Neu im Testlabor: Intel Pentium G620 auf Basis von Sandy Bridge
Intels Core-i-CPUs auf Basis von Sandy Bridge sind seit Monaten zu haben, in den letzten Wochen gelangten auch die passenden Pentiums in den Handel. Ein solches Exemplar, der G620, hat nun seinen Weg ins PCGH-Testlabor gefunden.
Im Januar schickte Intel die Core-i-CPUs auf Basis von Sandy Bridge (PCGH-Test) in den Markt, die Dualcores wie der Core i3-2100 (PCGH-Test) folgten einige Woche später. Noch eine Stufe darunter positioniert "Chipzilla" die Pentium-CPUs wie den G620, welchen wir uns für den PCGH-Leistungsindex sowie den Pro-MHz-Artikel ins PCGH-Testlabor geholt haben - danke an dieser Stelle an Alternate.
Der Pentium G620 bietet zwei Kerne, muss im Gegensatz zu den Core i3 ohne SMT auskommen. Die Taktfrequenz liegt bei nur 2,6 GHz und kann auch nicht per (CPU-)Turbomodus gesteigert werden. Der L3-Cache ist mit 3 MiByte nicht weiter beschnitten, allerdings unterstützt der G620 offiziell nur DDR3-1066 statt DDR3-1333. Weitere Einschnitte sind nicht vorhandene Features wie AES. Die integrierte Grafikeinheit HD Graphics taktet mit 850 MHz und bei Bedarf mit bis zu 1.100 MHz. Der komplette Chip wird von Intel mit einer TDP von 65 Watt eingestuft, die reale Leistungsaufnahme liegt aber klar darunter.
Im PCGH-Preisvergleich ist der Pentium G620 für rund 55 Euro gelistet und tritt damit in Konkurrenz mit AMDs E2- und A4-APUs, welche bis dato aber noch nicht im Handel erhältlich sind.

Der hat ofiziel nur ne TDP von 35W und sollte genügend Power für nen HTPC/Server haben. Bin am überlegen meinem Server doch nen 620T statt nem E-350 zu gönnen.
Ach der hat zwei Kerne? Na dann. Dachte schon das wäre ein Single-Core Sandy. Sorry, mein Fehler.
Hä wat