Intel: Leak bestätigt Raptor Lake-S
Ein umfangreicher und ungewollter Leak seitens Intel bestätigt Raptor Lake. Auch, dass der mit Alder Lake-S eingeführte Desktop-Sockel LGA1700 weiterhin Verwendung finden werde, gehe aus den Listungen hervor. Ferner ist ebenso die Rede von Meteor Lake, während im Xeon-Bereich Emerald Rapids und Diamond Rapids nebst alter sowie neuer Plattform anstehen.
Intels kürzliches Repository-Update hat einige interessante Infos zu Tage gefördert. Zahlreiche Dokumente waren zwar für die Öffentlichkeit nicht inhaltlich abrufbar, doch in einigen Teilen genügten bereits die einsehbaren Listungen der Titel, um Rückschlüsse auf kommende Produkte des Chipherstellers schließen zu können. Neben Intels DG2-Grafikeinheiten sind auch kommende CPU-Generationen ein Gesprächsthema.
Raptor Lake-S soll für LGA1700-Sockel erscheinen
Diesbezüglich fielen eine Reihe neuer Codenamen künftiger Produktreihen sowie einige zusätzliche Info-Happen zu Raptor Lake beziehungsweise Raptor Lake-S, die die kommenden Alder Lake-S-Prozessoren beerben werden. Bereits vor einigen Wochen fanden die 10nm-Prozessoren Erwähnung, als via videocardz.com eine Präsentationsfolie geleakt wurde. Auf dieser fanden sich abseits des Namens auch einige Eckpunkte zu den wesentlichen Änderungsmerkmalen der aus Raptor Lake resultierenden Produkte.
So seien im Mobile-Bereich beispielsweise gewohnte Performance-Verbesserungen in Bezug auf den neuen Hybrid-Ansatz im Sinne des Big-Little-Konzepts gegenüber Alder Lake vorgesehen, bei denen eine solche Architektur erstmals eingeführt wird. Außerdem ist die Rede von LPDDR5X. Ersterer Punkt gelte indes auch für die Desktop-Ableger, während darüber hinaus eine Verbesserung des CPU-Caches hinsichtlich Gaming erfolgen und ein neues vPro Feature-Set eingeführt werden soll.
Neue Details, die durch die im Repository vorgefundenen Dokument-Titel hervorgehen, lassen derweil den Schluss zu, dass Intel zumindest für Raptor Lake-S die bestehende Plattform, die mit Alder Lake-S auf dem Desktop eingeführt wird, beibehält. Namentlich geht es also um Sockel LGA1700, der zumindest zwei CPU-Generationen überdauern wird. Laut Gerüchten jedoch auch noch für die darauffolgende Prozessor-Generation relevant sein soll.
Dabei handelt es sich konkret um Meteor Lake. Da Raptor Lake gemäß geleakter Roadmap für 2022 angedacht ist, dürfte die dann 14. Core-i-Generation von Intel voraussichtlich 2023 den Markt erreichen und markiert zugleich den Sprung zum nächsten Technologieknoten in Form von 7nm, wobei für die Fertigung zu EUV gegriffen werden soll.
Dokumente bestätigen Emerald Rapids und Diamond Rapids, Fishhawk Falls vermutlich für HEDT-Segment
Abseits des Consumer-Line-Up wurden indes die Prozessor-Reihen Emerald Rapids und Diamond Rapids bestätigt. Emerald Rapids scheine dabei als Sapphire Rapids-Nachfolge zu dienen. Zumindest legt dies die Nutzung der gleichen Plattform in Form von Eagle Stream nahe. Als Folgeplattformen werden Mountain Stream und Birch Stream genannt.
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Für frischen Wind im HEDT-Segment soll wohl derweil die Plattform Fishhawk Falls im Verbund mit Emerald Rapids sorgen. Zumindest wird beides in Verbindung genannt. Zumindest im vorigen Jahr herrschte in diesem Marktsegment Funkstille seitens Intel, die zuletzt 2019 mit Glacier Falls und Cascade Lake-X gegen die Threadripper-Konkurrenz in den Ring stiegen.

Improved CPU Cache for Gaming
Aber geschicktes Marketing...diese vielen leaks können den versierten user jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, das die vielen Namen meist aus dem gleichen Meer stammen, namens 14nm++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++