Nachruf: Mit dem Pentium D nehmen wir Abschied von Netburst
Die Ära Netburst ist zuende. Medienberichten zufolge wurden und werden in 2008 keine Pentium-D-Prozessoren mehr ausgeliefert.
Pentium-D-Logo
Das Ende der Netburst-Architektur wurde mit der Einführung der Core-Architektur eingeläutet. Bis zum endgültigen Abschied sollte es aber noch ein paar Tage dauern. Für 2008 werden und wurden laut Medienberichten keine Pentium-D-Prozessoren mehr ausgeliefert. Damit ist der letzte Veteran aus alten Netburst-Tagen von der Bühne verschwunden.
Das aktuelle Portfolio erstreckt sich ausschließlich über Prozessoren, die die Core-Architektur in 65 und 45 Nanometern verwenden. Hier und da finden sich bei einigen Händlern noch Netburst-Prozessoren; diese dürften aber aus noch existierenden Lagerbeständen stammen.
Auch bei den OEM-Herstellern scheint Netburst kein Thema mehr zu sein. Verständlich, denn selbst der kleinste Core-Celeron schlägt mittlerweile einen Pentium D.
Pentium 4:
- Willamette (*2000, 180 nm)
- Northwood (*2002, 130 nm)
- Gallatin (*2003, 130 nm)
- Prescott (*2004, 90 nm)
- Cedar Mill (*2006, 65 nm)
Pentium D:
- Smithfield (*2005, 90 nm)
- Presler (*2006, 65 nm)
Wer noch einmal in Erinnerungen schwelgen will, findet hier eine Liste aller Modelle. Unsere Bilderstrecke führt Sie noch einmal auf eine kleine Zeitreise.
