Nachruf: Mit dem Pentium D nehmen wir Abschied von Netburst

0
News Andreas Link Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Die Ära Netburst ist zuende. Medienberichten zufolge wurden und werden in 2008 keine Pentium-D-Prozessoren mehr ausgeliefert.

Pentium-D-Logo Pentium-D-Logo Das Ende der Netburst-Architektur wurde mit der Einführung der Core-Architektur eingeläutet. Bis zum endgültigen Abschied sollte es aber noch ein paar Tage dauern. Für 2008 werden und wurden laut Medienberichten keine Pentium-D-Prozessoren mehr ausgeliefert. Damit ist der letzte Veteran aus alten Netburst-Tagen von der Bühne verschwunden.

Pentium-4-Wafer in 130 nm Pentium-4-Wafer in 130 nm

Das aktuelle Portfolio erstreckt sich ausschließlich über Prozessoren, die die Core-Architektur in 65 und 45 Nanometern verwenden. Hier und da finden sich bei einigen Händlern noch Netburst-Prozessoren; diese dürften aber aus noch existierenden Lagerbeständen stammen.

Auch bei den OEM-Herstellern scheint Netburst kein Thema mehr zu sein. Verständlich, denn selbst der kleinste Core-Celeron schlägt mittlerweile einen Pentium D.

Pentium 4:
- Willamette (*2000, 180 nm)
- Northwood (*2002, 130 nm)
- Gallatin (*2003, 130 nm)
- Prescott (*2004, 90 nm)
- Cedar Mill (*2006, 65 nm)

Pentium D:
- Smithfield (*2005, 90 nm)
- Presler (*2006, 65 nm)

Wer noch einmal in Erinnerungen schwelgen will, findet hier eine Liste aller Modelle. Unsere Bilderstrecke führt Sie noch einmal auf eine kleine Zeitreise.

Bildergalerie

Artikel teilen

Artikel Vorschau Bild
Die Ära Netburst ist zuende. Medienberichten zufolge wurden und werden in 2008 keine Pentium-D-Prozessoren mehr ausgeliefert.

Per E-Mail versenden

0
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 06/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk