Projekt Denver bringt 64 Bit Erweiterung für ARM
In einem Interview hat Jen-Hsun Huang eine 64 Bit Erweiterung für Nvidias Server-CPU "Denver" erwähnt und eine Veröffentlichung innerhalb der nächsten 18 Monate angedeutet.
Eigentlich beschäftigt sich MobileBeat mit mobiler Hardware, doch im Interview mit dem Nvidia-Gründer kommen auch einige Details der Nvidia-Strategie in anderen Segmenten ans Tageslicht. Demnach sind Denver und das mobile System-on-a-Chip Tegra Teil von "Nvidia 3.0". Dieser Plan soll die Rechenleistung von Nvidia-Produkten neuen Marktbereichen zugänglich machen, nachdem mit der Einführung der GPU bereits der Wechsel vom reinen Grafikrendering zur Grafikberechnung vollzogen wurde.
Quelle: PC Games Hardware
Projekt Denver: Nvidias ARM-CPU wird 64 Bit unterstützen und könnte innerhalb der nächsten 1,5 Jahre auch für PCs erscheinen.
Denver soll hierbei die oberen Leistungsbereiche abdecken und wird insbesondere als CPU für große Rechencluster gehandelt. Ein Schlüsselelement für die dort anfallenden wissenschaftlichen Berechnungen ist 64-Bit-Genauigkeit. Da der verwendete ARM-Befehlssatz nur als 32 Bit Version existiert, wurde bislang darüber spekuliert, ob Denver die ARM-Einheiten für Verwaltungsaufgaben einsetzt und die eigentlichen Berechnungen in CUDA-kompatiblen Kernen auf Basis eines Fermi-Nachfolgers durchführt. Laut Jen-Hsun Huang hat Nvidia jedoch in Zusammenarbeit mit ARM einen echten 64 Bit Prozessor entwickelt, um die (Effizienz-)Vorteile der Architektur auch für High-End-Computing nutzbar zu machen. Ähnlich wie die AMD64-Erweiterung des x86-Befehlssatzes sind die neuen CPUs zudem abwärtskompatibel zu bestehenden CPUs.
Zwei weitere Schlüsselinformationen werden nur angedeutet. So soll es "ungefähr fünf Jahre" dauern, eine eigenständige CPU zu entwickeln und Nvidia arbeite seit "ungefähr dreieinhalb Jahren" an Denver. Mit einer Fertigstellung wäre demnach in den nächsten anderthalb Jahren zu rechnen. Im weiteren Gesprächsverlauf wird zudem erwähnt, dass Projekt Denver mit der Vision stromsparender "Personal Computer" auf ARM-Basis begann, die die Leistung zeitgenössischer x86-Rechner hätten. Demnach wurde Nvidias Entwicklung, die bislang vor allem für Supercomputingzwecke präsentiert wurde, eigentlich für den Heimgebrauch entwickelt. Die spezifischen Eigenschaften von ARM und die einhergehende x86-Inkompatibilität sieht Jen-Hsun Huang dabei weniger als Nachteil, sondern eher als vorteilhafte Nische. Ein x86-Projekt habe man nicht aufgrund hoher Lizenzkosten verworfen, sondern weil man keine Chance sah, im direkten Kampf gegen Intels Produktpalette Marktanteile zu gewinnen.

Weil es kostet und weil Tablets bis auf weiteres kein 64 Bit nutzen werden?
(selbst bei PCs ist der Nutzen ja weiterhin nur selten gegeben)
warum wurde mit einführung der tablet-pcs eig nicht gleich auf die 64-bit architektur gesetzt?
Schaut euch mal die Entwicklung der Mobilen Prozessoren an: Der Tegra 2 verfügt bereits über 2 Cortex A9-Kerne und ist damit verdammt schnell (für eine Handy-SOC). Bereits für Ende dieses Jahres ist der Tegra 3 mit 4 Kernen angekündigt. Der dürfte über eine mit dem Atom vergleichbare CPU-Leistung verfügen. Was die GPU-Leistung angeht, dürfte bereits der Tegra 2 mit den aktuellen Atoms annähernd mithalten können. Der Tegra 3 ist dann noch mal um einiges schneller.
Nvidia hat die Zeichen der Zeit erkannt und erobert sich hier einen Markt mit enormem Wachstumspotential. Mobile Geräte werden einen immer größeren Stellenwert einnehemen. Schaut euch nur mal das Motorola Atrix mit seinem "Laptop-Dock" an. In wenigen Jahren wird die Leistung eines Handys für sämtliche Büroanwendungen locker ausreichen. Dann tragen wir unseren Rechner ständig mit uns herum. Daten geben wir unterwegs über den Touchscreen ein und zu Hause hängen wie das Gerät an einen Bildschirm und eine Bluetooth-Tastatur und haben einen vollwertigen Rechner.
NVidia weiß ganz genau, warum sie so stark in die sparsame und effiziente ARM-Architektur investieren. Das ist kein Experiment oder Nischenprodukt - Das ist ein riesiger Markt, der sich gerade erst zu entwickeln beginnt. Da man sowieso Entwicklungsressourcen in diese Technik gesteckt hat, spricht nichts dagegen auch ARM-Prozessoren für sparsame PCs oder Sever zu entwickeln.
genau so is es, da kommt noch so einiges hinterher!
Nvidia und ARM... das könnte echt was werden.
Schaut euch mal die Entwicklung der Mobilen Prozessoren an: Der Tegra 2 verfügt bereits über 2 Cortex A9-Kerne und ist damit verdammt schnell (für eine Handy-SOC). Bereits für Ende dieses Jahres ist der Tegra 3 mit 4 Kernen angekündigt. Der dürfte über eine mit dem Atom vergleichbare CPU-Leistung verfügen. Was die GPU-Leistung angeht, dürfte bereits der Tegra 2 mit den aktuellen Atoms annähernd mithalten können. Der Tegra 3 ist dann noch mal um einiges schneller.
Nvidia hat die Zeichen der Zeit erkannt und erobert sich hier einen Markt mit enormem Wachstumspotential. Mobile Geräte werden einen immer größeren Stellenwert einnehemen. Schaut euch nur mal das Motorola Atrix mit seinem "Laptop-Dock" an. In wenigen Jahren wird die Leistung eines Handys für sämtliche Büroanwendungen locker ausreichen. Dann tragen wir unseren Rechner ständig mit uns herum. Daten geben wir unterwegs über den Touchscreen ein und zu Hause hängen wie das Gerät an einen Bildschirm und eine Bluetooth-Tastatur und haben einen vollwertigen Rechner.
NVidia weiß ganz genau, warum sie so stark in die sparsame und effiziente ARM-Architektur investieren. Das ist kein Experiment oder Nischenprodukt - Das ist ein riesiger Markt, der sich gerade erst zu entwickeln beginnt. Da man sowieso Entwicklungsressourcen in diese Technik gesteckt hat, spricht nichts dagegen auch ARM-Prozessoren für sparsame PCs oder Sever zu entwickeln.
Aber es wären PCs (mit tauschbarer GPU) denkbar, die zu 99% mit der Konsole kompatibel sind.
Wer eine gute Analogie für den "Optimierung"sstand einer aktuellen CPU haben will, der kann sich Star Trek - The (Slow) Motion Picture reinziehen. Vger ist eine ähnlich effizienzte "Optimierung" alter Technik.