Resizable Bar UEFI-Mod verbessert Spieleleistung auf Systemen mit älteren Intel-CPUs
Die Resizable Bar UEFI-Mod ermöglicht die Nutzung dieser oft leistungssteigernden UEFI-Option, die vereinzelt selbst Intel-CPUs der 2. Core-Generation Resizable Bar-fähig macht. Dazu muss die UEFI-Firmware des Mainboards gepatcht werden.
Mit der Einführung der Radeon RX 6000-Serie und der Ryzen 5000-CPUs im Herbst 2020 hat AMD die Funktion "Smart Access Memory" (SAM) eingeführt, die den CPU-Zugriff auf den Videospeicher der Grafikkarte freischaltet. Die zugrundeliegende Technologie heißt Resizable Base Address Register (rBAR) und wurde bereits mit dem PCI Express 2.0 Standard eingeführt. Während Intel und Nvidia als Reaktion auf AMDs "Smart Access Memory" neuere Mainboards ebenfalls Resizable Bar-fähig gemacht haben, blieben ältere Intel-Systeme außen vor. Eine UEFI-Mod auf Github soll nun Abhilfe schaffen.
"ReBarUEFI ist ein UEFI-DXE-Treiber, um Resizable BAR auf Systemen zu aktivieren, die es nicht offiziell unterstützen. Dies bringt Leistungsvorteile und ist sogar für Intel Arc GPUs notwendig, um optimal zu funktionieren", schreibt die Entwicklerin xCuri0 auf GitHub. Die Mod verändert dazu die UEFI-Firmware älterer Mainboards, indem sie den sogenannten "PreprocessController" der Funktion "PciHostBridgeResourceAllocationProtocol" ersetzt. Die gepachte Funktion prüft die Resizable Bar-Kompatibilität und aktiviert diese, wenn möglich.
Quelle: xCuri0/ReBarUEFI
Screenshot eines Ivy-Bridge-Mainboards mit funktionierender Resizable-Bar-Option.
Ein Blick auf die Liste der bereits getesteten Mainboards auf der Github-Projektseite der ReBarUEFI-Mod zeigt auch ältere Intel-Systeme, was angesichts der Tatsache, dass Resizable Bar bereits Teil des PCI-Express 2.0-Standards war, durchaus Sinn ergibt. Aber erst die Vermarktung von Resizable Bar als "Smart Access Memory" durch AMD hat die Industrie auf das Potenzial dieser UEFI-Funktion aufmerksam gemacht.
Zu beachten ist, dass Resizable Bar zwar häufig zu einer Steigerung der Spieleleistung führt, bei manchen Spielen aber auch Leistungseinbußen zu beobachten sind, weshalb das Feature über entsprechende Profile von Nvidia und AMD je nach Spiel aktiviert oder deaktiviert wird. Wer sich das Patchen einer BIOS-Datei des eigenen Mainboards zutraut, findet auf GitHub eine Anleitung in englischer Sprache. Ein PCI-Express 3.0 System sollte in der Regel patchbar sein, wobei ein User auch ein PCIe Gen2 System mit einem i5 2500K erfolgreich patchen konnte.
Quelle: ReBarUEFI (GitHub)

Und da kann ich dich beruhigen, die Leistungseinschränkungen hast du bereits
Die Microcode Updates haben nach 5 Jahren ~2% gekostet und Windows Updates 8-10% (daily Stuff wie Rendern und Gaming).