrscheinlich nur, wenn man hochkapazitive DDR4-Module herumliegen hat.
        Auch für Sockel-1151-Prozessoren war ein neues Board fällig und bei allen Wechseln davor lag es sowieso allein am Board. Trotzdem waren generationenübergreifende Lösungen immer nett für diejenigen, die sich gerade mit relativ viel gutem Speicher eingedeckt hatten oder denen schlicht der alte Rechner verstarb.

        Zitat von fotoman
        Die letzten 13 Jahre habe ich das bei meinen Intel-Systeme nicht gewollt, Da hätte ich weder für den i7-2600K das DDR2-Ram des Q6600 noch das DDR3-Ram für den i9-9900K mitnehmen wollen (die Board sowieso nicht). DiemKisten hatten jeweils /zu ihrere Zeit Ram-Vollasustattung, die mir für den Nachfolger aber regelmäßig zu klein und/oder zu langsam war.
        Rollora hat nicht vorgeschlagen, alte Speicherstandards unnötig mitzuschleppen, sondern sondern das zusammen mit einem neuen Speicherstandard eingeführte Sockelformat möglichst lange zu nutzen. Näherungsweise* hätte das bedeutet, einen i7-4790K in dein i7-2600K-System zu setzen.

        *: Strenggenommen wäre der 775 die erste Mainstream-DDR3-Plattform.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von gerX7a
        Was heißt hier "Nein"? Einfach mal Unsinn erzählen?
        Intel führte DDR4 mit Haswell-E in 2014 auf HEDT/Core X und dann in 2015 mit Skylake *) ein und der Memory Controller wurde so ausgelegt, dass er DDR3 und DDR4 beherrschte. Die Boards mussten natürlich entsprechend ausgelegt sein, da die DIMM-Sockets inkompatibel sind.
        Zwei typische "Migrations-Boards" waren das Biostar Hi-Fi H170Z3 und ASRock B150M COMBO-G, die jeweils 2x DDR3-Sockets und 2x DDR4-Socket hatten, d. h. je nach vorliegenden Modulen konnte der Anwender sich aussuchen, was er einstecken wollte. Ein Mischbetrieb ging freilich nicht, weil das der Memory Controller nicht mitmachte, also genau das Szenario, das ich beschrieben habe, logischerweise, weil gar keine andere Möglichkeit für eine "Migration" besteht, da auch DDR5 inkompatibel zu DDR4 ist. Die Alternative ist darüber hinaus nur der Kauf einer neuen Plattform.
        Bei Intel wird sich die Frage nicht stellen, da Intel auch gleichzeitg mit Alder Lake auf den Sockel LGA 1700 wechseln wird, d. h. es muss eh ein neues Board werden, sodass man sich die Frage stellen muss, ob man hier ein paar wenige Euros sparen will, um zu einem DDR4-Board zu greifen um die Bestandsmodule weiterverwenden zu können. Wirklich lohnen wird sich das wahrscheinlich nur, wenn man hochkapazitive DDR4-Module herumliegen hat.
        Auch für Sockel-1151-Prozessoren war ein neues Board fällig und bei allen Wechseln davor lag es sowieso allein am Board. Trotzdem waren generationenübergreifende Lösungen immer nett für diejenigen, die sich gerade mit relativ viel gutem Speicher eingedeckt hatten oder denen schlicht der alte Rechner verstarb.

        Zitat von fotoman
        Die letzten 13 Jahre habe ich das bei meinen Intel-Systeme nicht gewollt, Da hätte ich weder für den i7-2600K das DDR2-Ram des Q6600 noch das DDR3-Ram für den i9-9900K mitnehmen wollen (die Board sowieso nicht). DiemKisten hatten jeweils /zu ihrere Zeit Ram-Vollasustattung, die mir für den Nachfolger aber regelmäßig zu klein und/oder zu langsam war.
        Rollora hat nicht vorgeschlagen, alte Speicherstandards unnötig mitzuschleppen, sondern sondern das zusammen mit einem neuen Speicherstandard eingeführte Sockelformat möglichst lange zu nutzen. Näherungsweise* hätte das bedeutet, einen i7-4790K in dein i7-2600K-System zu setzen.

        *: Strenggenommen wäre der 775 die erste Mainstream-DDR3-Plattform.
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von fotoman
        Die letzten 13 Jahre habe ich das bei meinen Intel-Systeme nicht gewollt, Da hätte ich weder für den i7-2600K das DDR2-Ram des Q6600 noch das DDR3-Ram für den i9-9900K mitnehmen wollen (die Board sowieso nicht). DiemKisten hatten jeweils /zu ihrere Zeit Ram-Vollasustattung, die mir für den Nachfolger aber regelmäßig zu klein und/oder zu langsam war.

        Womit sollen die alte Systeme dann außerdem laufen (die laufen heute noch bei mir)? Müsste ich jetzt nach 1,5 Jahren meinen PC wegen CPU-Defekt ersetzen, dann wäre es bei einem Mindestpreis von 1850€ für CPU+Mainbarod (ohne Kühler und sonstiges) auch völlig egal, ob ich für das Ram nochmal ein paar hundert Euro ausgeben muss oder nicht. Die 4*16 GB DDR4 aus dem alten PC wären dort allenfalls eine temporäre Notlösung.

        Das scheinen dann schon sehr alte Rechner gewesen zu sein, wenn sie nur wegen zu schwacher CPU ausgetauscht wurden. Selbst ein i5-2500K/i7-2600K reicht heute noch für nahezu alles, was in Schulen zu machen ist. Ob aber 8 Jahre alte Boards+Komponenten dann nochmal zuverlässig 8 weitere Jahre durchhalten würden?
        Es lag eher an einer fragwürdigen Budgetentscheidung.
        Aus Kostengründen bin ich quasi allein für die IT zuständig, aber die Vorgänger haben immer dsnn wenn Mittel da waren wieder einzelne PCs gekauft. Also waren es knapp 200 unterschiedliche Konfigurationen. Als Corona kam wurde plötzlich überall der Homeofficebetrieb eingeführt bzw musste die Schule für Distance learnig ausgestatter sein - koste es was es wolle. Also hab ich den bedürftigen Schülern die Schul PCs geschenkt und die komplette Schulausstattung erneuert, aber aus Wartungsgründen identische PCs und Laptops genommen. Alleine hat man für die individuelle Fehlersuche nicht Zeit (bezahlt wirds auch nicht, quasi ehrenamtlich).

        Die CPUs hätte ich hsuptsächlich An den Schnitt PCs getauscht, das sind auch 2015er Skylakes mit 16 GB RAMs
        Das sind auch die einzigen die "überlebt" haben
      • Von gerX7a BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von DARPA
        >> gerX7a schrieb:
        >> Die Hersteller werden ihre CPU-Speichercontroller vielleicht so auslegen, dass sie DDR4
        >> und 5 beherrschen, dann müsste es aber MBs geben, die ihre DIMM-Slots aufteilen, d. h.
        >> bspw. zwei DDR4-Sockets und zwei DDR5-Sockets

        Nein, siehe Skylake Bei der 100 series hatten die entweder DDR3 oder DDR4 Slots, aber keine Mischbestückung.
        Ein 9900K läuft übrigens auch noch mit DDR3

        ADL-S soll wohl DDR4 und DDR5 unterstützen.
        Was heißt hier "Nein"? Einfach mal Unsinn erzählen?
        Intel führte DDR4 mit Haswell-E in 2014 auf HEDT/Core X und dann in 2015 mit Skylake *) ein und der Memory Controller wurde so ausgelegt, dass er DDR3 und DDR4 beherrschte. Die Boards mussten natürlich entsprechend ausgelegt sein, da die DIMM-Sockets inkompatibel sind.
        Zwei typische "Migrations-Boards" waren das Biostar Hi-Fi H170Z3 und ASRock B150M COMBO-G, die jeweils 2x DDR3-Sockets und 2x DDR4-Socket hatten, d. h. je nach vorliegenden Modulen konnte der Anwender sich aussuchen, was er einstecken wollte. Ein Mischbetrieb ging freilich nicht, weil das der Memory Controller nicht mitmachte, also genau das Szenario, das ich beschrieben habe, logischerweise, weil gar keine andere Möglichkeit für eine "Migration" besteht, da auch DDR5 inkompatibel zu DDR4 ist. Die Alternative ist darüber hinaus nur der Kauf einer neuen Plattform.
        Bei Intel wird sich die Frage nicht stellen, da Intel auch gleichzeitg mit Alder Lake auf den Sockel LGA 1700 wechseln wird, d. h. es muss eh ein neues Board werden, sodass man sich die Frage stellen muss, ob man hier ein paar wenige Euros sparen will, um zu einem DDR4-Board zu greifen um die Bestandsmodule weiterverwenden zu können. Wirklich lohnen wird sich das wahrscheinlich nur, wenn man hochkapazitive DDR4-Module herumliegen hat.

        *) Und da Intel am Controller nachfolgend nicht mehr nennenswert Hand angelegt hat, kann theoretisch selbst noch ein Coffee Lake Refresh DDR3 nur wird das i. d. R. wenig nutzen, weil man kaum Boards findet. Ein Exot ist bspw. das Asus B150M-Plus D3 mit 4x DDR3.

        @[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]: Natürlich reichen bis zu 64 GB für die meisten Anwender. Ich wollte nur auf eine resultierende Beschränkung bei nur angenommenen 2 Sockets hinweisen (denn bspw. die halbwegs aktuellen Intel-Consumer-CPUs unterstützen bis zu 128 GB via 4 Sockets).
      • Von fotoman Volt-Modder(in)
        Zitat von Rollora
        Intel hat hier eine Chsnce verstreichen lassen, denn eine Plattform die von Beginn der DDR4 Einführung bis zur DDR5 Einführung hält, hätte ihnen einige Pluspunkte gebracht. Nicht nur bei mir. Ich hätte den 4 Kerner gerne durch einen 8er mit besserer IGP nachgerüstet 5 Jahre später.
        Die letzten 13 Jahre habe ich das bei meinen Intel-Systeme nicht gewollt, Da hätte ich weder für den i7-2600K das DDR2-Ram des Q6600 noch das DDR3-Ram für den i9-9900K mitnehmen wollen (die Board sowieso nicht). DiemKisten hatten jeweils /zu ihrere Zeit Ram-Vollasustattung, die mir für den Nachfolger aber regelmäßig zu klein und/oder zu langsam war.

        Womit sollen die alte Systeme dann außerdem laufen (die laufen heute noch bei mir)? Müsste ich jetzt nach 1,5 Jahren meinen PC wegen CPU-Defekt ersetzen, dann wäre es bei einem Mindestpreis von 1850€ für CPU+Mainbarod (ohne Kühler und sonstiges) auch völlig egal, ob ich für das Ram nochmal ein paar hundert Euro ausgeben muss oder nicht. Die 4*16 GB DDR4 aus dem alten PC wären dort allenfalls eine temporäre Notlösung.

        Zitat von Rollora
        Wobei umgekehrt wir haben in der Schule auch 200 Intel- Computer, da wär ein Upgradepfad auch besser gewesen, aber da das nicht ging, wurden im Sommer 150 neue PCs angeschafft. Alles AMD.
        Das scheinen dann schon sehr alte Rechner gewesen zu sein, wenn sie nur wegen zu schwacher CPU ausgetauscht wurden. Selbst ein i5-2500K/i7-2600K reicht heute noch für nahezu alles, was in Schulen zu machen ist. Ob aber 8 Jahre alte Boards+Komponenten dann nochmal zuverlässig 8 weitere Jahre durchhalten würden?

        Zitat von gerX7a
        Die Hersteller werden ihre CPU-Speichercontroller vielleicht so auslegen, dass sie DDR4 und 5 beherrschen, dann müsste es aber MBs geben, die ihre DIMM-Slots aufteilen, d. h. bspw. zwei DDR4-Sockets und zwei DDR5-Sockets und das würde wieder die maximale Speicherbestückung der Boards beschränken, da die Größe der DIMMs vorerst im Consumer-Segment nicht steigen wird (d. h. max. 64 GiB bei effektiv 2 Sockets).
        Das reicht doch vollkommen. Wer ein paar Euro beim Upgrade sparen will, der wird keine 4*32 GB DDR haben (und auch keine 4*16). Genauso könnte man den Speichercontroller umschaltbar designen (es bleibt bei der Anzahl an Leitungen). Dann könnten die Boardhersteller Varianten für DDR4 oder DDR5 anbieten. Oder AMD/Intel bringen extra Upgrade-CPUs mit altmodischer Speicheranbindung und sonstigen historischen Interfaces für Leute, die ihren PC upgraden wollen (wer erinnert sich nicht an den Pentium Overdrive). Offensichtlich gibt es ja Kunden, die für ein paar Euro Ersparnis (kein neues Ram) sowas kaufen würden.
      • Von MyticDragonblast Software-Overclocker(in)
        10 Kerne kommen auch noch als Nachschlag. Entweder früher, wenn es nicht reicht um Ryzen 5xxx in Spielen zu kontern, oder später wenn die Yieldrate zu schlecht ist. Man hält die sicher erstmal zurück, um genügend zu produzieren und nicht wie bei Comet Lake gegenüber den OEMs ohne Ware dazustehen.
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